Medienservice vom: 24.02.2021

Bürgermeister Klaus Luger an Bundesregierung Bei Gastronomie nicht weiter mit Entscheidung zögern, Öffnung ab 15. März mit klaren Auflagen umgehend fixieren

Wer vielleicht den Eindruck hatte, die österreichischen Wirte würden sich auf dem Umsatzersatz für ihre Leistungen der Vorjahre ausruhen, wird dieser Tage endgültig eines Besseren belehrt: „Immer mehr Gastronomen haben mich in den letzten Tagen quarantänegemäß telefonisch kontaktiert und bekundet, dass sie endlich wieder Dienstleistungen für ihre Gäste erbringen möchten“, berichtet der Linzer Bürgermeister Klaus Luger. Das bestätigen jetzt auch zahlreiche Aufrufe in der Öffentlichkeit: „Die hohe Bereitschaft der Wirte, dabei entsprechende Auflagen selbstverständlich akzeptieren zu wollen, sehe ich als ausgestreckte Hand für eine geordnete Öffnung. Die Bundesregierung sollte nicht länger zögern und eine klare Perspektive geben, nämlich die Öffnung der Gastronomie unter klaren Auflagen ab 15. März“, fordert das Linzer Stadtoberhaupt.

Mehr als ein halbes Jahr mussten die Gastronomiebetriebe des Landes in den vergangenen zwölf Monaten ihre Pforten geschlossen halten. „Im März 2020, als uns das damals neue Virus völlig überraschte, war der harte Lockdown vollkommen richtig. Jetzt, ein Jahr später, müssen wir aus den Erfahrungen neue Erkenntnisse und Schritte ableiten, sonst geht der Rückhalt in der Bevölkerung für Maßnahmen endgültig verloren“, analysiert Bürgermeister Klaus Luger.

Daher versteht er die Wünsche der Wirte, endlich wieder Dienstleistungen für ihre Gäste erbringen zu dürfen: „Die große Bereitschaft, hier alle Auflagen erfüllen zu wollen, wie sie für andere Dienstleistungsbetriebe gelten, interpretiere ich als ausgestreckte Hand für einen gemeinsamen Weg aus der Krise. Man erinnere sich zurück an die Widerstände und teilweise doch unflexible Haltung der Wirtschaftskammer bei Allergenkennzeichnung und Rauchverbot – davon ist im Zusammenhang mit Corona-Auflagen nichts zu spüren“, meint Bürgermeister Klaus Luger.

Zu Recht würden die Wirte die Ungleichbehandlung beklagen: während sich immer mehr kleinere und größere Zusammenkünfte im Privaten ereignen und unter Tags auch gesetzlich erlaubt sind, ohne Tests und ohne Auflagen, müssen Lokale bislang geschlossen bleiben. „Gäste wie Gastronomen benötigen jedoch eine glaubwürdige Perspektive. Wir alle sehnen uns nach ein bisschen mehr Normalität. Ich fordere daher die Bundesregierung auf, ab 15. März den Gastronomiebetrieben unter klaren Auflagen das Aufsperren zu ermöglichen“, so Bürgermeister Klaus Luger abschließend.

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