Medienservice vom: 10.03.2021

Coronasituation in Linz stabil 92 Prozent der Spitals-Kapazitäten frei: 23 Corona-Kranke in den Linzer Spitälern, 3 auf Intensivstation

  • Bürgermeister Klaus Luger: „Nur Fakten helfen gegen Panikmache einerseits und Bagatellisierung andererseits! Vorsichtige Öffnungsschritte für Kinder, Kultur und Gastronomie wären möglich!“
     
  • Situation in Linz stabil, 92 Prozent der Spitals-Kapazitäten frei: 23 Corona-Kranke in den Linzer Spitälern, davon 3 auf Intensivstationen
     
  • Gemeinsame Perspektiven aus der Krise fehlen - mehr Pragmatismus

Viel Verständnis zeigt Bürgermeister Klaus Luger für die zunehmende Verwirrung in der Bevölkerung angesichts des Zick-Zack-Kurses der Bundesregierung in der Pandemiebekämpfung: „Mit der Impfung sollte schrittweise die früher gewohnte Lebensqualität zurückkehren. Der Ankündigung von vorsichtigen Öffnungsschritten folgt dann umgehend die Verunsicherung der Bevölkerung durch nichtfaktenbezogene Interpretationen etwa über Mutationen. Auch angeblich überlastete Intensivstationen widersprechen in Oberösterreich den Fakten. Dieser Panikmache kann ich wenig abgewinnen – wie auch der Bagatellisierung von anderer Seite“, mahnt Bürgermeister Klaus Luger. Weiters weist Luger darauf hin, dass aktuell in den vier Linzer Spitälern 20 Personen mit Corona-Infektionen auf Normal- und nur drei auf Intensivstationen behandelt werden.

Das Linzer Stadtoberhaupt plädiert darüber hinaus für mehr Pragmatismus. „Wir werden mit dem Virus weiter leben müssen. Dafür braucht es einen faktenbasierten Zugang und einen gemeinsamen Nenner für den Weg aus der Krise“, so das Linzer Stadtoberhaupt. Luger stößt dabei ins selbe Horn wie der Vorarlberger Landeshauptmann Wallner und Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin Haberlander: „Die Fixierung auf einen einzelnen Zahlenwert aus dem Infektionsgeschehen bringt uns nicht weiter. Jetzt brauchen wir den Blick auf das große Ganze, `Fahren auf Sicht`, tägliche Neubewertungen und Entscheidungen - das ist nun einmal Kern des Krisenmanagements, für das wir gewählt wurden“, so Luger weiter.

Neben der Zahl der Infizierten sollte der Blick vor allem auf die Kapazitäten im Gesundheitswesen gerichtet werden. „Da treffen wir auf eine völlig andere Situation als noch im Herbst des Vorjahres, wo ich für die Lockdown-Maßnahmen der Bundesregierung noch Verständnis hatte“, so Luger. In den Linzer Krankenhäusern sind aktuell 23 Menschen aufgrund von Corona-Erkrankungen untergebracht, davon lediglich drei (in Ziffern: 3!) auf Intensivstationen.

Oberösterreichweit gibt es mit Stand gestern 148 in Spitälern untergebrachte Erkrankte, davon 24 auf Intensivstationen – und das bei 2.800 Infizierten und 6.700 in Quarantäne befindlichen Personen im ganzen Bundesland. „Wir erinnern uns: binnen kürzester Zeit konnten im Vorjahr die Intensivkapazitäten auf 300 Betten hochgefahren werden. Niemand will diese Zeit zurück – aber aktuell werden lediglich acht Prozent der möglichen Kapazitäten ausgeschöpft sein. Zudem steigt die Durchimpfungsrate bei besonders gefährdeten Personen täglich. Das lässt vorsichtige Öffnungsschritte für Kinder, Kultur und Gastronomie zu – nicht nur jenseits des Arlbergs“, meint Bürgermeister Klaus Luger.

„Um Maßnahmen zu befolgen, benötigen die Menschen transparente Fakten und einen gemeinsamen Nenner für den Weg aus der Krise. Wenn mit dem Einhalten von Regeln und Anforderungen echte Perspektiven auf einen Rückgewinn der gewohnten Lebensqualität verbunden sind, gehen die BürgerInnen den gemeinsamen Weg auch wieder mit“, ist Bürgermeister Klaus Luger überzeugt. Deshalb schlägt das Linzer Stadtoberhaupt abermals konkret vor, die Gastronomiebetriebe unter Auflagen wie in Vorarlberg gänzlich zumindest ab der Karwoche zu öffnen und auch Sportaktivitäten wie Kulturveranstaltungen ab spätestens Ostern flächendeckend zu ermöglichen. „Selbstverständlich mit entsprechenden Auflagen, wie Masken, Abstand, Tests oder Impfnachweis“, so Klaus Luger abschließend.

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