Presseaussendung vom: 07.02.2020

Linzer Architekturbüro archinauten gewann Wettbewerb für Neubau der Volksschule Pichling Präsentation aller Einreichungen vom 10. bis 21. Februar 2020 im Foyer des Alten Rathauses

Mit einem Neubau der Volksschule Pichling wird die Stadt Linz der regen Wohnbautätigkeit im Linzer Süden Rechnung tragen. Der im Vorjahr ausgeschriebene Architekturwettbewerb für das Projekt stieß in Fachkreisen auf großes Interesse. 45 Büros, unter ihnen 18 Teams aus Wien, 12 aus Linz, je vier aus Graz und Salzburg sowie ein Planer aus Lissabon reichten ihre Entwürfe ein. Den mit 14.000 Euro dotierten ersten Preis heimsten die auch als „archinauten“ bekannten Linzer Architekten dworschak+mühlbachler ein. Der zweite Preis (12.000 Euro) ging an die Steinkogler Aigner Architekten aus Wien. Ebenfalls in der Bundeshauptstadt ansässig sind die mit einem Preisgeld von 8.000 Euro drittplatzierten königlarch architekten. Alle Wettbewerbsprojekte sind vom 10. bis 21. Februar im Foyer des Alten Rathauses zu sehen. Die neue Volksschule mit 14 Klassen sowie die Adaptierung des angrenzenden Hortes mit sieben Gruppen werden voraussichtlich bis Sommer 2023 fertig.

Der mit dem Hort verbundene, zweigeschoßige Schulneubau gliedert sich nach Meinung der Wettbewerbsjury optimal in die Umgebung ein und kann um eine Ebene aufgestockt werden. Im Erdgeschoß und im Obergeschoß umrunden drei über „Marktplätze“ verbundene „Lerncluster“ mit jeweils vier oder fünf Klassenräumen ein zentrales Atrium. Dazu heißt es im Wettbewerbsprotokoll: „Die Clusterbereiche sind sehr gut gelöst. Ihre Belichtung über den Innenhof lässt eine hohe Flexibilität sowie herausragende Nutzungsqualitäten erwarten“. Der Schulgarten ist von der Clusterzone des Erdgeschosses auf kurzem Weg erreichbar. Jeder Cluster verfügt über einen eigenen Zugang sowie eine wettergeschützte Terrasse. Das Atrium bildet einen zentralen Treffpunkt und lässt sich als attraktive Lern- und Freizeitzone nutzen. Die Schule wird eine Gesamtfläche von zirka 2.200 Quadratmetern bieten. Die Netto-Nutzfläche beträgt 1.900 Quadratmeter.