Presseaussendung vom: 30.12.2019

Jahresbilanz 2019 der Linzer Städtekontakte Von neuer Partnerschaft bis zu Trainingscamp für Jugendliche

Die Stadt Linz war im Jahr 2019 in puncto Städtekontakte sehr aktiv. Die Landeshauptstadt hat aktuell mit 20 Partnerstädten auf vier Kontinenten Partnerschaftsverträge abgeschlossen und ist mit einer Reihe von so genannten Freundschaftsstädten (Städtekooperationen ohne Partnerschaftsverträge) eng verbunden. Damit ist Linz in der internationalen Vernetzung Spitzenreiter unter österreichischen Städten.

Im Jänner 2019 wurde im Linzer Stadtsenat der Abschluss der jüngsten Städtepartnerschaft beschlossen. Neue Partnerstadt ist Dodoma in Tansania. Das Fundament für die Zusammenarbeit zwischen Linz und Tansania wurde 2014 vom Feuerwehr-Landesverband, dem ehemaligen Entwicklungshelfer Bürgermeister i. R. Erwin Chalupar und der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuerwehr gelegt. Der Anfang wurde mit der Spende eines ausgeschiedenen und in freiwilliger Arbeitsleistung wieder instand gesetzten Feuerwehrfahrzeuges gemacht. Die Feuerwehr, die Stadt Linz und der Verein „Arbeitsgemeinschaft Tansania" haben die Zusammenarbeit seither vertieft und intensiviert. Bei der Feuerwehr erfolgte die Ausbildung von tansanischen Feuerwehrleuten. Es waren auch Feuerwehroffiziere aus Tansania in Linz zu Gast. Darüber hinaus wurde eine politische Delegation aus der Hauptstadt Dodoma empfangen, die sich unter anderem über kommunale Infrastruktur und Abfallentsorgung informierte.

Im Rahmen der Städtefreundschaft zwischen Linz und dem weißrussischen Bezirk Oktjabrskij konnte mit Unterstützung der Österreichischen Botschaft, der Weißrussischen Botschaft in Wien und der Österreichisch-Weißrussischen Gesellschaft ein SchülerInnenaustausch mit einem Gymnasium in Minsk realisiert werden. So besuchten zehn SchülerInnen und zwei Lehrerinnen die Stadt Linz, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und die oberösterreichische Landeshauptstadt näher kennen zu lernen. 

Das weißrussische Gymnasium hat einen Deutsch-Schwerpunkt und arbeitet mit der Linzer Waldorfschule zusammen. Diese wird im kommenden Jahr einen Gegenbesuch abstatten.

Angeführt von Städtekontakte-Referenten Stadtrat Michael Raml besuchte eine Linzer Sicherheitsdelegation im Oktober die tschechische Stadt Budweis. Teil der Reisedelegation in die seit 1987 partnerschaftlich mit Linz verbundene Stadt waren auch die Geschäftsführer des Linzer Ordnungsdienstes. Beim Besuch des Budweiser Oberbürgermeisters Jiri Svoboda und des Direktors der Stadtpolizei Vilem Vavra informierten sich die Linzer Gäste über die Sicherheitsmaßnahmen der Stadt Budweis.

In Zusammenarbeit mit dem Sportverein „Erster Linzer Schwimmklub Heindl“ (LSK) wurde ebenfalls im Oktober ein Trainingscamp für Jugendliche (U12-U16) aus Linz und Neu Belgrad organisiert. Die zwei Wasserballvereine haben gemeinsam drei Tage lang im Olympischen Zentrum auf der Linzer Gugl trainiert. 

Im Dezember besuchte Stadtrat Michael Raml mit der Geschäftsführung des Ordnungsdienstes und Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter die Partnerstadt Berlin, um sich über die dortigen Sicherheitskonzepte zu informieren. Besonderes Augenmerk legten sie jahreszeitlich bedingt auf die speziellen Sicherheitsvorkehrungen bei den Weihnachtsmärkten.

„Internationale Städtekontakte sind sehr wichtig, da Kommunen voneinander viel lernen können. Ich lege viel Wert auf den direkten Austausch mit den Bürgern, vor allem mit Jugendlichen. Der direkte Kontakt vor Ort zeigt die tatsächlichen Problemfelder oft sehr anschaulich auf“, erklärt Sicherheitsstadtrat Michael Raml. 

Reisepass
jetzt verlängern!
Reisepass jetzt verlängern!

Im "Superpassjahr 2020" laufen die Pässe vieler LinzerInnen ab. Reservieren Sie Ihren Termin gleich online, um Wartezeiten zu vermeiden.

Mehr dazu