Presseaussendung vom: 25.08.2020

Bürgermeister Klaus Luger und Stadträtin Regina Fechter: „Stadt verzichtet auf vier Monate Mieteinnahmen!“ Heutiger Stadtsenatsbeschluss ist Schlussstein für Umsetzung des Grundsatzbeschlusses des Gemeinderats vom Juli

Weitere 360.000 Euro Hilfe für das Wirtschafts- und Vereinsleben in der Stadt, rund 130 betroffene Unternehmen, Initiativen und Vereine werden entlastet

Insgesamt hilft die Stadt mit einer Million Euro durch Einnahmenverzicht

Die Corona-Krise hat alle hart getroffen. Insbesondere der Lockdown zur Begrenzung einer Gesundheitskrise brachte viele Unternehmen und Vereine an den Rand einer wirtschaftlichen Existenzkrise. Die Stadt hat deshalb früh verschiedene Hilfspakete geschnürt, die ergänzend zu Maßnahmen des Bundes und des Landes die Existenz von Betrieben und Organisationen sichern sollen. „Bereits wenige Tage nach Beginn des Lockdowns haben wir beschlossen, die Mieten bzw. Pachtzinse betroffener Geschäfts- und Vereinslokale zu stunden“, erklärt die für Liegenschaften zuständige Stadträtin Regina Fechter. „Mir war bewusst, dass diese vorübergehende Stundung den Betroffenen zwar Luft zum Atmen verschafft, die Belastung jedoch in die Zukunft verschiebt“, ergänzt Bürgermeister Klaus Luger.

Deshalb haben das Stadtoberhaupt und die Liegenschaftsreferentin der Stadt im Juni einen Antrag für den Gemeinderat initiiert, mit dem es zu einem nachhaltigen Verzicht auf die Miet- bzw. Pachtvorschreibungen für ein Drittel des Jahres kommen soll. „Im Juli wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass betroffenen MieterInnen und PächterInnen der Stadt die Miete bzw. der Pachtzins für die Monate März bis Juni gänzlich erlassen werden soll. Heute hat der Stadtsenat endgültig den Weg für die Umsetzung freigemacht“, freut sich Bürgermeister Klaus Luger. Insgesamt werden alleine von dieser Hilfsmaßnahme mit einem Volumen von mehr als 360.000 Euro rund 130 Unternehmen und Vereine profitieren, hauptsächlich Gastronomielokale, aber auch zahlreiche Kulturinitiativen.

Darüber hinaus werden für die Schanigärten auf öffentlichen Gut für die noch bis 31. Oktober andauernde Saison keine Entgelte fällig. Für Warenkörbe auf öffentlichem Gut gilt dies sogar bis Jahresende. „Alles in allem verzichten wir damit auf rund eine Million Euro Einnahmen – Geldmittel, die die betroffenen Unternehmen gut gebrauchen können“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt.

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