Presseaussendung vom: 25.02.2020

GWG nimmt Vorreiterrolle bei Fernwärme ein - Fast 60 Millionen Euro in Fernwärme-Nachrüstung investiert Bis 2025 weitere 10.000 Wohnungen an Fernwärmenetz angeschlossen

Fernwärme ersetzt CO2-Ausstoß von 100.000 PKW

Bei einer Anzahl von knapp 10.500 GWG-Wohneinheiten in Linz, bei denen Fernwärme-Nachinstallationen möglich sind, werden bereits 9.500 Wohnungen (91 Prozent) mit Fernwärme beheizt.

Schwerpunktmäßige Ausbaumaßnahmen erfolgten in Urfahr („NS-Bauten“) mit 4.760 Wohneinheiten, in Kleinmünchen und Auwiesen mit 2.600 sowie im Franckviertel mit 2.160 Wohnungen.

In den vergangenen zehn Jahren wurden durchschnittlich 250 Wohnungen pro Jahr nachträglich an die Fernwärme angeschlossen. Für diese Fernwärme-Nachinstallationen standen in Linz 57 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die stadteigene GWG geht bei der Fernwärme-Nachrüstung mit bestem Beispiel voran. Das getätigte Investment wirkt sich als starke wirtschaftliche Unterstützung regionaler Betriebe aus. Sämtliche beim Fernwärmeausbau erforderlichen Leistungen (Installationen, Rohrleitungen, etc.) werden vorwiegend an oberösterreichische Unternehmen vergeben. Somit bleibt die Wertschöpfung zu beinahe 100 Prozent in der Region und leistet einen zentralen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen im oberösterreichischen Zentralraum“, betont Bürgermeister Klaus Luger. „In Summe sind in der Landeshauptstadt bereits 80.000 Haushalte am Linz AG-Fernwärmenetz. Durch Fernwärme wird so viel CO2 eingespart, wie 100.000 Pkw pro Jahr emittieren würden. Bis 2025 sollen weitere 10.000 Haushalte angeschlossen werden“, schließt Luger.