Presseaussendung vom: 02.04.2020

Zwischenbilanz Städtische Seniorenzentren: Seniorenzentrum Keferfeld-Oed: Ein weiterer Bewohner positiv und im Krankenhaus, eine Bewohnerin positiv, aber ohne Symptome; eine Mitarbeiterin positiv getestet und bereits abgesondert

Seniorenzentrum Franz Hillinger: abgesonderter Mitarbeiter positiv getestet, letzter Dienst vor zehn Tagen – weitere Tests im Haus angeordnet

Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing: „Die Gesundheit der BewohnerInnen hat absolute Priorität!“

Der Fall eines Bewohners des Seniorenzentrums Keferfeld-Oed, der sich bei einem Krankenhausaufenthalt mit dem Coronavirus infiziert hat, wurde bereits bekanntgegeben. Eine deshalb am Montag angeordnete flächendeckende Testung ist noch nicht gänzlich abgeschlossen, bei den rund 90 BewohnerInnen sind noch 30 Testergebnisse ausständig, bei den MitarbeiterInnen noch 20. Bislang wurde ein weiterer Bewohner positiv getestet und aufgrund auftretender Symptome ins Krankenhaus eingewiesen. Eine Bewohnerin wurde ebenfalls positiv getestet, zeigt jedoch keine Symptome und kann deshalb in ihrem Zimmer im Altenheim bleiben. Von den bisher eingelangten Testergebnissen der MitarbeiterInnen sind alle bis auf eines negativ, die positiv getestete Mitarbeiterin ist bereits abgesondert. 

Weiters ist im Urfahraner Seniorenzentrum Franz Hillinger („Hillingerheim“) der Fall eingetreten, dass ein Mitarbeiter abgesondert wurde, weil der Verdacht bestand, er könnte sich bei einem außerdienstlichen Kontakt infiziert haben. Mittlerweile liegt ein positives Testergebnis vor. Der Mitarbeiter war zuletzt vor zehn Tagen im Dienst. Aus diesem Grund ist eine Ansteckung anderer MitarbeiterInnen oder von BewohnerInnen zwar unwahrscheinlich, theoretisch jedoch immer noch möglich. Daher wurde auch in diesem Haus eine Testreihe im betroffenen Wohnbereich angeordnet.

„Neben der Sicherheit unserer MitarbeiterInnen hat die Gesundheit der BewohnerInnen unserer Seniorenzentren oberste Priorität, da sie zu den besonders gefährdeten Risikogruppen gehören. Darum widmen das Gesundheitsservice der Stadt Linz und die Geschäftsführung der Seniorenzentren Linz dem Coronavirus besondere Aufmerksamkeit. Die Sofortmaßnahmen werden, wie vom Krisenstab vorgegeben, konsequent umgesetzt“, betonen Bürgermeister Klaus Luger und die Linzer Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.

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