Presseaussendung vom: 21.02.2020

Weg mit den „Rostlauben“ 260 Autowracks aus Linzer Stadtgebiet entfernt – Stadt warnt vor „Haustürgeschäften“ mit dubiosen Autohändlern

Im vergangenen Jahr sind in Linz insgesamt 260 Autos ohne Kennzeichen auf öffentlichen Verkehrsflächen entdeckt und meist kostenpflichtig entfernt worden. In zirka 90 Prozent der Fälle konnten die Besitzerinnen und Besitzer ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden. Um die übrigen illegal abstellten Kraftfahrzeuge kümmerte sich die Stadt Linz.

Viele Autowracks wurden von den Erhebungsdienst-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern der städtischen Bezirksverwaltung sowie vom Ordnungsdienst im Zuge ihres Außendienstes ausfindig gemacht. Der Rest wurde durch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger über das BürgerInnenservice beziehungsweise die Internetplattform „Schau auf Linz“ oder von der Polizei gemeldet. 

Im Vorjahr ist die Zahl der illegal im Stadtgebiet abgestellten Fahrzeuge im Vergleich zum Jahr davor um mehr als 60 Prozent gesunken. 2018 waren es noch 413 Wracks, die illegal entsorgt wurden. Bestimmte Stellen im Stadtgebiet wurden in der Vergangenheit besonders oft für das Stehenlassen von Autowracks genützt. Der Stadt Linz sind diese Hotspots bekannt. „Die Bereiche wurden verstärkt kontrolliert. Dies führte zusammen mit den hohen Kosten, die ertappten Verursachern entstehen, zu einem Rückgang der ,Fallzahlen‘. Die Arbeit der Behörden hat sich so im Hinblick auf unser Stadtbild bezahlt gemacht“, informiert Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml. 

Die Stadt Linz warnt vor dubiosen Autohändlern, die über Kärtchen an den Windschutzscheiben oder Seitenfenstern ihre Dienste anbieten. Die Autos werden dann meist ohne Kaufvertrag erworben und im Falle von Pannen einfach stehengelassen oder illegal entsorgt. Zum Handkuss kommen dann die letzten VorbesitzerInnen.

Für die kann das teuer werden: Denn wird das Fahrzeug trotz Aufforderung nicht entfernt, kostet das mindestens 100 Euro, beim zweiten und dritten Mal jeweils doppelt so viel. Eventuell fallen auch noch Exekutionskosten an. Muss das Auto zudem abgeschleppt werden, kommen mindestens 200 weitere Euro dazu. Mehr als 600 Euro kostet es dann unter Umständen, weit mehr, als wenn das Auto ordnungsgemäß auf dem Schrottplatz gelandet wäre. 

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