Presseaussendung vom: 19.10.2020

Cluster in Seniorenzentrum Kleinmünchen: Schließung und Besuchsverbot verordnet Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeisterin Karin Hörzing: „Schutz der BewohnerInnen hat oberste Priorität“

240 LinzerInnen aktuell auf Covid-Virus positiv getestet 

Bürgermeister Klaus Luger informiert darüber, dass aktuell 240 LinzerInnen mit dem Covid-Virus infiziert sind. Dies stellt den bislang höchsten Wert seit Februar dieses Jahres dar. Insgesamt sei laut Luger die Lage, wenngleich auf hohem Niveau, stabil. Eine besondere Herausforderung stellt jedoch laut dem Linzer Stadtoberhaupt die Infektion von 20 Personen im Seniorenzentrum Kleinmünchen dar. Aktuell sind 17 BewohnerInnen sowie drei MitarbeiterInnen betroffen. Der Krisenstab der Stadt Linz hat daher umgehend die notwendigen Schutzmaßnahmen eingeleitet und eine Schließung mit einem einhergehenden Besuchsverbot veranlasst. Zehn infizierte BewohnerInnen sind hospitalisiert, sieben BewohnerInnen weisen keine oder nur leichte Symptome auf und wurden unter erhöhten Schutzvorkehrungen im Seniorenzentrum Kleinmünchen isoliert.

Nach mehreren Fallhäufungen symptomatischer BewohnerInnen hat die Linzer Gesundheitsbehörde das Rote Kreuz mit einem umfassenden Test-Screening von BewohnerInnen sowie des Personals beauftragt. Aufgrund dessen konnten rasch weitere positiv getestete Personen identifiziert werden. Die betroffenen Wohnbereiche wurden als sofortige Schutzmaßnahme isoliert, auch nicht erkrankte BewohnerInnen sind in abgesonderten Bereichen untergebracht. 

„Der Schutz älterer und pflegebedürftiger Menschen besitzt oberste Priorität. Dank der strikten Hygieneregeln, die in Linz für Personal und BewohnerInnen gleichermaßen gelten, konnten bisher größere Cluster in Seniorenheimen vermieden werden. Der Fall des aktuellen Clusters im Seniorenzentrum Kleinmünchen zeigt, dass professionelles Screening und punktgenaue Testungen rasches Handeln ermöglichen. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden umgehend erhöht: Das Personal arbeitet in Schutzanzügen und für jedes Stockwerk sind Teams zuständig, die sich untereinander nicht begegnen dürfen. Leider mussten wir ein Besuchsverbot für Angehörige verordnen, das jedoch nur solange gilt, als es unbedingt nötig ist“, informieren Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeisterin Sozialreferentin Karin Hörzing.

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