Medienservice vom: 19.03.2021

Psychosoziale Folgen von Corona Breites Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche in Linz verfügbar

Gesundheitsstadtrat Michael Raml: „Alarmierende Zahlen bestätigen meine Warnungen der letzten Monate betreffend die psychosozialen Folgen durch Corona. In Linz gibt es viele Hilfsangebote, vor allem auch für Kinder und Jugendliche. Die beste Medizin wäre ein kontrolliertes Aufsperren aller Lebensbereiche statt monatelanger Vereinsamung.“

Unsere Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Vor allem ihre psychische Gesundheit ist betroffen. Die kürzlich vom renommierten Gesundheitsexperten Kurosch Yazdi präsentierten Informationen dazu sind alarmierend. „Leider bestätigt sich, wovor ich seit Monaten warne. Die Corona-Einschränkungen verursachen massive Gesundheitsprobleme bei unseren Kindern und Jugendlichen. Die Nachwirkungen der psychischen Leiden werden viele Betroffene wohl noch jahrelang begleiten“, zeigt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml auf. „Es ist daher besonders wichtig, den Jugendlichen in diesen schwierigen Zeiten ein passendes Beratungsangebot zu bieten. Das Linzer Gesundheitsressort fördert laufend verschiedene Gesundheits- und Vorsorgeangebote in unserer Stadt. Dadurch wird ein breites Hilfsangebot für alle Linzerinnen und Linzer, gerade auch für Kinder und Jugendliche, sichergestellt. Ich appelliere dringend an unsere Jugend, diese Hilfsangebote zu nutzen.“

„Für junge Menschen, die in Linz leben und psychotherapeutische Unterstützung brauchen, ist die Clearingstelle für Psychotherapie eine wichtige Anlaufstelle, die via Online-Kontakt-Formular rund um die Uhr erreichbar ist. Um vor allem den Jugendlichen in der aktuellen Situation die optimale Unterstützung zu bieten, haben wir neue Angebote geschaffen: Für TeenagerInnen von 12 bis 19 bieten wir neue Jugendgruppen „Corona-Connection“, die in Linz unter der Leitung von jeweils zwei PsychotherapeutInnen durchgeführt werden. Hier setzen wir auf rasche Vermittlung von Gruppenplätzen und so auf schnelle Interventionsmöglichkeiten im Rahmen eines Gruppenprozesses – nach dem Motto „Zusammen ist man weniger allein mit Problemen“. Bei Bedarf sind auch zusätzliche Einzel-Stützgespräche möglich“, stellt Dr.in Doris Polzer, Geschäftsführerin des Vereins PROGES, nützliche Angebote in Linz vor.

Auch die Stadt Linz selbst bietet aktive Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche. „Mit den Kinder- und Jugendgesundheitstagen vermitteln wir direkt in den Schulen den Kindern das Thema Gesundheit auf verschiedene Art und Weise. Vor allem die Gesundheitsprävention steht dabei im Vordergrund“, informiert der Gesundheitsstadtrat. „Das hervorragend angenommene Angebot ist leider aufgrund der Corona-Einschränkungen aktuell pausiert. Ich hoffe jedoch, dass wir es sehr bald wieder anbieten können. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, Vorsorge ist besser als Nachsorge. Deshalb erhoffe ich mir von der Bundesregierung ein rasches Aufsperren, um weiteren psychischen Leiden vorzubeugen. Soziale Kontakte sind die beste Medizin.“
 

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