Presseaussendung vom: 30.12.2020

2020 brachte zukunftsorientierte Integrationsstrategie für Linz Integrationsstadträtin Regina Fechter: „In der Krise hat sich das gelebte Aufeinander-Zugehen bewährt!“

Am 2. Juli 2020 verabschiedete der Linzer Gemeinderat die erste Linzer Integrationsstrategie. „Diese Strategie, die wir in einem breit aufgestellten Verfahren erarbeitet haben, fußt auf der guten Integrationsarbeit, die Linz seit vielen Jahrzehnten betreibt. Der zugrundeliegende Bericht über das bisher Geleistete ist eine Bestätigung des Kurses, den die Stadt Linz in Sachen Integration eingeschlagen hat. Zugleich haben wir dort, wo es sinnvoll erschien, zeitgemäße Ergänzungen vorgenommen“, resümiert Integrationsstadträtin Regina Fechter. Im Fokus steht dabei stets das Miteinander in Linz.

Ein wichtiges Handlungsfeld für die Stadtpolitik befasst sich mit dem Zusammenleben im unmittelbaren Wohnumfeld und im Stadtteil: „Der hohe Anteil an geförderten Wohnungen gemeinnütziger Bauvereinigungen hat uns dabei in der Vergangenheit unterstützt, Vielfalt statt Monotonie in allen Stadtteilen zu etablieren. Überdies trägt die Zusammenarbeit verschiedener Stadtteilinitiativen über alle Nationengrenzen hinweg zu einem respektvollen Mit- und Nebeneinander bei. Das wollen wir weiter fördern und einfordern“, erklärt Stadträtin Fechter.

Konfliktpotenziale können so meist frühzeitig erkannt und präventiv geklärt werden. Bewährt hat sich auch der Einsatz des Ordnungsdienstes in Kombination mit Sozialarbeit: „Dort, wo beim Zusammentreffen verschiedener Gruppen im öffentlichen Raum Konflikte drohen, erweist sich dieses vor allem auf Deeskalation setzende Modell als große Stütze für das friedliche Zusammenleben in der Stadt“, bedankt sich die städtische Integrationsreferentin für das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes.

Wobei die jahrzehntelang gelebte Integrationsarbeit auf Augenhöhe mit allen in Linz lebenden Menschen ohnehin dazu beigetragen hat, dass es kaum zu Konflikten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen kommt, wie das in anderen vergleichbaren Städten beobachtet werden kann. Darum hat sich die Stadtpolitik gemeinsam dem Ziel der Schaffung weiteren leistbaren Wohnraums verschrieben, mit einer eigenen Widmungskategorie „Sozialer Wohnbau“, die auch in Zukunft über das Stadtgebiet verteilt Wohnen für alle ermöglichen soll. In der Integrationsstrategie selbst wurde festgelegt, dass der Kurs der Forcierung von Stadtteilinitiativen sowie des Dialogs zwischen den Religionen und in der Nachbarschaft fortgesetzt werden soll. „Das Aufeinander-Zugehen ist nicht nur klüger als das Aufeinander-Losgehen, es trägt vor allem in der Krise Früchte“, erklärt Fechter. So haben sich seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr über ganz Linz verteilt zahlreiche Initiativen zur Nachbarschaftshilfe gebildet. „Sehr viele davon wurden und werden unter anderem von Linzerinnen und Linzern mit Migrationshintergrund getragen“, ist Integrationsstadträtin Regina Fechter stolz.

Die Integrationsstrategie mit allen fünf Handlungsfeldern ist abrufbar unter https://www.linz.at/images/files/Integrationsstrategie_Linz_2020.pdf

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