Presseaussendung vom: 31.07.2020

Corona-Krise brachte Linzer Tagungs- und Kongressgeschehen zum Stillstand Erfolgsjahr 2019 hätte heuer seine Fortsetzung gefunden

Von der Corona-Krise schwer getroffen ist auch die Linzer Tagungsindustrie, die unter anderem einen wichtigen Impulsgeber für Hotels, Gastronomiebetriebe und Catering-Unternehmen darstellt. In einst gefragten Kongress-Orten wie dem Design Center oder dem Palais Kaufmännischer Verein herrscht ungewohnte Ruhe. 2019 nahmen dagegen gemäß einer Analyse des Austrian Convention Bureau knapp 102.000 Personen an Tagungen und Kongressen in der Landeshauptstadt teil, die damit nach Wien, Salzburg und Graz Rang vier in der Statistik der Branche belegte. Der „Meeting Industry Report Austria“ verzeichnet für das Vorjahr überdies 442 Kongresse, 858 Firmentagungen und 442 Seminare in Linzer Veranstaltungsräumen. Bei der Anzahl der Kongresse und Firmentagungen landete Linz jeweils nach Wien und Salzburg auf dem dritten Platz. Bei den Seminaren schaffte das Wirtschaftszentrum den Sprung auf den zweiten Platz hinter Wien.

Die kommenden Monate bringen einige Lichtblicke in Sachen Kongresse. Im September wird das Ars Electronica Center für zwei Tage zum Treffpunkt von etwa hundert Radiologinnen und Radiologen. Bei der fachlichen Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifschen Untersuchungen werden auch die einzigartigen technischen Möglichkeiten des Deep Space genutzt. Der erstmals in Linz veranstaltete Kongress ist auch bereits für 2021 terminisiert. Die seit Jahren im Design Center stattfindende Tagung „Kardiologie im Zentrum“ soll im Oktober abgehalten werden, wurde jedoch von zwei auf einen Tag verkürzt. „Ein Vergleich mit den Erfolgszahlen des Jahres 2019 macht schmerzlich bewusst, wie sehr auch die Linzer Tagungsindustrie von der Corona-Krise betroffen ist. Das Jahr 2021 bringt für die Branche hoffentlich wieder einen deutlichen Aufwärts-Trend“, blickt Bürgermeister Klaus Luger optimistisch in die Zukunft.