Presseaussendung vom: 28.12.2020

Raml: 100.000 Euro Gesundheitsförderung für flächendeckende Gesundheitsvorsorge Vorsorge als Grundpfeiler für eine gesunde Stadt

„Vorsorge ist besser als Nachsorge. Deshalb unterstützt das Gesundheitsressort der Stadt Linz zahlreiche Vereine und Organisationen, die sich täglich aufopfernd für die Gesundheitsvorsorge der Linzerinnen und Linzer einsetzen“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Gerade in der aktuellen Pandemie-Zeit rückt das Gesundheitsbewusstsein wieder in den Vordergrund. „Abseits von Corona ist es sehr wichtig, nicht auf andere Krankheiten zu vergessen. Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen sollen keinesfalls abgesagt werden“, erklärt Raml, der selbst im Babyalter ein Auge aufgrund eines Tumors verlor. „Meine Eltern haben mich Gott sei Dank sofort von Spezialisten untersuchen lassen, als ihnen ein Schielen beim linken Auge aufgefallen ist. Dadurch wurden schlimmere Auswirkungen verhindert. Deshalb sind mir Vorsorgeuntersuchungen ein persönliches Anliegen.“

Mit rund 100.000 Euro unterstützte das Gesundheitsressort dieses Jahr die Vorsorgearbeit in Linz. Die finanziellen Zuwendungen gingen unter anderem an die Krebshilfe, den Dachverband der Selbsthilfegruppen und das Institut für Suchtprävention. „Mit dieser finanziellen Unterstützung kann die wertvolle Arbeit dieser Einrichtungen aufrechterhalten werden. Ihre Angebote sind gerade in Zeiten, in denen Corona den Alltag bestimmt, besonders wichtig. Durch die Krise und die von ihr verursachten persönlichen Veränderungen braucht es vor allem Vorsorgeorganisationen, die zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden. Daher freut es mich, dass das Linzer Gesundheitsressort hier tatkräftig mithelfen kann“, unterstreicht der Gesundheitsstadtrat.

„Auch, wenn Corona derzeit das vorherrschende Thema ist, werden alle notwendigen Krebs-Behandlungen uneingeschränkt durchgeführt. Besonders wichtig ist es auch, bei auffälligen Symptomen sofort zur reagieren. Denn, je früher Krebs erkannt und behandelt wird, umso höher sind die Heilungschancen“, erklärt der Chirurg und Präsident der Krebshilfe , Prim.  Dozent Dr. Andreas Shamiyeh.

„Psychoonkologische Beratung ist wichtiger denn je. Durch Covid-19 werden zusätzlich viele Unsicherheiten und Ängste ausgelöst. Die Beraterinnen und Berater der Krebshilfe sind konstante Ansprechpartner. Angepasst an die jeweilige Situation finden telefonische und Online Beratungen statt – und hoffentlich bald auch wieder persönliche Gespräche. Wir können nicht heilen, aber wir helfen“, ergänzt die Klinische- und Gesundheitspsychologin Mag.a Monika Hartl, Beratungsstellensprecherin der Krebshilfe abschließend.

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