Presseaussendung vom: 12.02.2020 |

„Weichenstellung für das neue Stadtbahnkonzept in der Landeshauptstadt Linz“ Attraktivierung und Ausbau des Öffentlichen Schienenverkehrs in und um Linz

Die Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs ist unverzichtbar. Für einen Zuwachs an Fahrgästen braucht es hohe Qualität, eine Ausweitung des Angebots sowie weitere Investitionen insbesondere in den Ballungsräumen. Gemäß den Klimazielen der Bundesregierung soll der durch Verkehr ausgelöste CO2-Ausstoß langfristig deutlich reduziert werden. Um dies in Oberösterreich zu erreichen, ist es notwendig, dass attraktive ÖV-Angebote von der Region bzw. dem Umland in die Landeshauptstadt konzipiert und geschaffen werden. Laut dem niederländischen Navigationsgerätehersteller TomTom verliert ein Pendler jährlich rund 98 Stunden bzw. vier Tage und zwei Stunden im Stau. Der notwendige Ausbau der ÖV-Systeme wird darüber hinaus durch die Thematik ‚Linzer Luft‘ zur prioritären Causa für Stadt und Land.  

„Staus in der . Landeshauptstadt sind nicht nur ein massives Ärgernis für Pendlerinnen und Pendler sowie Linzerinnen und Linzer gleichermaßen, sondern auch ein gravierender Wettbewerbsnachteil für den Wirtschaftsstandort Linz. Denn die dortigen Unternehmen sind ganz besonders auf Fachkräfte aus den Regionen rund um die Landeshauptstadt angewiesen, die als PendlerInnen nach Linz kommen. Wenn diese nun tagtäglich 26 Minuten im Stau stehen, was sich über das Jahr immerhin auf 98 Stunden summiert, dann könnte das in Zeiten eines zunehmenden Bedarfs an Fachkräften für immer mehr Fachkräfte zu einem überzeugenden Motiv werden, einem Arbeitgeber in ihrer näheren Umgebung den Vorzug zu geben. Daher ist es unverzichtbar, durch einen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs innerhalb von Linz und rund um die Landeshauptstadt für attraktive Verkehrsverbindungen in und um Linz zu sorgen. Damit wird der Verzicht auf den eigenen Pkw gerade in den Stoßzeiten gefördert und so auch die Stauproblematik verringert. Das Land und Linz ziehen hier bereits an einem Strang, nun gilt es auch den Bund zur Mitfinanzierung im Rahmen der angekündigten Nahverkehrsmilliarde ins Boot zu holen. Dazu wird es morgen in Wien entsprechende Gespräche mit der zuständigen Infrastrukturministerin geben“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. 

„Die Analyse des TomTom-Ranking zeigt auf, dass die oberösterreichische Landeshauptstadt in Sachen Staus weit unter ihrem Wert geschlagen wird. Dennoch verärgern vor allem Verzögerungen in den abendlichen oder morgendlichen Stoßzeiten viele AutofahrerInnen. Aus diesem Grund müssen wir rasch handeln und Alternativen bieten“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Jeder Stau kostet nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Am Ende des Tages ist nicht die Platzierung entscheidend, sondern die Strategie zur weiteren Mobilitätsverbesserung“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Bürgermeister Klaus Luger, Vizebürgermeister Markus Hein zum Thema „Weichenstellung für das neue Stadtbahnkonzept in der Landeshauptstadt Linz“)

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