Presseaussendung vom: 30.07.2020

Städtische Kindergärten und Krabbelstuben wichtige Betreuungspartner für Linzer Familien Zehn-Jahres-Jubiläum: Ganzjahresöffnung österreichweit nach wie vor einzigartig

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten von Kindern sowie Eltern viel abverlangt. Innerhalb kürzester Zeit musste die Kinderbetreuung neu organisiert werden. Die Schließung der Betreuungseinrichtungen brachte für die Familien große Einschränkungen mit sich. Dennoch hielten sich die Eltern vorbildlich an die Regelungen der Bundesregierung und betreuten ihre Kinder nahezu ausschließlich zu Hause. Umso mehr ist es notwendig, vor allem in den Sommermonaten, den Eltern sowie auch den Kindern die notwendige Betreuungsstabilität zu gewährleisten.

„Viele Familien sind mit der Situation konfrontiert, dass aufgrund Corona nur mehr wenige Urlaubstage übrig sind. Eine durchgängige Kinderbetreuung in den Sommerferien nimmt daher eine wesentliche Last von den Schultern der Eltern. Darüber hinaus werden die Kinder in ihrem gewohnten sozialen Umfeld betreut und können die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen genießen“, begründet Bürgermeister Klaus Luger die Wichtigkeit der Ganzjähresöffnung der städtischen Kindergärten und Krabbelstuben.

„Für den heurigen Sommer sind 60 Prozent der Kindergartenkinder und mehr als 80 Prozent der Krabbelstubenkinder angemeldet. Die Ganzjahresöffnung in Linz ist österreichweit einzigartig und stärkt darüber hinaus in schwierigen Zeiten den Wirtschaftsstandort Linz.“ Vor exakt zehn Jahren setzte der damalige Sozialreferent Klaus Luger diese Ganzjahresöffnung gegen anfängliche Widerstände in Verwaltung und Politik durch.

Von etwa einem Prozent zu Beginn des Lock-Downs im März stieg der Auslastungsgrad in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen in den vergangenen Tagen und Wochen kontinuierlich an und lag Ende Juni in den Kindergärten bei mehr als der Hälfte, bei den Krabbelstuben bei über 70 Prozent und bei den Horten bei einem Drittel.

Nach Ende der zweiten angeordneten Schließung der Kinderbetreuungseinrichtungen durch das Land Oberösterreich Anfang Juli stieg die Auslastung wieder sprunghaft an. Das zeigt, dass die Betreuungseinrichtungen, vor allem die Kindergärten und Krabbelstuben, als Betreuungspartner für die Linzer Familien wichtiger denn je sind.

Das belegen auch die aktuellen Anmeldungen für die Sommermonate: mehr als 60 Prozent der Kindergartenkinder und 80 Prozent der Krabbelstubenkinder sind für eine Sommerbetreuung im Juli sowie August angemeldet. „Die Linzer Familien schätzen das Angebot der städtischen Betreuungseinrichtungen. Seit nun mittlerweile zehn Jahren haben die städtischen Kindergärten und Krabbelstuben 51 Woche im Jahr geöffnet. Lediglich in der Weihnachtswoche schließen die Häuser. Um Beruf und Familie vereinbaren zu können, braucht es für Eltern ein den Bedürfnissen angepasstes Leistungsangebot. Dazu zählt die Ganzjahresöffnung“, so Luger.

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