Presseaussendung vom: 18.05.2020 |

Linzer Start-up überzeugt bei Europas größtem Hackathon EUvsVirus Bürgermeister Klaus Luger: „Der hervorragende dritte Platz macht mich stolz auf das innovative Linzer Gründerteam rund um Markus Waghubinger!“

Bei einem Hackathon unter dem Motto „#EUvsVirus“ identifizierte die Europäische Kommission insgesamt 117 Lösungen zur Unterstützung der europäischen und globalen Erholung nach dem Coronavirus-Ausbruch. Das Team um den Linzer Gründer Markus Waghubinger mit Sitz in der Tabakfabrik gehört zu den besten Problemlösern aus 2.150 Einsendungen. Ihr Projekt mit dem Titel „halloSophia“ konnte den 3. Platz in der Kategorie „speed-up access to financial support“ erreichen. Bürgermeister Klaus Luger zeigt sich angesichts des Erfolges der jungen Linzer Unternehmer begeistert: „Mit einer solchen modernen, dynamischen Mentalität bin ich überzeugt, dass Linz schnell zurück auf die wirtschaftliche Siegerstraße kommt!“

Insgesamt 117 innovative Lösungen zur Bekämpfung des Coronavirus wurden als Gewinner des vom Europäischen Innovationsrat geleiteten #EUvsVirus Hackathon“ ausgewählt. Mariya Gabriel, die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend sagt: „Der #EUvsVirus-Hackathon brachte Menschen in 141 Ländern und vielen verschiedenen Fachgebieten aus der gesamten EU und der Welt zusammen, die in ihrem Wunsch vereint waren, ihre Zeit, ihr Talent und ihre Ideen zur Verfügung zu stellen, um Lösungen für die Coronavirus-Krise zu finden. Dies war erst der Anfang. Mit der Unterstützung des Europäischen Innovationsrates und aller am Hackathon beteiligten Partner freue ich mich auf die Umsetzung dieser fantastischen Ideen in die Realität zum Wohle aller“.

Österreichische Krisenkämpfer 

„halloSophia – Digital Business Health Center“ ist eines der Gewinnerteams und baut ein digitales Finanz-Gesundheitszentrum für Unternehmen auf. Die Idee ist es, physisch und wirtschaftlich gesund zu bleiben, mit Video-Beratungsräumen für physische Distanz und einem virtuellen Assistenten auf einer Plattform, um die Kräfte aller Experten der wirtschaftlichen Gesundheit für einen stärkeren Neustart zu bündeln. Die Plattform kombiniert Hauptbanken als Liquiditätsversorger mit zusätzlichen Fachkenntnissen von Experten der wirtschaftlichen Gesundheit, etwa Unternehmensberatern, zur Steigerung der Rentabilität, alternativen Finanziers zur Erhöhung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital für ein größeres Wachstumspotential nach der Krise und sogar Rechts- und Datenexperten zur Beseitigung rechtlicher Unsicherheiten. Das Team aus der Linzer Strada del Startup wechselte aufgrund der Krise vom Aufbau eines Blockchain-basierten Schuldscheindarlehens zu einer digitalen Plattform für wirtschaftliche Gesundheit. 

Markus Waghubinger, Initiator und Co-Gründer: „Wir haben erkannt, dass diese Krise viel verändern wird und wollten daher einen Beitrag zu einem stärkeren Neustart leisten, indem wir von der langfristigen Innovation dazu übergehen, uns auf die kurzfristige Auswirkung auf die wirtschaftliche Gesundheit für Unternehmen und damit für das europäische Business-Ökosystem zu konzentrieren.“ 

Der Pitch, mit dem die österreichischen Covid-Fighter die Jury überzeugten, ist auf YouTube zu finden.

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