Presseaussendung vom: 02.02.2021

Stadt Linz initiiert „Digital Innovation Hub“ als Anlaufstelle für Klein- und Mittelbetriebe Fünf Digitalzentren und 20 Netzwerk-Partner unterstützen Wirtschaftsunternehmen mit Fokus auf Linzer KMUs

  • „DIH.work“ ist integraler Bestandteil des städtischen Digitalisierungsprogrammes „Digitales Linz“

Die Stadt Linz bildet mit 210.000 Arbeitsplätzen das Zentrum des zweitgrößten Wirtschaftsraums Österreichs. Neben einer starken Industrie und zahlreichen Großbetrieben bilden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) das Rückgrat der Wirtschaftsregion, sie sind gleichzeitig Triebfedern für Innovation und Dynamik. So hat Linz nicht nur die höchste Patent-Anmeldequote aller Landeshauptstädte, sondern auch eine extrem starke Startup-Szene mit etwa 800 Neugründungen pro Jahr. Möglich macht dies unter anderem der Fokus der Landeshauptstadt auf die Positionierung als Digitaler Hotspot Österreichs mit international anerkannten Landmarks wie dem Ars Electronica Center oder dem Kreativwirtschafts-Hub Tabakfabrik sowie einem starken Fokus auf Robotik und Künstliche Intelligenz in Forschung und Praxis. Institutionen wie die Johannes Kepler Universität, die Kunstuniversität und die Fachhochschul-Standorte tragen wesentlich zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes im Bereich von Wissenschaft und Forschung bei. 

Der Stadt Linz bündelt diese Synergien nun und stellt in seinem Programm „Digitales Linz“ bewusst den Menschen in den Vordergrund, das im März dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

Bereits im Vorfeld konnte nun ein besonderer Erfolg erzielt werden: Linz wird Standort eines von insgesamt sechs österreichischen Digital Innovation Hubs (DIH). Dabei handelt es sich um Zusammenschlüsse von wissenschaftlichen Einrichtungen zur Unterstützung der Digitalisierung in Klein- und Mittelbetrieben mit Hilfe von Informationen, Weiterbildungen und spezifischer Digitalisierungsberatung. Die Einrichtung des DIH Arbeitswelt KMU – kurz DIH.work. – in Linz wurde nun ohne Auflagen und im vorgeschlagenen Ausmaß von der Forschungsförderungsgesellschaft des Bundes (FFG) genehmigt. Diese trägt für drei Jahre die Hälfte der Gesamtkosten von 920.000 Euro, die andere Hälfte wird von der Stadt Linz übernommen. Konkret werden fünf Vollzeit-Äquivalente KMU dezentral, also vor Ort in den Unternehmen, bei Herausforderungen im Spannungsfeld Digitalisierung und Arbeitswelt unterstützen. 

Der DIH.work basiert auf fünf wissenschaftlichen Digitalzentren: der Johannes Kepler Universität, dem Institut für Berufs und Erwachsenenbildung Linz, der Fachhochschule Oberösterreich – Campus Hagenberg, der Kunstuniversität Linz – Creative Robotics sowie der Fachhochschule St. Pölten. Darüber hinaus stellen etwa 20 NetzwerkpartnerInnen, von Google Österreich bis hin zur Arbeiterkammer , ihre Kompetenzen zur Verfügung. Ab 1. Juli nimmt der DIH.work seine Tätigkeit mit Fokus auf die lokalen KMU und Zusammenarbeit mit den anderen Digital Innovation Hubs im Verbund für ganz Österreich auf.

„Die Stadt Linz bietet mit dem Digital Innovation Hub eine konkrete Anlaufstelle für Klein- und Mittelbetriebe, die Unterstützung bei der menschenfokussierten Gestaltung der digitalen Arbeitswelt benötigen. Es ist eine besondere Auszeichnung, dass die Stadt Linz diese Zusage erhalten hat und als Drehscheibe eines schlagkräftigen Ökosystems aus regionalen, nationalen und internationalen Instituten sowie Unternehmen fungieren kann“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

„Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und die Rolle der menschlichen Arbeitskraft stellt gerade KMU vor große Herausforderungen. Durch die Schaffung des DIH.work bietet die Stadt Linz nicht nur konkrete Unterstützung für Betriebe, sondern wertet darüber hinaus den Wirtschaftsstandort Linz massiv auf, indem durch die Vernetzung von Forschung, Verwaltung, Interessensvertretungen und InnovatorInnen ein dynamischer Kreislauf geschaffen wird“, erklärt Wirtschaftsreferent Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier.

DIH.work – ein Innovationslabor zur Stärkung der Arbeitskompetenz

Auf Initiative der Stadt Linz formiert sich mit dem DIH.work ein Innovationslabor der Johannes Kepler Universität (Institut für Soziologie, Abteilung Soziologie mit den Schwerpunkten Innovation und Digitalisierung), des Instituts für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung, der FH St Pölten, der FH Oberösterreich – Campus Hagenberg sowie der Kunstuniversität Linz gemeinsam mit KMU-relevanten NetzwerkpartnerInnen.

Besonders Klein- und Mittelbetriebe benötigen oftmals ein wissenschaftlich fundiertes Angebot für Digitalisierung in der Praxis. Mit Innovations-Labs und KMU-Angeboten von Einrichtungen und Organisationen wie der GRAND GARAGE, Google, Ars Electronica, verschiedenen Bildungs- und Forschungseinrichtungen bis hin zu Interessensvertretungen und führenden Unternehmen, erreicht der Digital Innovation Hub Arbeitswelt die KMU und macht Wissen für deren tägliche Arbeit nutzbar, mit dem Ziel eines umfassenden, digitalen Empowerments für die einzelnen Unternehmen.

Der Digital Innovation Hub als Teil der Stadt Linz

Der DIH Arbeitswelt KMU wird von einer eigenen GmbH mit Sitz in den Büroräumlichkeiten des städtischen Innovationshauptplatzes in der Pfarrgasse getragen. Dort werden zwei MitarbeiterInnen der Stadt Linz – ein/e Ge-schäftsführerIn sowie ein/e KMU-Beraterin – ihre Arbeitsplätze haben. Unterstützt werden diese von den Ressourcen des Magistrats sowie der Unternehmensgruppe der Stadt Linz. Inhaltlicher Anknüpfungspunkt an das in der März-Sitzung des Gemeinderates zur Beschlussfassung vorliegende Programm „Digitales Linz“ sind die darin definierten Handlungsfelder „KMU und lokale Wirtschaft“ sowie „Neue Arbeitswelten“.

GesellschafterInnen der GmbH sind einerseits die Stadt Linz mit mindestens 60 Prozent, sowie die fünf wissenschaftlichen Einrichtungen bzw. Digitalzentren mit jeweils gleichen Anteilen:

  • Johannes Kepler Universität
  • Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung
  • Fachhochschule Oberösterreich – Campus Hagenberg
  • Kunstuniversität Linz – Creative Robotics
  • Fachhochschule St. Pölten

Neben den drei bereits bestehenden Digital Innovation Hubs (DIH OST, Digital Makers Hub und dem DIH West) ist der DIH Arbeitswelt KMU die vierte Initiative, die ihren Betrieb aufnehmen wird. Zwei weitere Digital Innovation Hubs wurden zeitgleich mit dem DIH.work bewilligt: DIH inno:VATE sowie DIH Süd. Als Partnerunternehmen in den Feldern Kompetenzerweiterung und Digitale Innovation sind etwa 20 etablierte Unternehmen, Organisationen und Interessensvertretungen eingebunden:

Akarion GmbH, Arbeiterkammer Zukunftsfonds, Ars Electronica GmbH und Co. KG, emporia Telecom GmbH & Co. KG, FH Vorarlberg – Digital Factory, GAB München – Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung, GOOGLE Austria GmbH, GRAND GARAGE CAP.future GmbH, IFS München – Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, Linz AG, Lunik2 Marketing Service GmbH, MINT Analytics GmbH, nutventures GmbH, N`Cyan (Ost-Tirol), TU Chemnitz, Ubitec GmbH

Wie funktioniert „Digitales Empowerment“?

Der Digital Innovation Hub Arbeitswelt soll die vorhandene Expertise in Klein- und Mittelbetrieben aufgreifen und im Sinne eines digitalen Empowerments kollaborativ weiterentwickeln. Dabei stehen vier Dimensionen im Fokus, die eng miteinander verzahnt sind:

  • Digitales Empowerment durch Kompetenzaufbau bei den KMU als Organisationen und ArbeitgeberInnen
  • Digitales Empowerment durch Kompetenzaufbau bei den MitarbeiterInnen von KMU
  • Digitales Empowerment durch Vernetzung, Erfahrungsaufbau und -austausch zwischen KMU
  • Beratende Unterstützung durch ExpertInnen des DIH und dort entwickelte Formate

Dafür entwickelt der DIH.work gemeinsam mit den teilnehmenden Betrieben arbeitsnahe methodische Instrumente zur bewussten Reflexion der Innovationsarbeit, die bereits in den Unternehmen zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt geleistet wird. Gerade Klein- und Mittelbetriebe haben oft nicht die personellen und organisatorischen Möglichkeiten, diese Reflexion systematisch zu erfassen und Ansatzpunkte für reale Arbeitsabläufe zu finden. Der DIH.work holt daher Unternehmen dort ab, wo sie aktuell in digitalen Veränderungsprozessen stehen, wofür eine breite Palette an Instrumenten zum Einsatz kommen kann:
Arbeitsintegrierter Erwerb digitaler Kompetenzen: Gelernt wird anhand der realen Anforderungssituationen, in denen digitale Arbeitsmedien und Technologien zum Einsatz kommen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, neue Formen der digitalen Arbeitsgestaltung geschützt und unter wissenschaftlicher Begleitung in Form von Praxislaboren zu erproben. Auch dieses Instrument findet vor Ort in den Unternehmen statt und hat direkten Bezug zur realen Arbeitstätigkeit.

Mit so genannten Experimentierräumen in den fünf Digitalzentren können KMU auch Experimentierräume erhalten, in denen digitale Technologien vor bzw. unabhängig von ihrer möglichen Implementierung in konkrete Arbeitsabläufe erkundet und gemeinsam hinsichtlich ihrer Anforderungen und Potenziale ausgetestet werden können. In diesen betriebsexternen Räumen bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit für KMU-übergreifenden Austausch, was Lernprozesse zusätzlich beschleunigt. 

Im Digital Innovation Hub werden darüber hinaus digitale, analoge und hybride Beratungsformate implementiert, die sowohl maßgeschneiderte Beratung zu aktuellen Bedürfnissen einzelner KMU als auch breitere und informellere Austauschmöglichkeiten über den eigenen Betrieb und die eigene Branche hinaus gewährleisten. Die Zusammensetzung der Mitglieder des DIH.work bürgt dabei für einen stets aktuellen und fundierten Informationsfluss aus Wissenschaft und Praxis.

Ziel: Synergien heben und unternehmerischen Mehrwert schaffen

Selbst große Unternehmen können heute sämtliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten nicht mehr isoliert und in Eigenregie durchführen, da es zunehmend unmöglich ist, über alle relevanten Wissenskomponenten selbst zu verfügen. Vor diesem Hintergrund ist es speziell für KMU sinnvoll, externes Wissen in die eigenen Digitalisierungsprojekte zu integrieren und eigene Wissensbestände strategisch weiterzugeben, um neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen. Dieser Austausch kann ebenso mit MarktteilnehmerInnen wie auch über Branchen- und Marktgrenzen hinweg stattfinden. Wichtigstes Ziel des DIH.work ist es somit, bestehende Informationsbarrieren von Unternehmen in allen Phasen ihrer Digitalisierungsprozesse durchlässiger zu gestalten, um darüber für alle Akteure neues Wissen und somit strategischen, letztlich wirtschaftlichen Mehrwert zu generieren.

In Anspruch genommene Informationsangebote sind für KMU grundsätzlich kostenlos. Die Angebote des DIH.work für spezifische Digitalisierungsberatung werden zu maximal 50 Prozent des marktüblichen Preises zur Verfügung gestellt.

Der weitere Zeitplan

Phase 1: Aufbauphase – 1. Halbjahr 2021

Derzeit findet die Aufbauphase mit folgenden, parallelen Subprojekten statt:

  • Setup Betriebsorganisation (Büro, IKT etc.)
  • Fein-Analyse KMU-Bedarf inklusive KMU-Partizipation in vier Größenkategorien mit einem diversen Branchen- und regionalen Mix
  • Anpassung der geplanten Inhalte und Leistungen des DIH Arbeitswelt KMU
  • Prototypisierung der Inhalte und Leistungen mit KMU und weitere Co-Creation-Schleife mit KMU
  • Akkordierung der Inhalte und Leistungen über die Digitalzentren-Struktur – Nähe zu den KMU
  • Bewerbungsmittel erstellen
  • Öffentlichkeitsarbeit starten
  • KMU Ansprache für Vollbetrieb starten

Ab 1. Juli geht der DIH.work in die Phase 2 (Betriebsphase 2021 – 2023) über. In diesem Zeitraum ist der Betrieb durch die Kofinanzierung durch Stadt Linz (vorbehaltlich der kommenden Gemeinderatsbeschlüsse) und FFG gesichert.

Der DIH.work plant, mit Phase 3 (Betriebsphase 2024 – 2031) auch über 2023 hinaus tätig zu sein. In Zusammenarbeit mit weiteren Stadtverwaltungen und der FFG hat der DIH.work sich für die kommende Ausschreibung der EU Kommission zum Thema europäische DIH (EDIH) angemeldet. Entscheidungen dazu fallen in den nächsten Monaten.“

Statements der beteiligten Organisationen

„Die Stadt Linz arbeitet seit Jahren intensiv an der fortschreitenden Digitalisierung der Stadtverwaltung. Der DIH.work ist ein zentraler Baustein unseres Programms ‚Digitales Linz‘, das im März vom Gemeinderat beschlossen werden soll. Deklariertes Ziel des Engagements der Stadt Linz im Digital Innovation Hub ist, Wissens-Barrieren zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaftsbetrieben abzubauen und Vernetzung sowie gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen.“
Mag.a Ulrike Huemer, Magistratsdirektorin

„Der Digital Innovation Hub Arbeitswelt unterstützt heimische KMUs dabei, langfristig in einer digitalen Gesellschaft zu bestehen. Ausgangspunkt ist dabei die konkrete Situation jedes einzelnen Unternehmens und seiner MitarbeiterInnen. Auf der Basis unseres Wissens aus der Organisations-, Arbeits- und Techniksoziologie entwickeln wir gemeinsam mit den Unternehmen passgenaue Digitalisierungsstrategien. Für die Umsetzung können wir dabei einerseits auf die Expertise innerhalb der JKU zurückgreifen. Unsere NetzwerkpartnerInnen sind hier unter anderem das Institut für Wirtschaftsinformatik – Software Engineering, das Institut für Organisation, sowie das LIT Robopsychology Lab. Darüber hinaus verfügt der Digital Innovation Hub über ein starkes Netzwerk mit Partnern in der Region, in ganz Österreich und international. Hier entsteht ein Kooperationszusammenhang, der sowohl für Unternehmen, als auch für die Forschung hoch spannend ist.“
Univ.-Prof. Dr. Uli Meyer, Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Soziologie, Abteilungsleiter Soziologie mit den Schwerpunkten Innovation und Digitalisierung und stv. Institutsvorstand 

„Digitalisierung und Robotik sind zentrale Themen in der Arbeitswelt von morgen. Creative Robotics forscht im Rahmen des Digital Innovation Hub daran, diese Methoden auch für die Kreativindustrie, Handwerkerinnen und Handwerker sowie Klein- und Mittelbetriebe zu erschließen. Im Fokus: die ganz individuellen Bedürfnisse und Anforderungen der unterschiedlichsten Zielgruppen, Anwenderinnen und Anwender. An unserer Uni haben der Faktor Mensch und auch der Wunsch nach Individualisierung einen besonderen Wert. Es ist daher nur logisch, dass wir uns als starker und verlässlicher Partner nachhaltig in den DIH einbringen. Die Kunstuniversität forscht und lehrt im breiten Feld der Digitalisierung in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Stets im Fokus: die Kreativkompetenz, um die jeweiligen Technologien nicht nur zu verstehen und zu nutzen, sondern auch kritisch zu hinterfragen und zu diskutieren. Die Expertise der Uni ist weit über die Landesgrenzen hinweg gefragt, sie steht in permanentem Austausch mit Partnern aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft.“
Univ.-Prof. Johannes Braumann, Kunstuniversität Linz, Leiter der Kreativen Robotik

„Die Vernetzung von Mensch und Computer wird immer enger. Damit die zunehmend komplexe Technik dahinter auch zukunftsträchtig und menschengerecht ist, muss sie personalisierbar und nutzerfreundlich sein. Wir vom FH OÖ-Studiengang Human-Centered Computing in Hagenberg unterstützen den Digital Innovation Hub mit unserer Expertise in den Bereichen Human-Centered Design, Mensch-Maschine-Interaktion und digitale Assistenzsysteme zeigen auf, welche Technologien einfach in die Arbeitswelt der KMU übernommen werden können.
FH-Prof. DI Dr. Werner Kurschl, FH OÖ Campus Hagenberg, Studiengangsleiter berufsbegleitender Master Human-Centered Computing 

„Die FH Oberösterreich ist eine der führenden Fachhochschulen Österreichs im Bereich Forschung & Entwicklung und unterstützt mit ihrem Know-how vor allem auch Klein- und Mittelbetriebe, die häufig für eigene Forschung über zu wenig Personal oder Finanzmittel verfügen. Wir von der Fakultät Hagenberg freuen uns, als Partner des Digital Innovation Hub in Linz mit unserer IT-Expertise dazu beizutragen, dass KMU mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt Schritt halten und von innovativen Technologien profitieren können.“
FH-Prof. Mag. Dr. Berthold Kerschbaumer, FH OÖ Campus Hagenberg, Dekan der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien
 
„Die Entwicklung von zukunftsweisenden Arbeitsumgebungen für unsere Gesellschaft im digitalen Wandel ist für uns ein wichtiges interdisziplinäres Querschnittsthema, mit dem wir uns in diversen Projekten, Initiativen und in den bereits bestehenden Digital Innovation Hubs bereits seit einigen Jahren auseinandersetzen. Wir freuen uns sehr, dass wir Expertise und Erfahrungen gemeinsam mit der Stadt Linz und unseren Konsortialpartnern bündeln, um KMUs bei ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen und deren Wettbewerbsfähigkeit mit innovativen Konzepten für eine effiziente Integration von digitalen Technologien steigern können.“
FH-Prof. Dipl.-Ing. Hannes Raffaseder, Fachhochschule St. Pölten, Chief Innovation and Research Officer

„Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat gerade mit der aktuellen Krise einen enormen Schub bekommen. Viele Berufe verändern sich von Grund auf, diese Entwicklung beschleunigt sich. Ein Heizungsinstallateur wird in Zukunft nicht nur Rohre zusammenschweißen, sondern ihnen auch die Steuerung der Heizung in ihrem SmartHome einrichten. Mit dem DIH.work soll die Stadt Linz zur Schrittmacherin dieser Entwicklung in der Arbeitswelt der KMU werden und die ArbeitnehmerInnen neue Chancen vorfinden. Das Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung wird in diesem Kontext unter anderem Bildungsprozesse begleiten und deren Qualität monitoren. Wir auditieren seit mehr als 20 Jahren Bildungseinrichtungen auf ihrem Weg zu Qualitätszertifizierungen.“
Mag. Dieter Daume, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung, Geschäftsführer, Volkswirt

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger und Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier zum Thema „Digital Innovation Hub in Linz“

Weitere GesprächspartnerInnen:
Mag.a Ulrike Huemer, Magistratsdirektorin
Univ.-Prof. Dr. Uli Meyer, Johannes Kepler Universität Linz
Univ.-Prof. DI Johannes Braumann, Kunstuniversität Linz
FH-Prof. DI Dr. Werner Kurschl, FH OÖ Campus Hagenberg
FH-Prof. DI Hannes Raffaseder, FH St. Pölten
Mag. Dieter Daume, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung