Presseaussendung vom: 20.01.2020

Mehr als 24.000 Einsätze des Ordnungsdienstes im vergangenen Jahr Stadtrat Michael Raml: Jährlich 50.000 Einsatzstunden des Ordnungsdienstes

Auch im Jahr 2019 hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Linzer Ordnungsdienstes (OSL) viel zu tun. Exakt 24.324 Mal traten sie in Aktion. An erster Stelle standen dabei die Überwachung der gebührenfreien Kurzparkzonen sowie Service und Information für die Bevölkerung. Die Funktion als mobile Anlaufstelle vor Ort schätzen die Bürgerinnen und Bürger seit der Einführung des Ordnungsdienstes im Jahr 2010 sehr.

„Der Ordnungsdienst setzt sich für ein geordnetes Miteinander in unserer Stadt ein. Die Präsenz wirkt sich in verschiedenen Bereichen positiv auf das Sicherheitsgefühl der Menschen aus. Besonders die Zahl der Delikte bei der illegalen Bettelei ist dank der konsequenten Arbeit des OSL und des Erhebungsdienstes zurückgegangen. Dies ist ein Beitrag zu mehr Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt“, informiert Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml. 

Bei den Kontrollgängen durch die Stadt stehen vor allem Prävention und Aufklärung im Mittelpunkt. Mehr als die Hälfte der Einsätze betraf mit 14.015 beanstandeten Fällen die Kontrolle der Kurzparkzonen, 1.682 Mal wurden Halte- und Parkverbote nicht eingehalten. Die Bilanz 2019 unterstreicht auch die große Bedeutung des Ordnungsdienstes als mobile Anlaufstelle für die Bevölkerung: denn 4.852 Mal stand das Team des Ordnungsdienstes den Bürgerinnen und Bürgern als Ansprechpartner für Anliegen und Beschwerden zur Verfügung. 

Undisziplinierte Hundehaltung beschäftigte die Ordnungsdienst-Teams im Vorjahr 1.302 Mal. Hauptsächlich musste Aufklärungsarbeit aufgrund von Verstößen gegen die Leinen- und Beißkorbpflicht geleistet werden. 
920 Vorgänge betrafen die Bettelei. Hier zeichnete sich im 2. Halbjahr 2019 eine Entspannung ab: Waren es vorher im Schnitt 100 Vorfälle pro Monat und mehr, sank diese Zahl auf zuletzt 79 im Dezember, obwohl in der Vorweihnachtszeit erfahrungsgemäß sonst eine höhere Zahl an Personen bettelnd angetroffen wird.

Auch im Vergleich zum Jahr 2018 mit 990 Vorfällen nahm Zahl der Einsätze wegen illegaler Bettelei ab. „Hier machen sich die verstärkten Kontrollen und die konsequente Räumung illegaler Bettlerlager bezahlt“, begründet Stadtrat Raml den Rückgang.

In 421 Fällen wurde die Anrainerverpflichtung zur Reinhaltung bzw. Streuung von Straßen und Gehsteigen sowie in Bezug auf Strauchschnitt eingemahnt, 254 Mal wurden Straßenkünstler in Bezug auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften laut StVO überprüft. In 198 Fällen wurden ortspolizeiliche Verordnungen nicht eingehalten. Weiters wurden 185 Einschreitungen als Folge illegaler Müllablagerung verzeichnet. Unter „Sonstiges“ wurden 495 Vorfälle eingestuft, die keiner der genannten Kategorien zugeordnet werden können.

„Bis zu 50.000 Stunden sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Außendienst jährlich unterwegs. Sie werden in ihrer Arbeit durch Hinweise aus der Bevölkerung und speziell auch über die Online-Plattform Schau auf. Linz unterstützt. Ich bedanke mich bei allen Teams des OSL ebenso wie bei den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern, die uns bei der Arbeit für ein sicheres und sauberes Linz helfen“, schließt Stadtrat Michael Raml.