Presseaussendung vom: 28.01.2021 |Downloads zum Medienservice

Viel Neues im Kaplanhofviertel Stadtbezirk mit hoher Lebensqualität

  • Miteinander von Wohnen und Arbeitsplätzen 
  • Tabakfabrik als Katalysator für Innovationen 

Hohe Wohnqualität und eine gut funktionierende Infrastruktur sind Markenzeichen des Statistischen Bezirks Kaplanhof östlich der Innenstadt. Es handelt sich um den Stadtteil mit der größten Dynamik der letzten zehn Jahre. Eine Mischung aus Arbeitsplätzen in der Industrie und im IT-Sektor, aus Bildungseinrichtungen und neuen Wohnbauten sind äußerer Ausdruck dieser Aufwärtsentwicklung. 

Entlastungsmaßnahmen für Wohngebiete vom Individualverkehr und künftige Anbindungen an den öffentlichen Verkehr mit S6 und S7 sowie neue Obus- und Autobuslinien erhöhen die Aufenthaltsqualität. 

Ein Zugpferd bei der Entwicklung des Bezirks Kaplanhof ist die Tabakfabrik. An Stelle von ehemals 300 MitarbeiterInnen zur Zeit der Zigarettenproduktion finden hier heute vier Mal so viele Menschen Beschäftigung, zumeist kreative Köpfe in Digitalisierungs- und Startup-Unternehmen, die den Grundstein für Industrie- und Technik-Innovationen von Morgen legen. Aus der ehemaligen „Tschickbude“ wurde ein Projekt mit Katalysatorwirkung für Innovationen.

Die Lebensqualität im davor im wahrsten Sinne des Wortes „verrußten“ Kaplanhof konnte zudem durch großangelegte Umweltmaßnahmen gravierend verbessert werden. Durch intensiven Fernwärmeausbau werden bereits mehr als 5.000 Wohneinheiten im Linzer Osten mit Fernwärme beheizt. 

Eine weitere Verbesserung der Luft- und der Verkehrssituation bewirkten die Einführung von Tempo 30 und die Fertigstellung der Anschlussstraße Industriezeile, die seit 1996 überregional für eine Entlastung der Wohngebiete im Osten von Linz sorgt. 

Mit zehn Kinderbetreuungseinrichtungen, neun Schulen, drei Hochschulen, drei Seniorenbetreuungseinrichtungen und sechs Spielanlagen ist der Bezirk in Bezug auf Bildungs-, Sozial- und Freizeiteinrichtungen bestens versorgt. 

Beliebte kultureller Treffpunkte für Jung und Alt sind das Kulturzentrum Hof und der Posthof, die mit ihren Veranstaltungsräumlichkeiten zu beliebten abendlichen Treffpunkten avanciert sind. 

Der statistische Bezirk Kaplanhof liegt im nordöstlichen Zentrum von Linz. Die Bezirksgrenzen verlaufen im Osten in der Industriezeile bis zur Derfflingerstraße, im Westen vom Parkbad über die Gruberstraße und Khevenhüllerstraße und im Süden in der Goethestraße sowie in der Prinz-Eugen-Straße.

Auf einer Fläche von 243 Hektar leben knapp 10.000 EinwohnerInnen. Das Durchschnittsalter ist in diesem Bezirk mit 40 Jahren etwas geringer als im Schnitt für die gesamte Stadt (42 Jahre).

Zentrum der Linzer Gesundheitsversorgung 

Im Bezirk Kaplanhof befinden sich neben der Gesundheitskasse auch weitere wichtige Gesundheitsreinrichtungen wie der zentrale Teil des Kepler-Klinikums und das Evangelische Krankenhaus der Diakonissen. Der Kaplanhof ist zudem Sitz der Landespolizeidirektion Oberösterreich.

Seinen Namen hat der Bezirk von einem heute nicht mehr existenten ehemaligen Adelssitz bzw. Rittergut „Lustenfelden“, das im 16. Jahrhundert in „Kaplanhof“ umbenannt wurde. 

Im Bezirk befinden sich bedeutende infrastrukturelle Einrichtungen für die Gesundheit der Bevölkerung der Stadt. So wird der Kaplanhof inoffiziell auch Spitalsviertel oder Krankenhausviertel genannt. Seit der Ansiedlung des Unfallkrankenhauses (2005) und der Landes-Frauen- und Kinderklinik (2006) befinden sich vier Linzer Krankenhäuser und weitere medizinische Einrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft. 

Gebäude und Wohnungen: hohe innerstädtische Dichte 

Im Bezirk befinden sich 826 Gebäude mit mehr als 6.000 Wohnungen. Im Kaplanhof herrscht mit 7,4 Wohnungen pro Gebäude (Linz 5,0) im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet eine relativ dichte und mit 3,4 Geschossen (Linz 2,7) relativ hohe Bebauung vor. Die Wohnungsgrößen betragen im Schnitt 65 Quadratmeter (Linz 72).

Die letzte stärkere Bevölkerungszunahme erfolgte in diesem Gebiet am Beginn des zu Ende gegangenen Jahrzehnts aufgrund der Wohnbebauung auf dem Areal der ehemaligen Landes-Frauen- und Kinderklinik.
Im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet weist der Bezirk einen hohen Anteil an „Nichtwohn“-Gebäuden auf, vor allem sind es Geschäfts- und Bürogebäude. Viele Gebäude stammen aus der Zwischenkriegszeit bzw. Kriegszeit oder wurden kurz danach bis etwa 1960 errichtet.

Mit fast 38 Prozent weist der Bezirk Kaplanhof einen sehr hohen Anteil an Genossenschaftswohnungen auf. Im übrigen Stadtgebiet liegt dieser bei 25 Prozent. 74 Prozent der Wohnungen sind Mietwohnungen.

Projekt „Donaupromenade“ am Winterhafen

2011 wurde das Wohn- und Geschäftsprojekt „Donaupromenade“ am Winterhafen mit insgesamt 203 Wohneinheiten fertig gestellt. Bauherr des Projektes „Donaupromenade“ war die BCL Bürocenter Linz Errichtungs- und Verwaltungs GmbH. Verantwortlich für die Planung der Neubauten zeichnet das Grazer Architekturbüro Josef Hohensinn. 

Die relativ verkehrsarme Lage und die Situierung am Wasser gewährleisten hohe Wohnqualität. 

Wohnbauten auf dem Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik

Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz (GWG) und die Landeswohnungsgenossenschaft LAWOG haben in den Jahren 2007 bis 2017 nach Plänen der Architekten Reinhard Drexel und Gerhard Zweier aus Hohenems auf dem 35.000 Quadratmeter große Areal der ehemaligen Landesfrauenklinik 415 Wohnungen errichtet. 

Unter anderem entstanden siebengeschoßige Gebäude entlang der Gruberstraße und der Ludlgasse sowie ein fünfgeschossiger Baukörper entlang der Holzstraße. In der Mitte der Anlage wurden Punkthäuser sowie zwei Tiefgaragen mit etwa 440 Parkplätzen und 160 Abstellplätze im Freien gebaut. 

Begleitend errichtete die Stadt Linz einen fünfgruppigen Kindergarten an der Holzstraße. 

Wohnbauten von GWG und LAWOG, Foto: PTU/H.P.Wohnbauten von GWG und LAWOG, Foto: PTU/H.P.

Etwa zwei Drittel der Bezirksfläche sind Bauland.

Das Durchschnittsalter im Kaplanhof ist mit 40 Jahren etwas geringer als im Schnitt für die gesamte Stadt (42 Jahre). Fast die Hälfte der Bevölkerung ist zwischen 20 und 50 Jahre alt, fast zwei Drittel im erwerbsfähigen Alter.

Kaplanhof ist sozial gut versorgt: 543 Kinderbetreuungs-Plätze

Der statistische Bezirk Kaplanhof hat eine ausgeprägte Sozialinfrastruktur in Bezug auf Kinder- und Seniorenbetreuungseinrichtungen und verfügt über zahlreiche Schulstandorte. Im Detail stehen zehn Kinderbetreuungseinrichtungen (sechs Kindergärten, drei Krabbelstuben, ein Hort) für insgesamt 543 Kinder zur Verfügung. Die Kinder und Jugendlichen können sich auf drei bestens ausgestatteten öffentlichen Spielanlagen austoben. 

Im Kaplanhof sind auch ein privates Seniorenheim (Haus für Senioren, Diakoniewerk) und zwei betreute Wohnanlagen situiert. 

Auch das Bildungsangebot ist ausgezeichnet. Eine öffentliche und eine private Volkschule, eine Sonderschule, eine öffentliche und eine private Mittelschule, eine AHS sowie eine sonstige allgemeinbildende Schule stehen zur Verfügung. 

Zwei berufsbildende mittlere und höhere Schulen, die HBLA für künstlerische Gestaltung und die HTL Paul Hahn-Straße, ermöglichen jungen Menschen eine zukunftsorientierte Ausbildung. Weiters befinden sich im statistischen Bezirk Kaplanhof drei Hochschulen mit zusammen fast 3.000 Studierenden (Pädagogische Hochschule Linz, Fachhochschule Linz für Medizintechnik & Angewandte Sozialwissenschaften sowie Fachhochschule für Gesundheitsberufe im Med Campus 3). 

Wirtschaft und Innovation

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wird das Gebiet zwischen der Donau im Norden und dem Hafen im Osten mehr und mehr zu einem Zentrum moderner Wirtschaftsbetriebe sowie zu einem Hotspot für Innovationen und Startups, eine Entwicklung, die in der aktuellen Expansion der Tabakfabrik gipfelt. Den Anfang nahm dieser Trend mit dem Bau des so genannten Tech Centers, das im Nordosten des Bezirks situiert ist. 

TECH CENTER Linz-Winterhafen

Das Tech Center wurde nach den Plänen von Architekt Gerd Gessner um rund 26 Millionen Euro gebaut, im Jahr 2002 eröffnet und galt damals als bedeutendstes Technologiezentrum Oberösterreichs. Das äußere Erscheinungsbild wird von einer der größten Glasfassaden im Linzer Stadtgebiet mit einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern geprägt. Die großflächige Isolierverglasung bewirkt Energiegewinne durch die passive Nutzung der Sonnenenergie.

Mit der Fortsetzung der Digitalisierungsoffensive in der öffentlichen Verwaltung, dem weiteren Ausbau von 5G und der Förderung von zukunftsweisenden Innovationen setzt Linz in den kommenden Jahren weitere bedeutende Markenzeichen auf dem Weg zum wichtigsten Digital- und Innovationszentrum Österreichs. 

Tabakfabrik – Innovation, Kreativität und Digitalisierung 

Eine Schlüsselrolle auf diesem Weg spielt die Tabakfabrik, die vor zehn Jahren von der Stadt Linz angekauft wurde und sich mittlerweile zum Hotspot für Innovationen sowie zu einem Zentrum der Kreativwirtschaft und der Digitalisierung entwickelt hat.

An Stelle von ehemals 300 MitarbeiterInnen zur Zeit der Zigarettenproduktion finden hier heute vier Mal so viele Menschen Beschäftigung, zumeist kreative Köpfe in Startup-Unternehmen, die den Grundstein für die Innovationen von Morgen legen. Mehr als 600 Firmen interessieren sich für eine Neuansiedlung und stehen auf der Warteliste. Die Palette reicht von Technologie- und Softwarefirmen über Werbe- und Digitalagenturen bis zu Handwerksbetrieben.

Hotspot Tabakfabrik Foto: PTU/H.P.

Hotspot Tabakfabrik Foto: PTU/H.P.

Start für Neubau 3 der Tabakfabrik

Nach der „Van Gogh"-Ausstellung soll in Kürze mit dem Abriss des Areals für den künftigen Neubau 3 der Tabakfabrik an der Ecke Gruberstraße / Donaulände begonnen werden.

Quadrill Tower, Rendering Zechner & Zechner
Quadrill Tower, Rendering Zechner & Zechner

Mit voraussichtlichen Investitionen von 190 Millionen Euro durch die Kufsteiner Bodner Gruppe soll hier nach den Plänen des Wiener Architekturbüros Zechner & Zechner bis zum Jahr 2025 ein vierteiliges Gebäudeensemble entstehen, das einen Mix aus Arbeits-, Wohn- und Ausbildungsstätten beherbergt. Herzstück des Siegerprojekts im EU-weiten Bieterverfahren ist der 109 Meter hohe „Quadrill Tower" mit dem Arcotel und einem Restaurant im obersten Geschoß. Das Gebäude-Ensemble QUADRILL in der Tabakfabrik Linz gehört zu den spannendsten städtebaulichen Projekten, die zurzeit in Österreichs Landeshauptstädten entstehen.

Sport: Neues Stadion für Blau-Weiß Linz

Auch in sportlicher Hinsicht reüssiert der Linzer Osten, denn das bestehende Donauparkstadion des FC Blau-Weiß Linz wird mit Hilfe von Stadt und Land neu gebaut.

Mit einer multifunktionalen Sportstätte am Brückenkopf der neuen Eisenbahnbrücke und am Ende des Donauparks werden die Linzer Stadien komplettiert.  Wenn alles planmäßig läuft, soll noch im Frühjahr der Spatenstich erfolgen. Bereits 2023 können die blauweißen Kicker in ihrem neuen Juwel anstoßen und auf Punktejagd gehen. 

Ziel ist es, dass Areal und Sportstätte unterschiedliche Interessensgruppen ansprechen und Freizeitmöglichkeiten für die gesamte Familie bieten. Es dient also nicht alleine dem Fußball, sondern soll zu einem Ort werden, der maßgeblich zur Bildung eines neuen Stadtteils beiträgt. Angebunden an den Donaupark schafft eine Freitreppe eine Verbindung zum Damm-Vorplatz. Das Projekt der Architekturteams Reinhardt Gallister, Itai Margula und Atelier Mauch wurde im Frühherbst der Bevölkerung präsentiert. Es soll auf dem Dach des Möbellagers von XXX Lutz errichtet werden. 

Blau-Weiß-Stadion, Rendering: Atelier MauchBlau-Weiß-Stadion, Rendering: Atelier Mauch

Kultur: Besuchermagnet Posthof

Auch in kultureller Hinsicht ist im Bezirk Kaplanhof viel los. So sind die Angebote im Kulturzentrum Hof und im Posthof zu Besuchermagneten avanciert. Sie machen das Gebiet zu einer der „hippsten“ Linzer Stadtregionen.    
Eigentlich hat der Posthof seine jetzige Funktion der aufkeimenden Stahlstadt- und Punkszene zu verdanken, die nach dem Vorbild der Arena-BesetzerInnen in Wien lauthals nach Platz für ein „Rockhaus“ im damals noch grauen und „faden“ Linz verlangte. Die Stadt Linz schenkte dem bei jedem Konzert der Rockröhren etwa von „Minisex“ und „Superfeucht“ vorgetragenen Wunsch schließlich Gehör. So wurde, auch mit dem Hintergedanken, dass hier im Hafen die (fast) nicht vorhandenen AnrainerInnen nicht gestört werden konnten, im Jahr 1984 ein denkmalgeschütztes Bauernhaus von der Stadt für Konzerte angekauft. Vorübergehend war hier auch ein Kindergarten untergebracht. In den folgenden Jahren wurde der Posthof mehrmals modernisiert und erweitert. Zum Posthof 1 kam schließlich der Anbau Posthof 2.

Posthof, Foto LinztourismusPosthof, Foto Linztourismus

Heute ist das Haus ein „Mehrsparten-Kulturzentrum“ für Musik, Tanz, Theater, Kleinkunst und Literatur. Neben der Präsentation (inter-)nationaler Größen ist die Förderung der Nachwuchsszene eines der wichtigsten Anliegen der künstlerischen Leitung. So wird etwa regelmäßig Linzer Bands die Möglichkeit geboten, als Vorgruppe vor einem größeren Publikum aufzutreten, im Rahmen der Reihe „Heimspiel“ wird von lokalen Künstlern einmal jährlich das gesamte Programm eines Monats bestritten. Darüber hinaus wird in den Sparten Tanz, Theater und Kleinkunst heimischen InterpretInnen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung geboten.

Gesundheit: Großbaustelle Med-Campus

Großbaustelle Med-Uni, Foto: PTU/H.P.Großbaustelle Med-Uni, Foto: PTU/H.P.

Ein großes aktuelles Bauprojekt im Kaplanhofviertel ist der auf Hochtouren laufende Ausbau der Med-Uni. Nach der Dachgleiche Mitte Juni 2020 wird bis zum Studienbeginn im Herbst 2021 das neue Lehrgebäude der Med-Uni auf dem Areal der Kepler-Universitätsklinik fertiggestellt. Der Neubau beherbergt im Erdgeschoß zwei große Hörsäle mit Plätzen für 180 bzw. 300 Personen sowie ein großzügiges Foyer. In den zwei Obergeschoßen befinden sich Seminarräume, die durch mobile Trennwände flexibel von 30, 60 oder 120 Personen genutzt werden können. Neben dem dreigeschoßigen Lehrgebäude werden ein fünfgeschoßiges Laborgebäude an der Krankenhausstraße und ein zehngeschoßiger Bau für die Administration fertiggestellt. Dazu kommt ein zweigeschoßiges Bibliotheksgebäude mit Learning Center und Cafe. Eine Verbindungsbrücke zwischen Bibliothek und Universitätsklinikum wird für kurze Wege sorgen. 

Städtebau: Hoffnungsgebiet Schlachthof-Areal 

Ein städtebauliches Hoffnungsgebiet ist das Schlachthof-Areal zwischen der Tabakfabrik in Richtung Hafenviertel. Es bietet große Entwicklungschancen für die Stadt Linz. Die Linzer Städtebauliche Kommission hat vor kurzem ihre Vision zur Entwicklung des Areals vorgelegt.  

Möglicher neuer Lebensraum im Schlachthof-ArealMöglicher neuer Lebensraum im Schlachthof-Areal

Allein das Schlachthof-Areal umfasst 36.000 Quadratmeter. Mit dem miteinbezogenen Areal liegt man bei rund 300.000 bis 500.000 Quadratmetern, westlich der Holzstraße bis zur Mühlkreisautobahn, von der Donaulände im Norden bis zur Paul-Hahn-Straße im Süden. Als Landmark in diesem neuen Stadtraum soll die denkmalgeschützte Fleischmarkthalle an der Holzstraße fungieren. 

Noch offen: Nutzung der Wohnbauten an der Sintstraße

Auf einem 6.700 Quadratmeter großen Areal an der Sintstraße errichtete die GWG 60 geförderte Mietwohnungen mit Wohnflächen von 50 bis 87 Quadratmetern, die vor kurzem fertig gestellt wurden. In einem der neuen Gebäude wurde eine Krabbelstube sowie ein Kindergarten untergebracht.  

Foto: Denkmaldatenbank Stadt LinzFoto: Denkmaldatenbank Stadt Linz

Noch offen ist die Nutzung der in der Nähe gelegenen ehemaligen Hafenarbeitersiedlung. Sie besteht aus 18 zweigeschoßigen, freistehenden Häusern mit 144 der damaligen Zeit entsprechenden sehr kleinen Wohnungen. In jeder der 100 Quadratmeter großen Etagen waren vier Wohnungen untergebracht, in denen jeweils eine Familie wohnte, zwei Parteien teilten sich ein WC am Gang. Umgeben sind die Häuser von einer parkähnlichen Grünanlage. Sie wurden 1927 - 1931 nach Planungen von Stadtbaudirektor Curt Kühne errichtet.

Auf Grund der schlechten Bausubstanz war bisher eine sozial verträgliche Sanierung nicht möglich. Nach dem Verkauf der Wohnungen durch die GWG an die Strabag werden nun vom Eigentümer neue Nutzungsformen erarbeitet.  

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „Aktuelle Entwicklungen im Kaplanhofviertel“)

Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie einen PDF-Reader:

Die Stadt Linz fördert im Rahmen der Open Commons Region Linz den Einsatz von freier, anbieterunabhängiger Software. Freie PDF-Reader für Ihr Betriebssystem finden Sie auf der Seite pdfreaders.org (neues Fenster), einem Angebot der Free Software Foundation Europe. Sie können auch den PDF-Reader von Adobe verwenden.

pdfreader.org - Freie PDF-Reader (neues Fenster)     PDF-Reader von Adobe (neues Fenster)