Presseaussendung vom: 03.03.2020

Bewohnerparkzone am Froschberg wird in vielen Teilbereichen umgesetzt Besonders große Beteiligung der Bewohner zeigt, dass Handlungsbedarf bestand

Das Ergebnis der schriftlichen BürgerInnenbefragung und der Versammlung vom 6. Februar 2020 liegt nun vor. Es ist sehr erfreulich, dass sich mehr als 35 Prozent der Befragten beteiligt haben. Das ist bei dieser Form der BürgerInnenbeteiligung der höchste bisher erzielte Wert. Insgesamt sprachen sich knapp mehr als die Hälfte für die Einführung der Zone aus. In der geplanten Zone S haben sich in Summe 50,64 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen für die Errichtung ausgesprochen und 47,57 Prozent dagegen. Die restlichen Stimmen waren ungültig. „Die Kurzparkzone und das Bewohnerparken werden ausschließlich in jenen Straßen umgesetzt, in denen sich die BewohnerInnen mehrheitlich dafür ausgesprochen haben“, erklärt Verkehrsreferent Vizebürgermeister Markus Hein zum vorliegenden Ergebnis.

Betroffen von der Umsetzung sind die Straßen: Auf der Gugl, Brahmstraße, Stanglhofweg, Hugo-Wolf-Straße, Johann Sebastian Bach Straße, Johann Strauß Straße, Regerstraße 1-7, Ziegeleistraße, Stockbauernstraße, Bockgasse, Froschberg. Zu keiner Umsetzung kommt es vorerst in den Straßen: Händelstraße-Minnesängerplatz, Kudlichstraße 47-69, Wallnerstraße, Göllerichstraße, Schultestraße, Krackowizerstraße, Schiedermayrweg. „Sollte es zu einem Verdrängungswettbewerb kommen, werden wir diese Straßen in einer zweiten Tranche mit den noch nicht Befragten, nochmals überprüfen“, führt Hein weiter aus.

Die maximale Parkdauer in der Zone ist mit 1,5 Stunden bemessen. Nun ist die Verkehrsplanung am Zug. Etappenweise und bedarfsorientiert werden Dauerparkplätze in Kurzparkzonenplätze umgewandelt. Es wird natürlich darauf geachtet, dass auch Dauerparkplätze erhalten bleiben. Bis spätestens Sommer soll die Umsetzung erfolgen. Als Verwaltungsabgabe für die Ausstellung einer Bewohnerparkberechtigung ist derzeit eine Gebühr von 54,40 Euro für ein Jahr beziehungsweise 94,50 Euro für zwei Jahre zu entrichten. Bei diesen Gebühren handelt es sich ausschließlich um Landes- beziehungsweise Bundesabgaben. Die Stadt selbst hat keine eigenen Einnahmen. „Eine weitere Neuigkeit gibt es auch: Bei der neuen gebührenfreien Zone S gilt erstmalig die Kurzparkzone an Werktagen und Samstagen bis 22 Uhr. Damit ist sichergestellt, dass auch bei Veranstaltungen wie in der TipsArena Linz ein Parkplatz gefunden werden kann“, erklärt Hein abschließend.