Medienservice vom: 17.03.2021

Appell an Gesundheitskasse und Ärztekammer: Primärversorgung für Kinder und Jugendliche in Linz Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Umfassende und nachhaltige Versorgung für unsere Jüngsten unabdingbar“

Die Corona-Pandemie verlangt Kindern und Jugendlichen einiges ab. Die psychischen und sozialen Auswirkungen zeigen sich laut Studien bereits in der jüngeren Bevölkerungsgruppe sehr deutlich: Zwar sind Kinder und Jugendliche weiterhin die gesündeste Bevölkerungsgruppe, trotzdem leiden viele von ihnen an physischen und psychischen Krankheiten. In den vergangenen Jahren und besonders auch in der andauernden Pandemie-Zeit haben diese Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen deutlich zugenommen.

Die Beratungsstellen und Gesundheitsleistungen der Stadt Linz bieten Familien bereits ein umfangreiches Angebot, das auch gut angenommen wird und für die fachlich kompetente Unterstützung geschätzt wird. Im Linzer Gemeindeart wurde kürzlich auch die Idee eines Primärversorgungszentrums für Kinder und Jugendliche diskutiert. Der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml hat sich nun, wie von ihm bereits in der Gemeinderatssitzung angekündigt, an die für eine Realisierung dieses Plans zuständigen Stellen, die Österreichische Gesundheitskasse und die Ärztekammer Oberösterreich, gewandt. Ziel dabei ist, ein solches Primärversorgungszentrum für Kinder und Jugendliche gemeinsam zu erörtern und eine Realisierung zu forcieren.

„Als Linzer Gesundheitsstadtrat ist mir die bestmögliche medizinische Versorgung aller Linzerinnen und Linzer ein großes Anliegen. Ein Primärversorgungszentrum für Kinder und Jugendliche in Linz wäre ein notwendiger Schritt für eine nachhaltige und umfassende Versorgung für unsere Jüngsten. Ich möchte eine diesbezügliche Diskussion anregen und bin gerne bereit, im Rahmen der Möglichkeiten der Stadt Linz einen Beitrag zu leisten. Ich habe deshalb mit der Gesundheitskasse und der Ärztekammer Kontakt aufgenommen, um die Idee des Primärversorgungszentrums gemeinsam zu erörtern und die für eine mögliche Realisierung notwendigen Maßnahmen zu besprechen“, informiert Gesundheitsstadtrat Raml.