Presseaussendung vom: 24.03.2020

Luger-Baier-Plan für Hilfsmaßnahmen: „Erste Sofortmaßnahmen unmittelbar umgesetzt, Task Force für nachhaltige Unterstützung des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Netzes eingesetzt!“ Bürgermeister und Wirtschaftsreferent der Stadt für besonnene und wohlüberlegte Absicherung des Wirtschaftsstandortes in Abstimmung mit Bund und Land

Klimafonds nur antasten, wenn Maßnahmen auch dem Klimaschutz dienen

Mit Eintreten der Coronakrise haben der Linzer Bürgermeister Klaus Luger und der städtische Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier sofort reagiert: „Mit der Gewährleistung der Kinderbetreuung für alle Eltern, die in ihren Berufen unabkömmlich sind und keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten haben, haben wir das Arbeitskräftepotenzial erhalten. Das Offenhalten der Grünmärkte leistet einen wesentlichen Beitrag zur Grundversorgung der Bevölkerung. Die Stundungen von Mieten und Pachten sowie die Reduzierung einzelner Gebühren wie etwa für Marktkojen sichern die Liquidität der Unternehmen, die von der Coronakrise besonders hart getroffen wurden, etwa durch gänzliche Sperrung“, fassen Luger und Baier die getroffenen und bereits wirksamen Sofortmaßnahmen zusammen.

Jetzt geht es um eine besonnene und wohlüberlegte Weiterentwicklung dieses Sicherungsnetzes für den Wirtschaftsstandort Linz: „Wir müssen dabei allerdings alle Faktoren berücksichtigen, die nach der Krise für die Wiederaufnahme und die Fortschreibung unserer wirtschaftspolitischen Erfolgsgeschichte wichtig sein werden“, so Luger und Baier. „Es sind dies neben den Ein-Personen-Unternehmen, für die es jedenfalls eine finanzielle Unterstützung brauchen wird, alle von der Krise betroffenen Klein- und Mittelunternehmen. Darüber hinaus sind es auch die zahlreichen sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen, die unsere Stadt zum attraktiven Standort für Unternehmungen aller Art und zur Lebensstadt machen.

Vor allem aber sind es die Menschen, die hier leben und arbeiten, darum wird es auch ein finanzielles Hilfsangebot für Einzelpersonen geben, die ihr Einkommen aufgrund der Krise verloren haben“, erklären Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Bernhard Baier. Darum ist jetzt nicht die Zeit für Schnellschüsse, sondern es braucht einen ausgeklügelten Plan: „Deshalb haben wir eine Task Force mit den Experten der Finanz-, der Wirtschafts-, der Sozial- und der Kulturverwaltung der Stadt gebildet, die an einem abgestimmten Hilfskonzept für alle, die Hilfe aufgrund der Coronakrise brauchen, arbeiten.

Wichtig ist, dass wir dabei das Subsidiaritätsprinzip nicht außer Acht lassen. Das bedeutet, dass wir Doppelgleisigkeiten vermeiden wollen, indem wir die Leistungen des Bundes und die avisierten Leistungen des Landes in unsere Überlegungen miteinbeziehen. Daraus wird sich ableiten lassen, welche Unterstützung für die Wirtschaftstreibenden und ArbeitnehmerInnen in Linz noch fehlen, die wir als Stadt durch ein ergänzendes Maßnahmenpaket leisten können“, so Luger und Baier. Der Klimafonds soll dabei weiterhin seiner Funktion gerecht werden: „Wenn es Maßnahmen gibt, die der Bewältigung der Coronakrise und dem Klimaschutz dienen, können diese aus diesem erst vor kurzem eingerichteten Fonds finanziert werden. Für alle anderen Maßnahmen werden wir andere Mittel und Wege finden“, so Luger und Baier. 

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