Medienservice vom: 04.01.2021

Linzer Luft: Feinstaub- und vor allem Stickoxidbelastung deutlich niedriger als in den Vorjahren Messstation Römerberg wird EU-Grenzwert unterschreiten

Die Linzer Luft war im Jahr 2020 besser als in den Jahren zuvor, insbesondere was die Stickoxidbelastung betrifft. Vor allem das geringere Verkehrsaufkommen durch die coronabedingten Maßnahmen hat zu einer Verbesserung der Luftqualität geführt. „Das Jahr 2020 hat uns auch aufgezeigt, um wie viel besser unsere Luftqualität ist, wenn wir den motorisierten Individualverkehr reduzieren. Gleichzeitig ist das unmittelbare Wohnumfeld zur Naherholung immer wichtiger geworden. Hier müssen wir anknüpfen und bei der Stadtplanung die Linzerinnen und Linzer und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken“, so Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger.  

Stickstoffdioxid 

Im gerade abgelaufenen Jahr setzte sich der rückläufige Trend fort. Bei der vor allem verkehrsbeeinflussten Messstation Römerberg (blaue Linie) ist das deutlich sichtbar. 2020 wird damit auch die Messstation Römerberg erstmals unter dem EU-Grenzwert bleiben (Jahresmittelwert von 40 µg/m³).

Feinstaub

Auch beim Feinstaub zeigt sich seit Jahren ein fallender Trend. Die Anzahl der Überschreitungstage (Grenzwert von 50 µg/m³) bewegen sich weiter auf niedrigem Niveau.

Jahreswechsel und Silvester

Durch die Silvester-Feuerwerke kommt es zum Jahreswechsel oftmals zu erhöhten Feinstaubbelastungen und Grenzwertüberschreitungen. Beim Jahreswechsel 2020 / 21 kam es zu keinen Grenzwertüberschreitungen, auch wenn dieser im Verlauf der Feinstaubbelastung sichtbar ist. Im Diagramm wird der Verlauf der Feinstaubwerte von 31. Dezember 2020, 00:30 Uhr bis 1. Jänner 2021, 24 Uhr dargestellt. Interessant ist, dass dabei die höchsten Feinstaubbelastungen nicht im Stadtzentrum von Linz, sondern bei den Messstationen Traun und Neue Welt aufgetreten sind. Die traditionell zu Silvester erhöhte Messstation Römerberg zeigt einen gleichmäßig niedrigen Verlauf der Feinstaubwerte.