Medienservice vom: 04.02.2021

Im Kampf gegen die Krise verdoppelt die Stadt das Angebot an Praktikumsplätzen: 110 Ferialjobs Bestnoten von PraktikantInnen für Magistrat Linz

  • 100 Prozent der befragten FerialjobberInnen würden Stadt Linz als Arbeitgeber weiterempfehlen

Die Auswirkungen der Pandemie machen auch vor dem Arbeitsmarkt und den Ausbildungsperspektiven für Jugendliche nicht halt. Deshalb hat sich die Stadt Linz entschieden, die angebotenen Praktikumsplätze deutlich aufzustocken. 70 Pflichtpraktika in allen Geschäftsbereichen des Magistrats sowie weitere 40 Ferial-Praktikumsplätze bei der Aktion „Sauberes Linz“ stehen heuer zur Verfügung. „110 junge Menschen können daher in diesem Sommer bei der Stadt erste Schritte ins Berufsleben setzen“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Die Stadt Linz ist für FerialpraktikantInnen ein sehr attraktiver Arbeitgeber. Dies zeigen die Ergebnisse einer Befragung bei Schülerinnen und Schülern, die im Vorjahr ein Praktikum absolviert haben. „Es freut mich, dass sich jährlich zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ein Praktikum bei der Stadt Linz entscheiden“, sagt Bürgermeister Klaus Luger. „Viele verdienen damit das erste eigene Geld und sammeln wertvolle Erfahrungen in der Berufswelt. Da die Stadt Linz ein Großbetrieb ist, gibt es Einsatzmöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen“, so das Stadtoberhaupt.

Jeweils nach Ende des Praktikums werden die jungen Menschen über ihre Erfahrungen und ihre Zufriedenheit befragt. „Die Ergebnisse unserer Befragung können sich wirklich sehen lassen. Im Jahr 2020 sagten 95 Prozent der AbsolventInnen, dass sie mit ihrem Ferialpraktikum sehr zufrieden oder zufrieden waren. Das zeigt deutlich, dass die Stadt Linz bei den jungen Menschen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird“, stellt Personalreferentin Stadträtin Regina Fechter fest.

Auch in diesem Jahr bekommen Schülerinnen und Schüler wiederum die Möglichkeit, einen Praktikumsplatz bei der Stadt Linz zu erhalten. „Wir bieten Erfahrungsmöglichkeiten mit sehr unterschiedlichen Aufgaben an, wie etwa bei der Aktion ‚Sauberes Linz‘ oder in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen. Dies gibt jungen Menschen die Möglichkeit, die Stadt von ‚innen‘ zu erleben“, erklärt Bürgermeister Klaus Luger.

53 Ferial- bzw. Pflichtpraktika 2020 – mehr als doppelt so viele für 2021: 70 Pflichtpraktika und 40 Ferialpraktikumsplätze stehen zur Verfügung

53 Ferial- bzw. PflichtpraktikantInnen machten im Vorjahr von den Angeboten der Stadt Gebrauch. Aufgrund der veränderten Ausgangslage durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiß die Stadt um die Sorgen vieler Eltern, ob auch für die Jugendlichen Praktikumsplätze in den Ferien zur Verfügung stehen. „Um dieser Sorge zu begegnen, haben wir uns insbesondere bei den Pflichtpraktika um eine Aufstockung bemüht. Die im Vorjahr insgesamt absolvierten 37 Praktika bei Magistrat und Kinder und Jugend-Services werden auf 70 erhöht, die 16 Ferialjobs bei der Aktion Sauberes Linz werden auf 40 mehr als verdoppelt. Durch den neuen Schwerpunkt auf die Ermöglichung von Pflichtpraktika werden alle Geschäftsbereiche des Magistrats statt der bisher üblichen sieben in die Angebotspalette einbezogen.

Befragungsergebnisse: 95% Zufriedenheit als Top-Zeugnis für Magistrat

In folgenden Geschäftsbereichen wurden bis voriges Jahr die Praktikumsplätze angeboten: 

  • Stadtgrün und Straßenbetreuung
  • Kinder- und Jugend-Services
  • Kultur und Bildung
  • Planung, Technik und Umwelt
  • Kommunikation und Marketing
  • Gebäudemanagement und Tiefbau
  • Informations- und Kommunikationstechnologie

Jahr für Jahr wird auch die Meinung der FerialjobberInnen und PflichtpraktikantInnen über die beim Magistrat gesammelten Erfahrungen eingeholt. Dazu erhalten alle gegen Ende des Praktikums eine E-Mail mit der Bitte, einen Fragebogen online auszufüllen. Von den im Vorjahr 53 eingeladenen Personen nahmen 39 an der Befragung teil, was einer Antwortquote von 74 Prozent entspricht. 

Von den Befragten absolvierten 56 Prozent ein Praktikum in einer Krabbelstube, einem Kindergarten oder Hort. Weitere 15 Prozent erhielten die Chance, im Rahmen eines Pflichtpraktikums wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Weitere 28 Prozent halfen bei der Aktion „Sauberes Linz“ mit.

„Es ist nicht nur so, dass fast alle Befragten, mit ihrem Ferialpraktikum zufrieden waren, es meinten auch 97 Prozent, dass sie etwas gelernt hätten. Die ersten Erfahrungen im Berufsalltag sind prägend für die Zukunft von jungen Menschen“, berichtet Stadträtin Regina Fechter. 

„Wir sind uns als Landeshauptstadt unserer sozialen Verantwortung bewusst, weshalb wir für Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeiten schaffen. Umso erfreulicher ist für uns das äußerst positive Feedback“, ergänzt Personalreferentin Regina Fechter.

Sehr hoch ist die Weiterempfehlungsrate bei den FerialpraktikantInnen. Genau 100 Prozent der Befragten würden aufgrund der während des Praktikums gesammelten Erfahrungen den Magistrat Linz weiterempfehlen.
Dazu meint Bürgermeister Klaus Luger: „Für die Stadt Linz ist das auch eine langfristige Strategie im ‚War for talent‘, um sich als interessanter Arbeitgeber zu positionieren.“

Auch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen beurteilten die FerialpraktikantInnen. Fast 95 Prozent der Befragten bewerteten diese mit sehr gut oder gut.

Ferialpraktika 2021: 12. Juli - 6. August und 9. August - 3. September, Bewerbungsfrist bis 28. Februar

Jene Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Praktikum im Sommer 2021 bei der Stadt Linz interessieren, können sich bis zum 28. Februar bewerben: https://www.linz.at/ferialpraktikum.php 

(Informationsunterlage zur Online-Pressekonferenz „Stadt Linz ist attraktiver Arbeitgeber für junge Menschen – Bestnoten von PraktikantInnen für Magistrat“ von Bürgermeister Klaus Luger und Stadträtin Regina Fechter)