Presseaussendung vom: 14.10.2020

Erneut Feuerteufel im Franckviertel unterwegs Sicherheitsstadtrat Michael Raml: Müllcontainer anzünden ist kein Lausbubenstreich und kann verheerende Folgen haben

Bereits Anfang des Jahres brannten im Franckviertel in der Nacht Müllcontainer und tags bzw. nachts darauf ein Geräteschuppen. Damals konnte ein 15-Jähriger als Täter ausgeforscht werden. In der Nacht auf Mittwoch brannten wieder Müllcontainer im Linzer Franckviertel lichterloh. Insgesamt vier Container wurden im Bereich um die Franckstraße und die Sankt-Peter-Straße in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte bei einem der brennenden Großmüllcontainer in letzte Sekunde ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus verhindern. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete drei männliche Jugendliche, die von einem der Tatorte davonliefen. Vieles deutet daher abermals auf Brandstiftung hin, wovon auch die Linzer Berufsfeuerwehr ausgeht.

„Ich verurteile solche sinnlosen Sachbeschädigungen, die verheerende Folgen haben können. Jeder Brand gefährdet nicht nur Sachwerte, sondern auch Menschenleben. Bei jedem Einsatz begeben sich auch unsere Feuerwehrleute in potentielle Gefahr“, zeigt sich der Linzer Sicherheitsstadtrat und Feuerwehrreferent Michael Raml entsetzt über die nächtliche Brandstiftung. „Solche Taten sind keine Lausbubenstreiche“, verdeutlicht der Sicherheitsstadtrat und führt aus: „Die Linzer Berufsfeuerwehr war mit zwei vollbesetzten Rüstlöschfahrzeugen und mit einem Kommandofahrzeug vor Ort. Man stelle sich vor, andernorts wäre ein schwerer Unfall passiert, wo diese Einsatzkräfte zur Rettung von Menschenleben benötigt worden wären. Ein absichtlich herbeigeführter Müllcontainer-Brand hätte die Rettungskräfte völlig sinnlos aufgehalten.“

Reisepass
jetzt verlängern!
Reisepass jetzt verlängern!

Im "Superpassjahr 2020" laufen die Pässe vieler LinzerInnen ab. Reservieren Sie Ihren Termin gleich online, um Wartezeiten zu vermeiden.

Mehr dazu