Presseaussendung vom: 10.01.2020

Bebauung des ehemaligen Kasernengeländes in Ebelsberg und angrenzender Gründe erfordert neuen Flächenwidmungsplan Vizebürgermeister Hein genehmigte Entwurf – Endfassung wird Gemeinderat vorgelegt

Eine Grundvoraussetzung für künftige Wohnbauten auf dem ehemaligen Kasernengelände in Ebelsberg und den angrenzenden „Sommergründen“ stellt die entsprechende Änderung des Flächenwidmungsplanes dar. Diese zirka 30 Hektar großen Areale sind derzeit vor allem als „Sondergebiet des Baulandes/Kaserne“ beziehungsweise „Grünland/Landwirtschaft“ gewidmet. Die Abteilung Stadtplanung des Geschäftsbereiches Planung, Technik und Umwelt hat einen Entwurf für die neue Flächennutzung erarbeitet, der von Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein befürwortet wurde. Kürzlich erfolgte der Versand des Plans an die so genannten Planungsträger, zu denen das Land Oberösterreich, die Wirtschaftskammer, das Bundesdenkmalamt, die oberösterreichische Umweltanwaltschaft, die Landwirtschafts- und die Arbeiterkammer sowie die Linz AG und A1 Telekom Austria zählen. Diese Institutionen können Stellungnahmen abgeben, die in jene Version einfließen, die dem Linzer Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Auf der Basis des Flächenwidmungsplans entsteht der Bebauungsplan. „Bei der Erstellung des Flächenwidmungsplanes für die Umnutzung des einstigen Areals der Kaserne Ebelsberg und der nördlich angrenzenden Grundstücke galt es sowohl Platz für Wohnbauten als auch umweltfreundliche Betriebe, Schulen, Grünzonen und Verkehrsflächen zu schaffen. Es soll ein Stadtteil der kurzen Wege mit möglichst geringer Distanz zwischen Arbeit, Wohnen und Freizeitangeboten entstehen“, skizziert Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein den vorliegenden Plan.

Der Flächenwidmungsplan erfasst ein 302.000 Quadratmeter (30,2 Hektar) großes Gebiet. Das entspricht annähernd der Fläche von 42 Fußballfeldern. 14 Hektar (46 Prozent) sind als Wohngebiet, 5,6 Hektar (19 Prozent) als Grünland, 4 Hektar (13 Prozent) als Kerngebiet für Verwaltungsgebäude, Handel und Dienstleistung, 2,3 Hektar (8 Prozent) als Verkehrsflächen und 2,2 Hektar (7 Prozent) als gemischtes Baugebiet (Umweltfreundliche Betriebe) definiert. 1,1 Hektar (4 Prozent) können als Sondergebiet des Baulandes für Schulbauten genutzt werden. Ein Hektar ist als eingeschränkt gemischtes Baugebiet mit Pufferfunktion zwischen Wohn- und Betriebsbauten gewidmet.

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