Presseaussendung vom: 16.12.2019

Kinderbetreuungsatlas zeigt Vorreiterrolle von Linz Landeshauptstadt erhält erneut Bestnote 1A

Bereits zum 20. Mal veröffentlicht die Arbeiterkammer den Kinderbetreuungsatlas. Durch ihn wird die aktuelle Situation der Kinderbetreuung in Oberösterreich dargestellt und die Angebote der einzelnen Gemeinden verglichen. Heuer wurden erstmals drei Altersgruppen – Unter-Dreijährige, Drei- bis Sechsjährige und Volksschulkinder – gesondert betrachtet und diverse Zusatzangebote (Gesunde Jause, Zivildiener-Einsatz, Naturerleben-Projekte, Integration usw.) berücksichtigt.

„Es ist außerordentlich erfreulich, dass die Stadt Linz – wie in den Jahren zuvor – wieder die Bestnote 1A erhalten hat", so Familienreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. Erschüttert zeigt sich Hörzing aber von der gesamtoberösterreichischen Situation: „32 oberösterreichische Gemeinden (7,3 Prozent) mussten als E-Gemeinde – die niedrigste Kategorie - eingestuft werden", zitiert Hörzing aus dem Kinderbetreuungsatlas.

Die Kindergartengebühren für die Nachtmittagsbetreuung oder die Einführung des 12-Stunden-Tags – all das sind Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erschweren. „Von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird eine immer höhere Flexibilität verlangt, gleichzeitig lassen Verbesserungen und ein Ausbau der Kinderbetreuung in unserem Bundesland auf sich warten", zeigt sich Hörzing verärgert.

Die Stadt Linz schlägt im Interesse der Familien und Unternehmen einen anderen Weg ein: „Mit unserem flächendeckenden Angebot städtischer und privater Kinderbetreuung, dem stetigen Ausbau der Einrichtungen sowie dem eigenen Linzer Tarifmodell für die Nachmittagsbetreuung garantieren wir eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie."

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