Presseaussendung vom: 03.03.2020

Krötenschutzzäune gegen den „Verkehrstod“ Amphibien beginnen mit den Laichwanderungen

Das warme Wetter der vergangenen Tage hat bereits die ersten Erdkröten aus dem Winterschlaf geweckt. Sie beginnen ihre alljährliche Laichwanderung in die Gewässer. Weil die Tiere dabei häufig stark befahrene Straßen überqueren, werden viele der Amphibien überfahren. Um dies zu vermeiden, stellt die Naturkundliche Station der Stadt Linz Am Langen Zaun in Kleinmünchen am Rand des Wasserwaldes und in Ebelsberg an der Mönchgrabenstraße Krötenzäune auf.

„Die Stadt Linz setzt alles daran, die Kröten im Stadtgebiet zu schützen und den Bestand zu stabilisieren beziehungsweise wieder zu erhöhen. Täglich kontrollieren städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Fangkübel, entfernen die Tiere und setzen sie auf der anderen Straßenseite wieder frei. An Wochenenden erfolgt die Betreuung in Kooperation mit der Stadtgruppe Linz des Naturschutzbundes. Für dieses Engagement möchte ich mich sehr herzlich bedanken“, sagt Umwelt- und Naturschutzreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

Ein Krötenzaun funktioniert folgendermaßen: Ein 30 Zentimeter hoher Kunststoffzaun hindert die Tiere am Überqueren der Straße. Beim Versuch, dieses Hindernis zu umgehen, fallen sie in Kübel, die in regelmäßigen Abständen in den Boden versenkt sind. Bei täglichen Begehungen werden die Tiere befreit, gefahrlos über die Straße getragen und freigesetzt. Auf diese Weise konnten in den vergangenen Jahren tausende Kröten gerettet werden.

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