Medienservice vom: 16.03.2021

Gesundheitsstadtrat Raml: Stadt Linz arbeitet an Durchführung der FSME-Impfaktion Mangelnde Informationen zur Corona-Impfsituation erschwert Planung – Möglicher Start ab Mai

Die Stadt Linz arbeitet an der Durchführung der FSME-Impfaktion. Wann diese stattfinden kann, ist aufgrund der mangelnden Informationen seitens des Bundes zur Corona-Impfsituation aktuell noch nicht gänzlich geklärt. „Wir wollen für die Linzerinnen und Linzer auch dieses Jahr eine FSME-Impfaktion anbieten. Genauso wie letztes Jahr wird diese aufgrund der Corona-Situation voraussichtlich nicht zu Frühlingsbeginn stattfinden können, sondern im Mai oder Juni beginnen. Trotz der Pandemie konnten im Jahr 2020 etwa 10.000 Menschen immunisiert werden“, informiert der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml und erklärt: „Aktuell ist das städtische Gesundheitsservice mit der Durchführung der Corona-Impfungen weitgehend ausgelastet. Sobald die angekündigten und durch das Land Oberösterreich sowie das Rote Kreuz betriebenen Corona-Impfstraßen eingerichtet sind, kann sich das dadurch entlastete städtische Impf-Service auf die FSME-Impfaktion konzentrieren. Da aktuell eine Ausschreibung des Landes zu den Impfstraßen läuft, gehe ich davon aus, dass diese alsbald eingerichtet werden und wir im Neuen Rathaus wieder freie Ressourcen haben.“ 

„Vorsorge rettet Leben: Schon seit Beginn der Corona-Pandemie ist es mir ein großes Anliegen, dass auch andere Krankheiten nicht verharmlost und vergessen werden. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir den Linzerinnen und Linzern auch dieses Jahr wieder eine FSME-Impfaktion anbieten können. Noch gibt es Unklarheiten seitens des Gesundheitsministeriums aufgrund der Impf-Situation rund um das Corona-Virus, worauf die Stadt Linz keinen Einfluss hat. Das städtische Gesundheitsservice arbeitet mit großem Einsatz daran, dass wir den Linzern die gewohnten Leistungen anbieten können. Neben den aktuell laufenden Corona-Impfungen bietet das städtische Impfservice natürlich trotzdem auch weiterhin alle weiteren gängigen Impfungen, nach vorheriger Terminvereinbarung, an“, hält der Gesundheitsstadtrat abschließend fest.