Presseaussendung vom: 15.03.2020

Daseinsvorsorge ist gesichert Neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus / Kinderbetreuung gewährleistet / Magistrat setzt auf Teleworking

Derzeit gibt es in der Landeshauptstadt 31 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. 

Daseinsvorsorge ist jedenfalls gesichert 

„Die städtischen Services der Daseinsvorsorge sind gut abgesichert. Zum Beispiel sind in der Linz AG Schichtsysteme eingeführt, damit sich Mitarbeiterrinnen und Mitarbeiter in Schlüsselbereichen der Versorgung nicht mehr begegnen und anstecken können. Die Leistungen wie Wasser-, Strom- und Wärme-Versorgung, Müllabfuhr sowie öffentlicher Verkehr sind gesichert. Sollte es wider Erwarten doch zu Ausfällen kommen, liegen strukturierte Notfallpläne vor,“ informiert der Linzer Bürgermeister Klaus Luger. Zudem tagte heute seit den frühen Morgenstunden der Krisenstab des Magistrates unter Leitung der Magistratsdirektorin, des Bürgermeisters und des Gesundheitsstadtrats Michael Raml.

Bis auf Weiteres: Kinderbetreuung gewährleistet

Eine vollständige Schließung der Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen ist, solange keine generelle Ausgangssperre gilt, noch nicht angefacht. Eine solche würde dazu führen, dass Alleinerziehende oder berufstätige Eltern, die keine Möglichkeit haben von zu Hause aus zu arbeiten, ihrem Beruf nicht mehr nachgehen könnten. Da alle ExpertInnen von der Betreuung durch Großeltern strikt abraten, bedarf es bis auf Weiteres dieses städtischen Sicherungsnetzes. Bürgermeister Klaus Luger stellt jedoch klar, dass dieses Angebot ausnahmslos nur für Kinder gilt, die keine andere Betreuungsmöglichkeit besitzen. Die weitere Öffnung wird von den jeweiligen Maßnahmen der Bundesregierung sowie der Inanspruchnahme am Montag abhängen. 

Neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus: nur unbedingt notwendige Dienste des Magistrates werden angeboten

Die Stadt Linz plante am Wochenende neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. So werden etwa die städtischen Services eingeschränkt. Wichtige Leistungen aus den Bereichen, Gesundheit, Meldewesen usw. oder Angebote, die gesetzlich verpflichtend sind, bleiben natürlich aufrecht. Der KundInnen-Kontakt wird in allen Bereichen auf ein Minimum reduziert werden, um Bürgerinnen und Bürger und auch MitarbeiterInnen der Stadt Linz zu schützen. Mit der Umsetzung wurde bereits Samstag und Sonntag begonnen, damit die Umstellungen ab Montag in Kraft treten können. „Ich ersuche alle Bürgerinnen und Bürger, die digitalen Angebote der Stadt Linz verstärkt zu nutzen. Diese sind auf der städtischen Webseite www.linz.at zu finden. Auch der Chatbot „Frag ELLI!" kann unter fragelli.linz.at kontaktiert werden“, appelliert Bürgermeister Klaus Luger.

Magistrat setzt auf Teleworking

Der Magistrat Linz setzt nach Vorgabe des Landes Oberösterreich auf Teleworking. Möglichst viele MagistratsmitarbeiterInnen sollen in jenen Bereichen, in denen das möglich ist, ab sofort von zu Hause arbeiten. Mithilfe dieser Maßnahme soll die Ansteckungswahrscheinlichkeit am Arbeitsplatz gesenkt werden. Eine aktuelle Übersicht über bereits eingestellte Angebote findet sich ebenfalls auf der Webseite des Linzer Magistrates

Weiter Infos unter www.linz.at/coronavirus.php

Kontakt:
Büro des Bürgermeisters,
Peter Binder +43(0)732/7070/2306
E-Mail: peter.binder@mag.linz.at