Presseaussendung vom: 20.05.2020

Weltbienentag: Bienen sind die Königinnen unseres Ökosystems! Stadt Linz setzt Initiativen um Artenvielfalt zu sichern, Klimaschutz voranzutreiben und Lebensräume für Bienen zu schützen

Als wichtigste Arbeitskräfte in der Landwirtschaft sind die Bienen unentbehrlich für unser Ökosystem. Um das Bewusstsein der Menschen für die wichtige Rolle der Insekten zu schärfen, wird heute der „Internationale Weltbienentag“ gefeiert. „Bienen leisten einen entscheidenden Beitrag für die Lebensgrundlagen der Tier- und Pflanzenwelt, unser Stadtökosystem und unsere Ernährung. Damit das auch so bleibt und das Bienensterben aufgehalten wird, muss die Artenvielfalt gesichert werden. Dazu ist es notwendig, die Klima- und Biodiversitätsmaßnahmen mit voller Kraft voranzutreiben“, informiert die für den Naturschutz zuständige Stadträtin Eva Schobesberger.     

Wer glaubt, dass Bienen nur auf dem Land zu Hause sind, irrt. Dass sie sich auch in der Stadt äußerst wohl fühlen, zeigt sich daran, dass alleine in Linz etwa 100 Millionen der Insekten leben. Die Tiere bestäuben dabei nicht nur unsere Blumen, sondern auch unsere Kulturgewächse. „Drei von vier Körben Äpfel haben wir zum Beispiel unseren Bienen zu verdanken“, unterstreicht Schobesberger die Wichtigkeit der Tiere. Damit die Bienen auch in Zukunft gerne in Linz umherfliegen und ihrer Arbeit nachgehen, braucht es ein intaktes Ökosystem. „Deshalb ist der Erhalt von Grün- und Naherholungsräumen in unserer Stadt umso wichtiger. Achten wir nicht auf den natürlichen Lebensraum der Bienen, werden wir die Auswirkungen rasch am eigenen Leib spüren: Nicht nur, dass es dann keinen Honig mehr geben würde, auch Obst und Gemüse würden zu Luxusgütern“, verdeutlicht Schobesberger die Folgen. 

Der Schutz unserer Bäume, der Grünflächen und der innerstädtischen Parkanlagen wirkt sich daher nicht nur auf unser Stadtklima positiv aus, sondern kommt auch den Bienen zugute. „Das dürfen wir nicht zerstören, sondern müssen die Räume für Flora und Fauna in unserer Stadt unbedingt schützen, anstatt sie zu verbauen. Auch jede und jeder Einzelne von uns kann einen Beitrag zur Gesundheit der Bienen leisten, indem wir sie durch gezielte Bepflanzung auf dem Balkon, im Garten oder auch in einem Blumenkistl unterstützen“, betont Schobesberger. 

Imkern ist immer mehr in

Das Interesse am Stadtimkern nimmt in Linz stetig zu. Nicht zuletzt aufgrund des Engagements der LinzerBiene. Die LinzerBiene versteht sich als eine Plattform zur Erhaltung und Förderung der Stadtimkerei in Linz. Sie fordert und fördert Wissensvermittlung, um auf die unersetzlich hohe ökologische Bedeutung von (Wild-)Bienen, insbesondere auch im städtischen Raum, hinzuweisen.  Bereits vor mehreren Jahren hat die Volkshochschule Linz den Trend zur Imkern aufgegriffen und stellt in Kooperation mit der LinzerBiene neben Kursen auch einen eigenen Honigschleuderraum zur Verfügung.  

„Linzer Rathaus Honig“

Neben der Bestäubung unzähliger Blütenpflanzen – ob Balkonblumen, Obst- oder Gemüsestauden auf diversen Terrassen in Alt Urfahr, ob Obstbäume in den privaten Gärten der Gegend oder vieler Bäume entlang der Urfahraner Donaulände – bescherten die Bienen auf der Rathausterrasse dem Team der LinzerBiene bereits einige gehaltvolle Honigernten, die unter dem Namen „Linzer Rathaus-Honig“ erhältlich sind. 

Förderung für Stadtbäuerinnen und Stadtbauern 

Generell setzt die Stadt Linz viele Maßnahmen zu Gunsten von Bienen. So fördert die Stadt Linz mit 90.000 Euro jährlich ihre Stadtbäuerinnen und Stadtbauern. Damit werden unter anderem „bienenfreundliche“ Maßnahmen wie die Erhaltung und Pflege von Heuwiesen, Blumenböschungen, Ackerrandstreifen und Rainen unterstützt. 
 

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