Medienservice vom: 26.01.2021

Ereignisreiches Jahr 2020 für den Ordnungsdienst Großes Lob von Stadtrat Raml: Teams bewiesen größtmögliche Flexibilität, bearbeiteten 18.000 Fälle und bildeten wichtige Säule der Sicherheit

Kompetent, freundlich und hilfsbereit sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes im Linzer Stadtgebiet unterwegs. Bei ihren täglichen Rundgängen auf Straßen, Plätzen, öffentlichen Anlagen und durch öffentliche Verkehrsmittel achten sie auf Sauberkeit und Ordnung und sind gefragte und wichtige Ansprech-Partnerinnen und -Partner für die Bürgerinnen und Bürger. Im vergangenen Jahr bearbeiteten die Teams mehr als 18.000 Fälle. Diese Zahl ist jedoch nicht vergleichbar mit den Jahren davor, denn 2020 war aufgrund der Coronamaßnahmen einzigartig. Das Aufgabenspektrum der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich dadurch wesentlich erweitert. 

„Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsdienstes, die soviel Flexibilität und Einsatzbereitschaft gezeigt haben, um die großen Herausforderumgen rund um die Corona-Pandemie in geordneten Bahnen zu meistern”, erklärt Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml. Während des harten Lockdowns achteten die Ordnungskräfte im Eingangsbereich der Rathäuser, dass alle Bestimmungen eingehalten wurden. Der Ordnungsdienst unterstützte den Erhebungsdienst und die Polizei bei der verstärkten Überprüfung von Lokalen im Hinblick auf Nichteinhaltung behördlicher Auflagen und Vorschriften. Hunderte Stunden wendeten sie im Herbst für die Kontrollgänge im Neuen Rathaus während der Grippeimpfaktion und bei den Massentests auf. Besonders die starke Nachfrage nach der Immunisierung machte die professionelle Unterstützung für einen geordneten Ablauf notwendig. 

„Sehr wesentlich finde ich die Kompetenzerweiterung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes, die im Vorjahr vom Gemeinderat beschlossen worden ist“, informiert Raml weiter. „Die Ordnungshüter sind dadurch zur Abwehr von Belästigungen und zur Sicherung des Gemeingebrauchs im Sinne des § 2 Oö. Polizeistrafgesetzes (auch bekannt als „Punk-Paragraph“) befugt. Das bedeutet, dass die OSL-Mitarbeiter etwa Menschen eines öffentlichen Ortes verweisen können, wenn sie andere Menschen in unzumutbarer Weise belästigen oder beim Zugang von öffentlichen Einrichtungen behindern. Auch Anzeigen sind möglich.“  

Bei den 18.000 bearbeiteten Fällen dominierte wie üblich die Überwachung der gebührenfreien Kurzparkzonen sowie der Halte- und Parkverbote. Mehr als 12.000 Organstrafverfügungen wurden trotz der vielen Zusatzaufgaben verteilt. Etwa 3.500 Mal waren die Teams als Ansprechpartner für die Bevölkerung gefragt. Rund um das Thema Hunde kam es zu knapp 1.000 Beanstandungen. Bettelei war insgesamt nur 340 Mal ein Thema.