Medienservice vom: 08.03.2021

NEU: Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus ab sofort „in Kraft“ Bürgermeister Luger: „Effizientere und bessere Hilfe für von Corona besonders Betroffene“

Die Corona-Pandemie hinterließ bei vielen Menschen tiefe Einschnitte. Die Stadt Linz hat von Beginn an versucht, negative wirtschaftliche Auswirkungen zu lindern und  Menschen sowie Unternehmen so weit wie möglich zu helfen. So wurde bereits von Tag 1 des ersten Lockdowns bei coronabedingten Betriebsschließungen auf Miete und Pacht in den städtischen Objekten verzichtet. 

 „Rasche, unbürokratische Hilfe vor allem für jene Linzerinnen und Linzer, die von der Krise am schwersten getroffen wurden, war und ist uns ein großes Anliegen“, betont Bürgermeister Klaus Luger. Durch das vom Gemeinderat beschlossene ursprüngliche Regulativ eines Solidaritätsfonds konnte der Anspruch auf unbürokratische Hilfe jedoch nicht wie beabsichtigt umgesetzt werden. 

Deshalb wurde die Förderrichtlinie überarbeitet, erneuert und am Donnerstag, 4. März 2021, vom Gemeinderat beschlossen. 

„Der Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus ermöglicht allen Anspruchsberechtigten einen leichteren und niederschwelligen Zugang zu wirksamer Hilfe. Auch Aufwendungen für Digitalisierungsmaßnahmen, wie sie etwa bei Home-Schooling notwendig sind, werden mit einem 50 Euro-Digitalisierungsbonus gefördert. Dieser Bonus besteht aus Gutscheinen der Linz AG, die es zusätzlich zur finanziellen Unterstützung gibt“, so Bürgermeister Klaus Luger. 

Der Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus steht ab sofort allen anspruchsberechtigten Linzerinnen und Linzern offen. Es geht darum, möglichst unbürokratisch und rasch zu helfen. Unterstützt werden Linzerinnen und Linzer sowie deren Familien, die in der Zeit von 1. März 2020 bis 30. April 2021 aufgrund der COVID-19-Krise erhebliche Einbußen in ihren laufenden Einkommen erlitten haben. Darüber hinaus sind auch Digitalisierungsmaßnahmen, die im durch Homeoffice, Home-Schooling oder Home-Learning notwendig waren, förderbar.

Die Förderungen erfolgen somit über zwei Schienen:

  • So gewährt der Fonds Beihilfen für Personen, die zumindest in einem Monat einen pandemiebedingten Einkommensverlust des monatlichen Nettoeinkommens von mindestens 20 Prozent erlitten haben. Dabei wird das allfällige Nettohaushaltseinkommen aller im Haushalt lebenden Personen berücksichtigt. Förderwürdig sind sowohl Einzelpersonen als auch Gewerbetreibende und Selbstständige, sofern diese als natürliche Personen um eine Förderung ansuchen. Diese erhalten pauschal 450 Euro sowie einen Digitalisierungsbonus von 50 Euro in Form von Gutscheinen der Linz AG (für  Güter der Daseinsvorsorge, wie zum Beispiel für Strom, Wärme, Wasser, Abwasser, Mobilität etc.). Mit dem Digitalisierungsbonus sollen höhere Kosten zu Hause, etwa durch Home-Schooling, abgeglichen werden. 
  • Die zweite Förderschiene des Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus greift auch ohne Einkommensverlust und betrifft Ausgaben für Digitalisierung, die durch die Coronakrise notwendig geworden sind (etwa Ankauf von W-Lan-Routern, Laptos, Tablets etc.). Diese beläuft sich auf bis zu 250 Euro plus 50 Euro Digitalisierungsbonus in Form von Linz AG-Gutscheinen. 

Es ist auch möglich, beide Förderungsarten anzusuchen. Dadurch besteht eine maximale Förderungshöhe bis zu 800 Euro je Person. Voraussetzung ist ein Hauptwohnsitz in Linz. Förderungen können bis 30. Juni 2021 beantragt werden. 

Wie kommen Anspruchsberechtigte zu den Förderungen?

Alle Infos zum Solidaritätsfonds mit Digitalisierungsbonus  sind auf der Website der Stadt Linz abrufbar. Für beide Förderschienen gelten Einkommensobergrenzen. Näheres dazu und zu den Förderungen unter dem Link https://www.linz.at/solidaritaetsfonds.php, wo auch das entsprechende Formular zum Download bereit liegt. Unterstützungen können dort ab sofort kontaktlos und rund um die Uhr beantragt werden. 

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