Presseaussendung vom: 22.03.2020

Wohnungslosenhilfe auch in Zeiten von Covid-19 gesichert Zahlreiche Einrichtungen kümmern sich um Obdachlose

Soziales Netz der Stadt garantiert Betreuung auch in Ausnahmesituationen

Die zahlreichen Linzer Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe stehen auch in diesen schwierigen Zeiten den Menschen zur Seite. „Obwohl die Vereine auf Notbetrieb umgestellt haben, bleibt gesichert, dass Obdachlose in Linz Betreuung und die notwendige Unterstützung erhalten", betont Bürgermeister Klaus Luger. „Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser schwierigen Zeit ihr Bestes geben, um weiterhin für die Menschen da zu sein", so Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

Die Notschafstelle NOWA des Vereins B37 ist rund um die Uhr geöffnet, Aufnahme ist allerdings nur um 18 Uhr. Die Einrichtung Outreachwork OBST ist telefonisch über einen Anrufbeantworter erreichbar, Mittwoch von 10 bis 12 Uhr ist zusätzlich für KlientInnen mit Meldeadresse zur Postausgabe geöffnet.

Die Sozialberatung der Caritas ist telefonisch und per Mail erreichbar. Das Frauencafé FRIDA hat Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet und ist danach telefonisch erreichbar. BesucherInnen können sich bis zu einer Stunde in den Räumlichkeiten aufhalten, duschen und frühstücken. Im Bedarfsfall werden Krisengespräche angeboten.

Die Caritas Wärmestube ist von Montag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Für die BesucherInnen gibt es ab 12 Uhr Suppe und ab 14 Uhr Mittagessen. Der Aufenthalt ist für zwei bis drei Stunden möglich, Wäschewaschen ist nach Anmeldung möglich. Beratungen und Krisengespräche werden jedoch auf Unumgängliches eingeschränkt. Der Aufenthalt in den Räumlichkeiten ist max. 30 Personen gestattet. Wohnversorgte Personen können sich bei Bedarf Essenspakete abholen, müssen jedoch die Einrichtung danach wieder verlassen. Das Vinzenzstüberl ist geschlossen, das Of(f)‘n Stüberl bleibt bis auf Weiteres geöffnet.

Der Verein Arge für Obdachlose hat seine Beratung auf telefonische Kontakte reduziert, die mobile Betreuung wird in unbedingt notwendigen Fällen weiterhin durchgeführt. Der Verkauf der beliebten Zeitung Kupfermuckn musste leider bis auf Weiteres eingestellt werden. Ebenfalls gestoppt wurde der Trödlerladen, die SozialarbeiterInnen sind jedoch telefonisch erreichbar.

„Das dichte soziale Netz der Landeshauptstadt bietet auch in Krisenzeiten die bestmögliche Unterstützung für jene Menschen, die Hilfe benötigen. Wir sind in stetigem Austausch mit den Einrichtungen, um die Versorgung weiterhin zu garantieren", so Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing abschließend.

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