Presseaussendung vom: 30.12.2020

Bürgermeister Klaus Luger: „Das Linzer A-E-I-O-U für 2021: Arbeitsplätze, Ebelsberg und Eisenbahnbrücke, Impfung und Innovation, Öffentlicher Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz!“ Corona-Krise wird Stadt auch im neuen Jahr fordern. Trotzdem hat Linz 2021 viel vor: Notwendig für Krisenbewältigung, erfolgversprechend durch Zusammenhalt

So fordernd 2020 für die Menschen auch war, mit der Ausrollung eines Impfstoffes sollte die Corona-Pandemie im Jahr 2021 in den Griff zu bekommen sein: „Die Krise und ihre Auswirkungen werden uns noch lange intensiv beschäftigen. Umso mehr ist es Aufgabe der Politik, die Weichen für die Zeit danach richtig zu stellen“, meint Bürgermeister Klaus Luger. Die Stadt Linz hat daher im kommenden Jahr viel vor: „Mit dem A-E-I-O-U für 2021 werden wir nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Krisenbewältigung leisten, sondern die Stadt auch zukunftsfit weiterentwickeln“, ist das Linzer Stadtoberhaupt überzeugt.

A wie Ankurbeln der Wirtschaft mit mehr Bildungschancen für Kinder: Mit dem 65 Millionen Euro schweren Investitionspaket, das die Stadtregierung einstimmig im Rahmen des Paktes für Linz beschlossen hat, leistet die Stadt einen großen Beitrag zur Konjunkturbelebung. Die ist angesichts der Entwicklungen am Arbeitsmarkt auch notwendig: „Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz in Linz“, zeigt sich Klaus Luger entschlossen. Dem dient auch der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze: „Damit wird die Bauwirtschaft unterstützt und bleiben in Linz die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet. Überdies erhöht die Pädagogik in den Kindergärten die Bildungschancen der Kinder – besonders wichtig nach einem Jahr wie 2020, durch das viele Heranwachsende am Bildungsweg zurückgeworfen wurden“, meint Bürgermeister Klaus Luger.

E wie Ebelsberg und Eisenbahnbrücke: Der anhaltende Bauboom in Linz ist eine weitere wichtige Stütze für die Konjunktur, sorgt vor allem für die Verfügbarkeit von leistbaren Wohnraum. Für das größte Linzer Wohnbauvorhaben, jenem am ehemaligen Kasernenareal in Ebelsberg, werden 2021 wichtige Weichenstellungen in der Raumordnung vorgenommen. Zudem plant die Linz AG für die insbesondere im Linzer Süden wachsende Bevölkerung ein weiteres Hallenbad in diesem Stadtteil. Im Herbst 2021 wird auch die neue Eisenbahnbrücke befahrbar sein. Sie bietet ausreichend Platz für RadfahrerInnen und FußgängerInnen, neue O-Busse und den unabdingbaren Autoverkehr. „Leistbares Wohnen und eine tragfähige Infrastruktur sind zwei wesentliche Säulen der Stadtentwicklung“, betont Klaus Luger.

I wie Impfung und Innovation: Mit der Ausrollung des Impfstoffes gegen Corona sollte Ende 2021 die Gesundheitskrise bewältigt sein. „Durch die Ankündigung des Bundes, hier auf dezentrale Strukturen setzen zu wollen, und einem seit Monaten fehlenden bundesweiten Impfplan sehe ich ähnlich wie bei den Massentests neue Anforderungen auf die Gemeinden zukommen“, so Bürgermeister Klaus Luger. Fortgesetzt wird der Kurs von Linz, zur Europäischen Innovationshauptstadt werden zu wollen: „Mit der von uns gestarteten Digitalisierungsoffensive werden wir diesem Ziel wieder einen Schritt näherkommen. Außerdem sind wir damit für die Standortentscheidung für eine neue Universität für digitale Transformation bestens gerüstet und schaffen die Voraussetzungen für weitere Arbeitsplätze der Zukunft in Linz“, zeigt sich der städtische Innovationsreferent zuversichtlich.

O wie Öffentlicher Verkehr: Eine Grundsatzeinigung mit dem Land Oberösterreich sieht zwei weitere S-Bahnen für die PendlerInnen aus dem Mühlviertel nach Linz vor. Zusätzlich wird in Linz zwei neuen O-Buslinien gearbeitet. Weiterverfolgen will die Stadt auch das Ziel einer Stadtseilbahn. „Hier schmerzt die Gesprächsverweigerung des Bundes. Die Krise hat gezeigt, dass uns nur Kooperation weiterbringt. Ich hoffe, dass die Dialogbereitschaft des Bundes im neuen Jahr besser wird“, so Bürgermeister Klaus Luger.

U wie Umwelt- und Klimaschutz: Mit dem zum Jahreswechsel 2019/2020 einstimmig von den Parteien der Stadtregierung verabschiedeten Klimaprogramm hat sich die Stadt Linz einem weiteren Ziel verschrieben, nämlich Klima-Hauptstadtstadt werden zu wollen. Die bereits vorgenommenen und die geplanten weiteren Begrünungen sowie die konkreten Planungen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sind nur ein Teil davon. „2021 werden wir etwa auch in Pilotprojekte für Photovoltaikanlagen investieren, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren“, erklärt das Linzer Stadtoberhaupt. Zur Sicherung des Industriestandortes ist die Regierung gefordert, den Umstieg auf Wasserstofftechnologie konkret zu fördern, um die Konkurrenzfähigkeit der Leitbetriebe wie der voestalpine zu garantieren.

„Wie 2020 werden wir also auch 2021 wieder zahlreiche Vorhaben angehen und umsetzen können. Die meisten dieser Projekte sind auch dringend zur Krisenbewältigung notwendig. Erfolgreich werden wir damit jedoch nur sein, wenn wie 2020 alle an einem Strang ziehen. Dann können wir möglicherweise einmal mehr gestärkt aus der Krise hervorgehen“, ist Bürgermeister Klaus Luger abschließend überzeugt.