Presseaussendung vom: 03.08.2020 |

Kunstankauf für Sozialprojekt Nordico-Sammlung wird mit Bild der Linzer Künstlerin Adelheid Rumetshofer erweitert – Verkaufserlös kommt Kunstuni-Studierenden zugute

Mit dem Ankauf einer Arbeit der Linzer Künstlerin Adelheid Rumetshofer beteiligt sich die Stadt Linz an der Charity-Kunstauktion zugunsten von Studierenden der Kunstuniversität, die durch Covid-19 in eine finanzielle Notlage geraten sind. Gleichzeitig wird dadurch die Nordico Sammlung von Werken Linzer Künstler erweitert. 

„Die Beteiligung der Stadt Linz an der Kunstauktion der Kunstuniversität ist ein Beispiel für die aktive Zusammenarbeit mit der neuen Rektorin Brigitte Hütter. Die  Kunstuniversität spielt mit der Lage ihrer Gebäude am Hauptplatz und ihren 1.400 Studierenden aus 60 Ländern eine zentrale Rolle in der Entwicklung des kulturellen Lebens und der Internationalisierung der Kulturstadt Linz“, freut sich Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer, die auch die Kooperation beim Salzamt als weiteres Beispiel der Zusammenarbeit anführt. 

„Als Universität haben wir grundsätzlich einen umfassenden gesellschaftlichen Auftrag. Aktuell kommen wir diesem in besonderem Maße nach“, betont die Rektorin der Kunstuniversität, Brigitte Hütter. „Umso mehr freut uns die Solidaritätsbekundung – sowohl seitens der Künstlerinnen und Künstler, von denen sich viele selbst in herausfordernden Situationen befinden, als auch seitens der Bieter.“

Aufgrund des Erfolges plant die Kunstuniversität eine biennale Wiederholung der Auktion. Über 100 Arbeiten von Studierenden, AbsolventInnnen und aktuellen bzw. ehemaligen Lehrenden, gelangten zur Versteigerung. Einige der Arbeiten sind aktuell noch bis 14. August im Nachverkauf (www.ufg.at) zu erwerben.

Das angekaufte Werk von Adelheid Rumetshofer stammt aus der Serie floatings, die die Künstlerin bereits seit elf Jahren beschäftigt. Im Mittelpunkt von Rumetshofers Schaffen stand jahrelang die gegenständliche Malerei, bis sie 2009 ihre Ausdrucksform radikal änderte. Bei der genaueren Betrachtung des Wassers in einem Teich (Rumetshofer nennt diesen Prozess „Narrenkastlblick“) eröffnete sich für die Malerin eine neue Perspektive. Seitdem setzt sie sich in ihren Öl-auf-Leinwandbildern mit der Wechselwirkung von Farben und Farbklängen auseinander, die durch ihre Flächigkeit auch Raumtiefe entfalten.

Nachdem im Zuge des Lockdowns auch Museen und Galerien geschlossen wurden, funktionierte Adelheid Rumetshofer die Fenster ihres Ateliers in Urfahr kurzerhand zu „Schaufenstern“ um, und ermöglichte PassantInnen „Kunstgenuss“ ohne das Atelier betreten zu müssen.  

Das Werk wurde von Lang-Mayerhofer an Nordico-Leiterin Andrea Bina übergeben, die die Arbeit nun in die Sammlung des Stadtmuseums aufnimmt. „Wir haben Rumetshofers Arbeiten bereits bei einigen Ausstellungen zeigen können. Das Werk ergänzt die Sammlung des Nordico wirklich ganz wunderbar“, freut sich Andrea Bina, Leiterin des Nordico Stadtmuseum, über den Ankauf. 
 

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