Presseaussendung vom: 28.10.2020

Magistrat Linz stockt Contact-Tracing-Team auf 60 Personen auf 21 zusätzliche MitarbeiterInnen für Kontaktpersonen-Ermittlung – auch PensionistInnen werden gezielt angesprochen

Die Stadt Linz baut das Contact-Tracing-Team des Geschäftsbereiches Gesundheit und Sport massiv aus: Ab sofort werden 21 zusätzliche Stellen in der städtischen Gesundheitsbehörde geschaffen, um die hohe Qualität in der Kontaktverfolgung trotz der steigenden Anzahl an mit Covid-19 infizierten Personen aufrecht erhalten zu können. 

„Die Stadt Linz kann sich als drittgrößter Ballungsraum Österreichs keinerlei Abstriche in der Ermittlung von Kontaktpersonen erlauben. In den vergangenen Wochen konnten bis zu 90 Prozent der Neuinfektionen auf eine Quelle zurückverfolgt werden und Cluster somit jeweils rasch identifiziert werden. Unsere Gesundheitsbehörde leistet großartige Arbeit, wie auch die umgehende Abgrenzung des Clusters im Seniorenzentrum Kleinmünchen zeigt, der bereits nach wenigen Tagen als stabil einzustufen war. Eine Aufstockung des Personals in diesem Schlüsselbereich ist aufgrund der steigenden Infektionszahlen daher nur konsequent und absolut notwendig“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

Um die Stellen möglichst rasch mit kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzen zu können, werden bei der Rekrutierung neben internen KandidatInnen und BewerberInnen aus öffentlichen Ausschreibungen auch gezielt pensionierte Bedienstete des Magistrats angesprochen. Letztere in erster Linie, um den Bedarf für Wochenenddienste oder für Auslastungsspitzen abzudecken. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich freiwillig für den Dienst im Kontaktpersonenmanagement melden, berichtet Personalreferentin Regina Fechter: „In Krisensituationen gilt es rasch und unbürokratisch zu handeln. Gerade beim Ermitteln von Kontaktpersonen kann das Risiko von Neuinfektionen durch rasches Kontaktpersonenmanagement deutlich verringert werden. Wir nutzen daher sämtliche Recruiting-Kanäle, um angesichts der steigenden Fallzahlen die Schlagkraft des Contact-Tracings aufrecht zu erhalten.“

„Pensionierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich freiwillig melden, sind im Contact Tracing eine große Bereicherung, da diese sowohl in Verwaltungsabläufen als auch im BürgerInnen-Kontakt erfahren sind und somit eine kurze Einarbeitungs-Phase haben. Alle neuen Kolleginnen und Kollegen werden in bestehende, funktionierende Teams eingebunden, um die Einschulung praxisorientiert durchführen zu können“, führt Magistratsdirektorin Mag. Ulrike Huemer aus. 

Die Infektionszahlen der Landeshauptstadt: Mit Stand 10:00 Uhr sind heute in Linz 591 Personen aktiv an Covid-19 erkrankt und 1388 Personen vorsorglich in Quarantäne.
 

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