Presseaussendung vom: 02.06.2020 |

Innovations-Hauptplatz startet mit Pop-Up-Store voll durch „Nähküche“ öffnet am 2. Juni im Herzen von Linz

Wichtiges Zeichen im Kampf gegen die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise

Vor zehn Monaten öffnete der Linzer Innovations-Hauptplatz seine Pforten im Herzen von Linz. Vieles ist seither geschehen. Elf Projekte aus dem 35 Maßnahmen umfassenden Innovationsprogramm wurden bereits realisiert. Besonders erfreulich ist die sehr gute Annahme der Beteiligungsplattform www.innovationshauptplatz.linz.at durch die Community. Hier kann jede und jeder seine eigenen Ideen für Linz einbringen, diese diskutieren und favorisierte Projekte online wählen. 

Ein Highlight der Aktivitäten des Innovations-Hauptplatzes für das Jahr 2020 ist sicherlich der neue Pop-Up-Store am Hauptplatz. Dieser bietet Start-Ups, Unternehmen, Vereinen und diversen anderen Organisationen die Möglichkeit, sich kostenlos für einen Monat im Herzen von Linz zu präsentieren. Auch Kunstbegeisterte, Kulturschaffende sowie innovative Projekte erhalten dadurch ein Forum. 

Den Start des Pop-Up-Stores ab 2. Juni darf die „Nähküche“ übernehmen. Hier wird Ausgetragenes, Verwaschenes, Löchriges und Altes recycelt, um es in individuelle, schöne und persönliche Einzelstücke zu verwandeln. Die Nähküche lädt in einem ungezwungenen Rahmen zum Kennenlernen ein und bietet ins nachhaltige Konzept passende Mini-Workshops an. Im Juli folgt das „Kollodium". Das Kollodium ist die Urform der Fotografie aus dem Jahr 1850, bei der mit einer wunderschönen alten Holzkamera Schwarz-Weiß-Portraits direkt auf Glas- oder Aluplatte fotografiert werden. 

„Alle Linzerinnen und Linzer, die ihre Innovationskraft für den pulsierenden Industrie- und Wirtschaftsmotor Linz einbringen möchten, lade ich herzlich ein, beim neuen Pop-Up-Store am Hauptplatz zu partizipieren. Mein Ziel ist es, Innovationen eine Bühne zu geben und kreative Köpfe bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. Gleichzeitig kann hier der Innovations-Hauptplatz einen Beitrag leisten, um den verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie den Kampf anzusagen“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

Seine Pforten öffnet der Pop-Up-Store an der Pfarrgasse 1 am 2. Juni. Für die Nutzung des Stores können sich alle LinzerInnen mit Wohn- und/oder Firmensitz in Linz bewerben. 

Voraussetzung dafür ist eine Initiative, eine Idee, ein Konzept, ein Projekt oder eine Kreation, die als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Linz dienen kann. 

Die Bewerbungsphase für den Pop-Up-Store startete Mitte Mai über die Plattform www.innovationshauptplatz.linz.at.

Insgesamt werden für heuer fünf Monate im Pop-Up-Store vergeben. Die angebotenen Vorteile sind freie und flexible Zeiteinteilung und ressourcenschonendes Arbeiten in zentraler Lage. Der Verkauf der eigenen Produkte ist nicht bloß erlaubt, sondern explizit erwünscht.

Wer wird ausgewählt?

Damit das Auswahlverfahren transparent und übersichtlich bleibt, wird bei der Auswahl darauf geachtet, dass vor allem den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Linz die Chance gegeben wird, selbst darüber zu entscheiden, wer die Räumlichkeiten für den bestimmten Zeitraum auch nutzen kann. Die Letztentscheidung für die fünf Projekte mit den meisten „Votes“ liegt beim Team des Innovations-Hauptplatzes. Weitere Infos findet man auf der Onlineplattform unter www.innnovationshauptplatz.linz.at.

Nähküche startet ab 2. Juni, Workshops jeden Samstag

Den Start des Pop-Up-Stores am Linzer Hauptplatz ab 2. Juni übernimmt die „Nähküche“. Hier wird Ausgetragenes, Verwaschenes, Löchriges und Altes recycelt, um es in individuelle, schöne und persönliche Einzelstücke zu verwandeln. Die Nähküche lädt in einem ungezwungenen Rahmen zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Es werden ins nachhaltige Konzept passende Mini-Workshops angeboten. Durch den Pop-Up-Store soll einem breiten Publikum die Prinzipien der Nähküche nähergebracht werden. Die zentrale Lage des Pop-Up-Stores ermöglicht es dem Unternehmen, ein neues Publikum zu erreichen. An Samstagen werden offene Nähküchen angeboten sowie Mini-Workshops, die für alle Interessierten offen sind. Wochentags wird sich die Nähküche praktisch und inhaltlich der Öffentlichkeit präsentieren. 

Mehr Infos unter https://naehkueche.wordpress.com/ 

„Kollodium“ übernimmt im Juli

Im Juli folgt das „Kollodium“ im Pop-Up-Store der Nähküche. Erik Diewald vom Kollodium lässt eine uralte Technik der Fotografie aus dem Jahr 1860 wieder auferstehen: die Kollodium-Nassplatten-Fotografie. Bei dieser Urform der Fotografie aus dem Jahr 1850 entstehen dank einer alten Holzkamera schwarz-weiß-Portraits direkt auf Glas- oder Aluplatten. Die Bilder strahlen einen besonderen Charme aus und heben sich vom heute üblichen Schnappschuss weit ab. Bei dieser entschleunigten Art der Fotografie kann der Portraitierte das Entstehen des Bildes in allen Schritten inklusive Dunkelkammer miterleben und am Ende das fertige Werk gleich mitnehmen.

Weitere Infos unter https://www.kollodium.at/ 

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „Innovationshauptplatz startet mit Pop-Up-Store voll durch“)

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