Presseaussendung vom: 03.06.2020

Städtische Tageszentren für Seniorinnen und Senioren seit 2. Juni wieder geöffnet Keine Mund-Nasen-Schutzpflicht für Besucherinnen und Besucher, aber Hygiene-Vorschriften für MitarbeiterInnen

Die drei städtischen Tageszentren (Liebigstraße, Sombartstraße und Dauphinestraße) waren wegen der Corona-Krise seit 16. März geschlossen. Am Dienstag, 2. Juni, nahmen die wichtigen Sozialeinrichtungen wieder ihren Betrieb auf. Während in der Regel bis zu hundert Seniorinnen und Senioren das Angebot nutzen, waren es an diesem Tag erst 36. Für die Besucherinnen und Besucher gilt die Mund-Nasen-Schutzpflicht nicht, doch achten die gemäß den Hygiene-Vorschriften von Land und Bund agierenden BetreuerInnen auf die Einhaltung eines Mindestabstands von einem Meter. Auch bei der meist mit Kleinbussen des Samariterbundes oder Taxis erfolgenden Fahrt zu den Tageszentren wird auf entsprechende Gesundheitsvorkehrungen geachtet. „Die Wiedereröffnung der Tageszentren stellt für viele Besucherinnen und Besuchern nach Wochen der Isolation einen Lichtblick dar. Sie schätzen zwar die gewohnte häusliche Umgebung, wollen aber wieder ihre Bekannten im Tageszentrum treffen“, betont Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing. „Für die pflegenden Angehörigen sind die Tageszentren zudem eine wichtige Entlastung.“ 

Zum Angebot der Tageszentren zählen gemeinsame Aktivitäten, Pflege und Betreuung sowie drei Mahlzeiten pro Tag. Die in Seniorenzentren situierten Treffpunkte können mehrmals wöchentlich besucht werden. Die Kosten für den Besuch richten sich sozial gestaffelt nach dem Einkommen der Besucherinnen und Besucher. 

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