Presseaussendung vom: 17.04.2020 |

Gemeinsam durch die Krise Kultur und Bildung setzt auf digitale Medien

Zu den städtischen Geschäftsbereichen, die während der Krise hochaktiv sind, zählt auch „Kultur und Bildung“, wo 55 MitarbeiterInnen den Betrieb derzeit am Laufen halten. Sie arbeiten fast alle im Homeoffice, ihre Arbeit ist jedoch für das Funktionieren der Abläufe in den Schulen und bei der Morgen- und Mittagsaufsicht bzw. Nachmittagsbetreuung von Kindern, die an manchen Standorten noch angeboten wird, besonders wichtig. Auch das EDV-Projekt „Verkabelung und Ausstattung der restlichen Schulen in Linz“ wird fortgeführt.

In der Volkshochschule wird weiter mit Hochdruck gearbeitet, besonders für die Zeit „nach Corona“. So laufen die Vorbereitungen für das Sommerprogramm und das Programmjahr 2020/2021 auf vollen Touren. Die VHS setzt dabei vor allem auf digitale Kommunikation, ebenso im laufenden Betrieb: Die Berufsreife/Lehre mit Matura-Kurse werden auf „Unterricht auf Distance Learning“ umgestellt. Das LeWis übersiedelte in den virtuellen Raum. Beim Projekt „Pflichtschulabschluss" sind alle sieben gerade laufenden Präsenzkurse als Moodle-Kurse (mit digitaler Lernplattform) angelegt. Im Projekt "Basisbildung" stehen die TrainerInnen ebenfalls digital (Telefonate, WhatsApp, SMS, Mail) mit den KursteilnehmerInnen im Kontakt.

Die Stadtbibliothek hat während der Corona-Krise ein kostenloses Einschreibsystem für digitale Medien umgesetzt, das einen einzigartigen „kontaktlosen“ Bildungszugang ermöglicht. 45.000 kostenlose Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Videos und Hörbücher stehen zur Verfügung, die einfach von zu Hause auf den eReader, das Handy, das Tablet oder den PC geladen werden können. Damit dieses Service allen InteressentInnen einfach und unkompliziert zur Verfügung steht, werden ab sofort Einschreibungen per E-Mail angeboten. In den ersten drei Tagen haben sich bereits 400 neue Online-KundInnen angemeldet.

Schwierig gestaltet sich momentan die Arbeit der Abteilung Linz Kultur Projekte, betrifft sie doch den derzeit besonders sensiblen Veranstaltungsbereich. Die Planungen für das Stream-Festival mussten abgebrochen werden, da der Termin Ende Mai unter das Covid-19-bedingte bundesweite Veranstaltungsverbot fällt. Eine Verschiebung wird derzeit geprüft. Die Vorbereitungen für das Pflasterspektakel, die Sommermusikreihe im Musikpavillon, die Kinderkulturwoche etc. laufen weiter, es werden auch Szenarien im Falle von Veranstaltungs- oder Einreiseverboten für internationale KünstlerInnen ausgearbeitet.

Die Abteilung Linz Kultur Förderungen ist bemüht, Ansuchen von Kulturschaffenden so rasch wie möglich zu bearbeiten und hat eine Reihe von zusätzlichen Fördermaßnahmen (Ateliermietbeihilfen, projektbezogene Arbeitsstipendien) entwickelt, um freischaffende KünstlerInnen in Notlagen bestmöglich und unbürokratisch unterstützen zu können. 

Auf digitale Präsenz setzt auch die Musikschule. Beispiele dafür sind der Start der Youtube-Initiative: #mitmusikleichterdurchdiekrise und der Youtube-Kanal www.youtube.com/musikschulelinz, der Handy-Videos aus dem Übungsalltag der Linzer MusikschülerInnen präsentiert.

„Der Einsatz der MitarbeiterInnen des Geschäftsbereichs Kultur und Bildung erfolgt im Bestreben, das städtische Kulturangebot in Linz auch in Krisenzeiten so weit als möglich aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz digitaler Medien wird es den Linzerinnen und Linzern ermöglicht, weiterhin so weit wie möglich am kulturellen Leben teilzuhaben“, betont Kulturreferentin Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

In der Volkshochschule werden die Vorbereitungen für das Sommerprogramm und das Programmjahr 2020/2021 weitergeführt. So ist gesichert, dass auch in der Zeit nach Corona das Bildungsangebot dieser Einrichtung aufrecht bleibt. Auch das Funktionieren der Abläufe in den Schulen wird durch den GB Kultur und Bildung unterstützt. Ich möchte mich bei unseren MitarbeiterInnen sehr herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement bedanken", sagt die Linzer Bildungsreferentin Stadträtin Mag.a Eva Schobesberger.

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