Presseaussendung vom: 22.04.2020 |

Im Großeinsatz für die Linzer Bevölkerung Geschäftsbereich BürgerInnen-Angelegenheiten hält Serviceleistungen am Laufen

Im Neuen Rathaus, in dem im umfassende Dienstleistungen für die Linzerinnen und Linzer angeboten werden, herrscht momentan im Vergleich zu „normalen Tagen“ Ruhe. Doch dieser Eindruck täuscht, denn die wichtigsten Aufgaben werden von hier aus weiterhin erledigt, um gleichsam im Notbetrieb die wichtigsten und unaufschiebbaren Bürgerserviceleistungen aufrechtzuerhalten. 

Eine tragende Rolle dabei nimmt der Geschäftsbereich BürgerInnen-Angelegenheiten (BA) ein, der weiterhin vor allem in systemrelevanten Bereichen  seiner Aufgabenstellung nachkommt. Und diese ist äußerst breitgestreut, wie man anhand der folgenden Beispiele sehen kann. Augenscheinlich wird die Arbeit bereits beim Haupteingang und im Foyer des Neuen Rathauses, wo Schriftstücke für Heizkostenzuschuss oder Bedarfsorientierte Mindestsicherung in vorbereiteten Postkörben kontaktlos abgegeben werden können. Auch Infoblätter mit wichtigen Kontaktdaten der einzelnen Abteilungen  und Infos zu Sozialleistungen sind hier erhältlich. Die behördlich und gesetzlich vorgesehenen Aushänge an der Amtstafel sind außen an der Glasfront des Neuen Rathaus-Ausstellungsraumes angebracht. Mehr als 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit dauernd bzw. tageweise in den Büros bzw. an den Schaltern anwesend. Teilweise wechseln Anwesenheit im Rathaus mit Homeoffice-Diensten ab. Das ist zum Teil notwendig, um im Falle einer Covid-19-Ansteckung eines Teammitgliedes Komplettausfälle von Leistungen durch Backup-Teams zu verhindern. Zehn weitere Bedienstete versehen reinen Homeoffice-Dienst. 

Im BürgerInnen-Service Center werden an Wochentagen von 8 bis 13 Uhr restlichen Fragen und dringende Services erledigt, wie zum Beispiel die Ausstellung von Aktivpässen, Meldebestätigungen, Privathaushaltsbestätigungen für Wohnbeihilfe oder Lebensbestätigungen und mehr.

Nach telefonischer Terminvereinbarung mit dem Fundbüro können Wertgegenstände vor allem Schlüssel, Handtaschen, Geldtaschen oder Handys ebenfalls im BürgerInnen-Service Center abgeholt werden. 

Im Bereich des Meldewesens werden telefonische Auskünfte erteilt und E-Mails bearbeitet, die beispielsweise Wohnsitzmeldungen, Bestätigungen oder Personendatenkorrekturen für HandysignaturnutzerInnen betreffen. 

Bei Reisedokumenten werden sowohl für dringende Fälle (Notpässe) als auch schon in Einzelfällen Terminvereinbarungen von 8 bis 13 Uhr getroffen. Auch telefonische Auskünfte, E-Mail-Bearbeitung und Behördenzustellungen werden von hier aus veranlasst.  

Im Standesamt sind derzeit zwar noch keine Hochzeiten möglich, aber es sind MitarbeiterInnen für telefonische Auskünfte, E-Mail- und Auftragsbearbeitung, Zusendung von Urkunden sowie Terminvereinbarungen für Kunden und Kundinnen mit dringendem persönlichen Kontakt anwesend.

Auch beim Aufenthaltsrecht laufen die wesentlichen Arbeiten weiter. Für Ausnahmefälle, wie für Schlüsselarbeitskräfte im medizinischen Bereich oder anderen kritischen Infrastrukturbereichen, wurde ein Schalterdienst eingerichtet. Alle anderen Geschäftsfälle wie die kontinuierliche E-Mail-Bearbeitung, elektronisch eingebrachte Anträge, Telefonauskünfte und die Bearbeitung der dringendsten Erst- und Verlängerungsanträge werden ohne persönliche Kontaktaufnahme erledigt. Die Abwicklung der Verfahren mittels Teleworking ist aber in diesen Bereichen nur bedingt möglich, da viele Dokumente im Original überprüft werden müssen. Daher wurde ein Notbetrieb mit MitarbeiterInnen vor Ort eingerichtet. Im Backoffice werden soweit wie möglich Auskünfte an Firmen und Parteien erteilt, da viele Existenzängste haben. Das gilt auch für SchülerInnen und StudentInnen. Von dieser Personengruppe kommen zahlreiche Anfragen, da deren Weiterverbleib an einen ausreichenden Schul- beziehungsweise Studienerfolg verbunden ist. 

Im Teleservice Center laufen gerade jetzt die Drähte heiß. Her werden schwerpunktmäßig telefonische Auskünfte erteilt und die verschiedensten E-Mails bearbeitet.  

Auch das Beschwerdemanagement läuft weiter, die Bearbeitung bleibt aber situationsbedingt auf unerlässliche Meldungen beschränkt. 

Jedenfalls stehen bei all jenen Aufgaben, die für das tägliche Leben wichtig sind,  die MitarbeiterInnen der Linzer Bevölkerung auch jetzt helfend zur Seite. „Wir sind bemüht, dass die Anliegen und Wünsche der Bevölkerung auch während der Krisenzeit erledigt beziehungsweise erfüllt werden. Für alljene Angelegenheiten, die digital erledigt werden können, wie etwa Bewohnerparkkarten oder bei allfälligen Kirchenaustritten, ersuchen wir um Online-Antragstellung. Die E-Mails werden so effizient wie möglich abgearbeitet“, informiert Abteilungsleiterin Mag.a Gabriele Ambach.

Damit der Dienstbetrieb im Geschäftsbereich weiterhin reibungslos funktioniert, sind alle Führungskräfte voll im Einsatz. Soweit möglich und sinnvoll, werden Aufgaben durch die MitarbeiterInnen  zur Gänze oder tageweise von zu Hause über Homeoffice erledigt. „Auch und während der Corona-Krise haben die Linzerinnen und Linzer ein Recht darauf, dass sie von der Stadt notwendige Service- und Verwaltungsleistungen erhalten. Die MitarbeiterInnen des Geschäftsbereichs Bürgerservice sind dabei gut aufgestellt“, unterstreicht Bürgermeister Klaus Luger ihre zentrale Rolle.

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