Medienservice vom: 14.01.2021

Weichen für Nahverkehrsknoten im Franckviertel gestellt Detailplanung wird Gemeinderat am 21. Jänner vorgelegt

Der Weg für den neuen Nahverkehrsknoten im Franckviertel ist – sofern der Gemeinderat kommende Woche einen positiven Beschluss fasst – frei: Wie berichtet, soll im Zuge der neuen Streckenführung der Westbahn auch der neue Umstiegsknoten Linz-Franckstraße im Bereich der Bahnunterführung Lastenstraße realisiert werden. Neben dem Ausbau der viergleisigen ÖBB-Strecke ist zudem ein Bauvorhaben für das regionale Stadtteilzentrum „Franck Kontor“ geplant. Somit soll ein integrierter Taktverkehr auf der Westbahn nach Ebelsberg/Pichling ermöglicht werden. Zudem trägt das neue Stadtteilzentrum zur Attraktivierung des Franckviertels bei.

Die Planungskosten für das Projekt teilen sich laut einem trilateralen Übereinkommen die ÖBB-Infrastruktur AG, das Land Oberösterreich sowie die Stadt Linz. Man habe sich betreffend des Planungsprojektes „Nahverkehrsknoten Linz Franckviertel“ auf einen differenzierten Kostenschlüssel verständigt: Insgesamt betragen die Gesamtkosten der Planung 1,37 Millionen Euro. Davon entfallen 752.000 Euro auf die Einreichplanung und 625.000 Euro auf die Ausschreibungsplanung. Zirka 800.000 Euro der Kosten übernehmen die ÖBB, die Landeshauptstadt beteiligt sich mit 300.000 Euro, die weiteren Kosten trägt das Land .

Die Details für Planung und Kosten für den Nahverkehrsknoten „Franckviertel“ werden dem Linzer Gemeinderat in der nächsten Sitzung am Donnerstag, 21. Jänner zum Beschluss vorgelegt. Die Planung für den „Franck Kontor“ wird von der Real Treuhand (Immobilientochter der Raiffeisen Landesbank) umgesetzt. Konkret soll ein Büro- und Geschäftsgebäude mit insgesamt 29.300 Quadratmetern Nutzfläche entstehen.

„Mit dem Beginn der Planungsarbeiten ist uns ein weiter wichtiger Schritt für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs gelungen. Der neue Nahverkehrsknoten Lastenstraße/Franckstraße wird ein Fahrgastpotenzial für zirka 8.000 Fahrgäste bieten. Der stark überlastete Hauptbahnhof soll dadurch um knapp 20 Prozent entlastet werden. Stadtentwicklungsprojekte wie der Franck Kontor und die Nachnutzung des Nestlé Areals werden dadurch perfekt an das Öffi-Netz angebunden. Auch das gesamte Krankenhausviertel wird mit einmal Umsteigen in die neuen O-Buslinien 47 und 48 leicht erreichbar“, begrüßt Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein die Nahverkehrsinitiative.