Presseaussendung vom: 27.11.2020 |

Stadt Linz stellt Ablauf von Corona-Massentests der Bundesregierung sicher Zusammenarbeit Städtebund, Gemeindebund und Land Oberösterreich vorbildlich für Bund

Design Center und Tips Arena fixe Standorte
Volkshäuser und Turnsäle als weitere Standorte geplant 

75 Testlines und bis zu 250 medizinisch qualifizierte MitarbeiterInnen werden für 90.000 Testungen benötigt

Bürgermeister Klaus Luger: „Nur die Kooperation in Oberösterreich und die Unterstützung der Rettungsorganisationen ermöglicht Testungen, Bundesregierung bleibt für Herkules-Projekt aber bis heute wesentliche Unterstützung schuldig“

Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Freiwilligkeit der Teilnahme muss gewährleistet sein! Entgegen ersten Ankündigungen der Bundesregierung fällt der Hauptteil der organisatorischen Abwicklung auf die Bezirke zurück“

Corona-Situation in Linz stabilisiert sich weiter auf hohem Niveau


Mit Samstag, 5. Dezember, beginnen in ganz Oberösterreich die Antigen-Massentests der Bundesregierung. Zunächst werden das Personal von Bildungseinrichtungen am 5. und 6. Dezember sowie die Linzer Polizistinnen und Polizisten zwischen 7. und 10. Dezember getestet werden. Zwischen 11. und 14. Dezember haben dann alle Linzerinnen und Linzer die Möglichkeit, sich einem kostenlosen Antigen-Schnelltest zu unterziehen. Während erstere Termine vom Bundesheer bzw. vom Roten Kreuz organisatorisch betreut werden, ist für die Massentests der breiten Bevölkerung weitgehend der Magistrat Linz mit der Organisation betraut. So muss die Stadt alleine für die aus derzeitiger Sicht 75 notwendigen Teststraßen nicht nur geeignete Örtlichkeiten zur Verfügung stellen, sondern unter anderem auch für die Ausstattung mit IT-Infrastruktur, Möbeln, Lagerung bzw. Entsorgung von Schutz- und Testausrüstung bis hin zur Bereitstellung und Verpflegung von geeignetem Personal Sorge tragen. Dabei geht der Krisenstab der Stadt Linz von einem Personalaufwand von 500 Personen aus, die zusätzlich und großteils am Wochenende gestellt werden müssen. Derzeit organisiert der Krisenstab der Landeshauptstadt geeignete Örtlichkeiten für die benötigten Teststraßen. Fix ist derzeit die Aufteilung in zwei große Test-Standorte im Design Center sowie in der Tips Arena und mehrere kleinere, dezentrale Test-Stationen. Diese werden entweder in geeigneten Volkshäusern oder auch in Turnsälen von Schulen, die getrennt vom Unterrichtsgebäude sind, eingerichtet werden. Als größte Herausforderung stellt sich die Rekrutierung der TesterInnen heraus. Nach derzeitigen Bestimmungen des Gesundheitsministers müssen bestimmte medizinische Qualifikationen vorliegen. Derzeit benötigt die Stadt für die Abwicklung der Testungen bis zu 250 MitarbeiterInnen, die zum Großteil von Rotem Kreuz und Arbeiter-Samariter-Bund gestellt werden müssten.

„Die Stadt Linz wartet seit der Ankündigung der Massentests durch die Bundesregierung vor mittlerweile zwölf Tagen auf wesentliche Antworten und Unterstützung. Natürlich ist die Stadt als zuständige Gesundheits- und Bezirksverwaltungsbehörde bereit und auch im Stande, diese Herkules-Aufgabe zu stemmen. Da aber seit wenigen Tagen die Informationen vereinzelt und oft widersprüchlich eintreffen, plant die Stadt gemeinsam mit dem Land in alle Richtungen, um sämtliche Eventualitäten notfalls abfedern zu können“, betont Bürgermeister Klaus Luger in seiner Funktion als Bezirkshauptmann.

„Die Freiwilligkeit der Teilnahme an den Tests muss zu 100 Prozent gewährleistet werden“, hält Gesundheitsstadtrat Michael Raml fest. „Entgegen ersten Ankündigungen der Bundesregierung, dass das Bundesheer eine zentrale Rolle bei den Massentests der Bevölkerung spielen soll, fällt nun der Hauptteil der organisatorischen Abwicklung wieder auf die Bezirke zurück. Mein Appell gilt dem Bundesheer, den Magistrat bei den Massentestungen ebenso mit ausreichend qualifiziertem Personal zu unterstützen, so wie es die Stadt bei den vom Bundesheer organisierten Testungen der Bildungs-Bediensteten selbstverständlich tut. Ich ersuche auch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Linz um ihre Mithilfe. Eine geordnete Abwicklung kann zudem ohne eine entsprechende Softwarelösung für Terminvergabe und Datenverarbeitung unmöglich funktionieren. Diesbezüglich wissen weder Bürgerinnen und Bürger noch die Behörden vor Ort, ob die angekündigte Softwarelösung des Bundes rechtzeitig zustande kommt oder ob gegebenenfalls auf bestehende, funktionierende Systeme der Stadt oder des Landes Oberösterreich ausgewichen werden muss. Größtmögliche Einheitlichkeit ist eine Grundvoraussetzung für die Abwicklung eines solchen Projekts“, ergänzt Raml.

Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer erklärt: „Der Krisenstab der Stadt Linz ist täglich mit allen beteiligten Einsatzorganisationen in intensivem Austausch, um den reibungslosen Ablauf der Massentests zu planen. Allein für die Betreuung der Teststraßen sind täglich mehr als 500 Personen zu organisieren, wobei die Bereitstellung von medizinisch geschultem Abnahme- und Auswertungs-Personal die größte Herausforderung darstellt. Um zusätzlich Ordner- und Assistenzfunktionen besetzen zu können, werden neben der Aktivierung von freiwilligen Helferinnen und Helfern auch Organisationen wie der Ordnungsdienst oder die freiwilligen Feuerwehren der Stadt zum Einsatz kommen.“

„Die Massentestungen stellen in weiterer Folge die Gesundheits- sowie die Bezirksverwaltungsbehörden vor große Herausforderungen, da für alle positiv getesteten Personen auch behördliche Absonderungsbescheide in sehr kurzer Zeit erstellt werden müssen. Durch vorausschauende Personalplanung in den vergangenen Monaten haben wir es geschafft, dass derzeit etwa 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen beiden Bereichen des Magistrats beschäftigt sind, weshalb es mit gebührender Vorbereitung auch realistisch ist, die erwarteten Spitzen abzufedern“, berichtet Dr. Dietmar Nemeth, Direktor des Geschäftsbereiches Gesundheit und Sport.

5. und 6. Dezember: Testung des Bildungspersonals
Linz stellt Design Center zur Verfügung

Nächstes Wochenende, am 5. und 6. Dezember, geht die erste Testphase mit dem Bildungspersonal von Schulen und Kinderbildungseinrichtungen (Krabbelstuben, Kindergärten und Horte) über die Bühne. Die Gesamtorganisation der Tests liegt beim Österreichischen Bundesheer. Die Testräumlichkeiten werden von den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt. Die Stadt Linz stellt dafür das Design Center zur Verfügung, darüber hinaus auch Assistenzpersonal, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten und Kontakte unter den zu testenden Personen weitgehend zu vermeiden („Crowd Management“). Auch die infrastrukturelle Ausstattung mit Internet-Anschluss, Hardware sowie Möbeln wird von der Stadt gestellt. Nach derzeitigem Informationsstand richtet sich der Testort der in Linz beschäftigten Pädagoginnen und Pädagogen sowie des administrativen Personals (z.B. Hilfskräfte, SchulwartInnen) nach dem jeweiligen Wohnort. Die Stadt Linz rechnet mit etwa 3.000 abzunehmenden Tests, welche aus einem Antigen-Schnelltest sowie einem PCR-Test bestehen werden. Letzterer wird dann angewendet, wenn das Ergebnis des Antigen-Tests Covid-19-positiv ist. Bei dieser ersten Testreihe soll bereits die vom Bund angekündigte Software-Lösung eingesetzt werden, die es ermöglichen sollte, dass die Testpersonen selbst per Online-Formular Termine vereinbaren können und das Testpersonal die Ergebnisse in die Datenbank einpflegen kann. Im Falle von positiven Testergebnissen übernehmen Gesundheits- und Bezirksverwaltungsbehörde der Stadt Kontaktpersonenmanagement sowie Erstellung allfälliger Absonderungsbescheide.

7. bis 10. Dezember: Testung der Polizei

Die zweite Phase der Massentestungen umfasst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei. Diese Tests werden zwischen 7. und 10. Dezember vom Roten Kreuz gemeinsam mit der Polizei organisiert, Unterstützung durch städtische Bedienstete ist nicht erforderlich. Auch hier finden zunächst Antigen-Schnelltests statt, die im positiven Fall von PCR-Testungen gefolgt werden. Die weitere Bearbeitung der positiven Fälle erfolgt auch bei den Massentestungen im Stadtpolizeikommando durch den Magistrat Linz.

11. bis 14. Dezember: Massentestungen der Linzerinnen und Linzer
Organisation weitgehend durch Stadt Linz: 75 Teststraßen

Die dritte und bei Weitem umfangreichste Testphase, die freiwilligen Antigen-Tests unter der Linzer Bevölkerung, findet zwischen 11. und 14. Dezember statt. Diese wird weitestgehend von der Stadt Linz organisiert. Über vier Tage verteilt werden 75 Teststraßen im gesamten Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Dabei werden voraussichtlich das Design Center sowie die Tips Arena mit jeweils 10 Teststraßen die größten Standorte sein. Die weiteren Teststraßen werden dezentral in städtischen Einrichtungen, wie etwa Volkshäusern oder Turnsälen stattfinden. Derzeit organisiert der Krisenstab die konkreten Örtlichkeiten, welche einfache Zufahrtsmöglichkeiten sowie eine entsprechende Ausstattung mit der notwendigen Infrastruktur aufweisen. Für die einzelnen Standorte stellt die Stadt je nach Bedarf bis zu 250 Laptops für die Teststraßen zur Verfügung. Die Bereitstellung von medizinisch geschultem Personal stellt dabei die größte Herausforderung dar. 

250 medizinisch qualifizierte MitarbeiterInnen an den Teststraßen nötig
Bei Vollbetrieb 22.000 Testungen pro Tag in Linz möglich

Nach derzeitigem Stand rechnet die Stadt mit bis zu 250 Personen mit einschlägiger Qualifikation, die benötigt werden. An einem 12-Stunden-Tag schafft ein „Tester“ etwa 300 Abstriche pro Tag, wobei eine geteilte Schicht erforderlich ist. Pro Teststraße werden etwa sechs Personen benötigt. Dies würde zur Folge haben, dass in Linz etwas mehr als 22.000 Testungen pro Tag durchgeführt werden könnten. An allen vier Tagen wäre damit eine 50-Prozent-Quote der testbaren Bevölkerung mit insgesamt 90.000 Tests möglich.

Bei den Massentestungen kommen ausschließlich Antigen-Tests zum Einsatz. Im Falle eines positiven Testergebnisses folgt voraussichtlich ein weiterer Antigen-Test. Bestätigt sich das Ergebnis dadurch, ergeht von der Stadt Linz ein Absonderungsbescheid an die Covid-19-positive Person. Ein weiterführendes Contact Tracing ist im Rahmen der Massentestung nicht vorgesehen.

„Eine zusätzliche Herausforderung stellt die Tatsache dar, dass sich Bürgerinnen und Bürger nach derzeitigem Wissensstand im IT-System des Bundes für einen Termin bei einer Teststation ihrer Wahl registrieren lassen können. Dieses IT-Programm steht jedoch noch immer nicht zur Verfügung und wird frühestens am 30. November bundesweit ausgeliefert. Neue IT-Programme funktionieren jedoch selten auf Anhieb fehlerfrei, sodass auch hier seitens des Gesundheitsministeriums ein Risiko produziert wird“, macht Bürgermeister Klaus Luger auf eine weitere Unwägbarkeit im Ablauf aufmerksam.

„Wir erhoffen uns bereits durch die Testungen des Bildungspersonals wertvolle Erfahrungswerte für die Massentestungen der Bevölkerung und hoffen, dass das IT-System des Bundes schnellstmöglich für eine Testphase zur Verfügung steht. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die Stadt Linz auf ihr eigenes Online-Reservierungstool zurückgreifen oder die Lösung des Landes Oberösterreich für den Einsatz adaptieren. In jedem Fall haben wir einen Plan B vorbereitet, um die Massentests notfalls auch mit eigenen Systemen bewältigen zu können“, führt Gesundheitsstadtrat Michael Raml aus.

Luger und Raml: „Informationspolitik der Bundesregierung lässt stark zu wünschen übrig“

Erneute Kritik üben Bürgermeister Luger und Gesundheitsstadtrat Raml an der Informationspolitik der Bundesregierung zu den Massentestungen: „Wie bereits in den Wochen und Monaten zuvor, erfahren die umsetzenden Bezirkshauptmannschaften und Statutarstädte auch bei den Massentests wichtige Punkte ausschließlich durch die Berichterstattung in den Medien. In die innerministeriellen Beratungen war der Städtebund von Anfang an ausgeschlossen. Hinsichtlich der bevorstehenden Herkules-Aufgabe der Massentestungen, die nun nicht wie ursprünglich kolportiert vom Bundesheer abgewickelt werden, sondern von den Behörden vor Ort gestemmt werden müssen, hängt der Erfolg und die Sinnhaftigkeit des Vorhabens einmal mehr von der Organisationsstärke der Kommunen und Städte ab.“

  • Kurz kündigt Massentests an, 15.11, ORF
    Man wolle das „Instrument der Massentests auch vor Weihnachten noch einmal nutzen“, so Kurz. Die entsprechenden Schritte für den logistischen Ablauf würden zusammen mit den Bundesländern und dem Bundesheer vorbereitet. Gegen Ende der Woche wolle die Regierung die Bevölkerung zu diesen geplanten Massentestungen informieren. Zielgruppe seien zuerst unter anderen Lehrerinnen und Lehrer, so Kurz.
    Quelle: https://orf.at/stories/3189878/
  • Strategie zu Massentests noch unklar, 15.11., Die Presse
    Aus dem Bundeskanzleramt hieß es am Sonntag dazu, man werde jetzt eine Teststrategie ausarbeiten. Details sollen Ende dieser Woche bekannt gegeben werden. Damit ist vieles noch unklar: Soll die gesamte Bevölkerung getestet werden oder nur bestimmte Gruppen? Wie will man das organisatorisch auf die Beine stellen? Soll es eine Verpflichtung zum Test geben? „Auf Zwang werden wir sicher nicht setzen“, heißt es dazu aus dem Kanzleramt.
    Quelle: https://www.diepresse.com/5897835/kurz-kundigt-massentests-vor-weihnachten-an 
  • Massentests starten am 5. Dezember: Zuerst für Lehrer, danach für Polizei – und auch virusbelastete Gemeinden, 20.11. Standard.at
    Das Kanzleramt übermittelte ein Informationsblatt mit Details zum Screening in mehreren Wellen. Kärntens Landeschef Kaiser fordert mehr Transparenz.
    Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000121860840/erste-massentests-starten-ab-5-dezember-fuer-lehrer-danach-fuer
  • Anschober konkretisiert Vorgehen – Ruf der Länder nach raschem Konzept, 21.11, orf.at
    Dass derzeit noch vieles vage bleibt, hat auch damit zu tun, dass der Bund hier kaum im Alleingang agieren kann. „Zur Durchführung dieser Testreihen braucht es eine enge Einbindung der Gemeinden und Länder“, heißt es auch in dem Medienpapier. Die Regierung kündigt darin auch an, noch „weitere vertiefende Gespräche mit den Ländern“ zu führen.
    Dort sah man jedenfalls am Freitag noch eine ganze Menge Gesprächsbedarf. Die Landesgesundheitsreferenten forderten nach ihrer Onlinekonferenz rasch ein entsprechendes Konzept und den parallelen Ausbau der Infrastruktur. „Mit der aktuellen, extrem belasteten Struktur von Personal über Logistik bis hin zu IT wird das nicht machbar sein“, sagte der Salzburger LHStv. Christian Stöckl (ÖVP), derzeit Vorsitzender der Gesundheitsreferenten.
    Quelle: https://orf.at/stories/3190729/ 

Corona-Situation in Linz: Weiterhin Stabilisierung auf hohem Niveau
Auch nach Lockdown bislang kein Rückgang an Infektionen

Die Infektionslage in der Landeshauptstadt stabilisiert sich weiterhin auf hohem Niveau. Seit 17. November ist jedenfalls kein Rückgang an Infektionen feststellbar. Insgesamt sind heute, 10 Uhr, 1.419 Menschen in Linz mit Covid-19 infiziert. 2.469 Personen befinden sich darüber hinaus abgesondert in Quarantäne. Wie bereits in den vergangenen Tagen sind damit insgesamt knapp 4.000 Linzerinnen und Linzer an dem Virus erkrankt oder durch behördliche Absonderung betroffen. 161 Linzerinnen und Linzer sind derzeit in Spitalsbehandlung, 37 Patientinnen und Patienten befinden sich auf Intensivstationen.

Wenngleich die Anzahl der Todesfälle auf mittlerweile 80 angestiegen ist, ist diese Entwicklung laut Linzer Stadtforschung weniger dramatisch als im restlichen Oberösterreich. So sind in Linz im laufenden Jahr bis einschließlich 15. November 1.752 Sterbefälle verzeichnet worden, was im Vergleich zum Vorjahr (1.778 Todesfälle bis KW 46) sogar einen leichten Rückgang bedeutet.

„Natürlich ist jeder Todesfall einer zu viel, egal aus welchem Grund. Analysen unserer Stadtforschung belegen im Vergleich mit Oberösterreich bzw. ganz Österreich jedoch, dass die Corona-Pandemie in Linz bis dato zu keiner Erhöhung der Sterblichkeit geführt hat. Diese Zahlen belegen einerseits, dass das Pandemie-Management sowie die Gesundheitsversorgung in Linz hervorragend funktionieren. Andererseits zeigt sich auch, dass die Lockdown-Maßnahmen bundesweit die Todesfälle leider nicht drücken konnten. Es bleibt daher zu hoffen, dass die Bundesregierung diese Einschränkungen, in den Bereichen wo es zulässig ist, so schnell wie möglich lockert. Der Großteil der Menschen verhält sich ungemein diszipliniert!“, betonen Luger und Raml.

Sterbefälle nach Kalenderwoche für Österreich, Oberösterreich und Linz

„Grundsätzlich zeigen die bisherigen Lockdown-Maßnahmen noch nicht die gewünschte Wirkung. Ein überdurchschnittlicher Anstieg der Infektionen wie in den Wochen vor dem Lockdown konnte jedenfalls verhindert werden. Die Gesamtzahl positiv Getesteter ist jedoch noch immer auf einem hohen Niveau. Die Auslastung der Intensivbetten, die in Oberösterreich derzeit bei 94 Prozent liegt, macht klar, dass die Lage unter Kontrolle, aber sehr ernst ist“, berichten Bürgermeister Luger und Gesundheitsstadtrat Raml.

Insgesamt liegt die Stadt Linz im oberösterreichweiten Vergleich – bezogen auf erkrankte Personen pro 100.000 EinwohnerInnen – mit einem Indexwert von 594 an drittletzter Stelle. 

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz mit Bürgermeister Klaus Luger und Gesundheitsstadtrat Michael Raml zum Thema „Aktuelles zur Corona-Situation“.)
Weitere GesprächspartnerInnen: Magistratsdirektorin Mag.a Ulrike Huemer und Dr. Dietmar Nemeth, Direktor Geschäftsbereich Gesundheit und Sport

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