Presseaussendung vom: 03.01.2020 |

Stadtrat Raml: „Busbahnhof wird verstärkt kontrolliert“ Niemand muss in Linz auf der Straße schlafen

Besonders in der kalten Jahreszeit ist das Leben auf der Straße für Menschen ohne Dach über dem Kopf nicht einfach. In Linz hilft der Sozialverein B37 mit neun Einrichtungen wohnungslosen MitbürgerInnen. Niemand muss somit auf der Straße schlafen. Aber manche Obdachlose möchten nicht in die Notschlafstellen gehen und übernachten in Parks oder an anderen witterungsgeschützen Stellen, unter anderem im Bahnhofsbereich. In jüngster Zeit kam es deshalb zu Beschwerde von BürgerInnen über Obdachlose, die im Busterminal übernachten.

In Zusammenarbeit des Erhebungsdienstes der Stadt Linz mit dem Ordnungsdienst wird daher derzeit verstärkt darauf geachtet, dass hier keine Personen nächtigen und so die Wartebereiche für Benutzerinnen und Benutzer öffentlichen Verkehrsmittel frei bleiben. Auch Verunreinigungen im Wartebereich soll so vorgebeugt werden. 

„Ich habe durchaus Verständnis für die schwierige Lage der Obdachlosen und die Stadt Linz bemüht sich, in Zusammenarbeit mit dem Sozialverein B37 den Obdachlosen eine Möglichkeit zu geben, im Warmen zu übernachten. Auf Grund von Bürgerbeschwerden mussten jedoch zuletzt in Kooperation von Erhebungsdienst, Ordnungsdienst, Polizei und Mitarbeitern des Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung Kojen am Busbahnhof geräumt werden. Auch künftig wird vermehrt darauf geachtet, dass das Busterminal nicht für Nächtigungen Obdachloser zweckentfremdet wird. Ich bedanke mich bei der Polizei für die Unterstützung dieser Maßnahmen“, informiert der Linzer Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml.

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