Medienservice vom: 26.03.2021

Neue Förderaktion für Langzeitarbeitslose Linz für „JOB-RESTART“ bereit

  • Arbeitslosigkeit in Linz um 27 Prozent gestiegen, durchschnittliche Dauer auf acht Monate gestiegen
  • Bürgermeister Klaus Luger: „Stadt Linz steht Arbeitsuchenden zur Seite und für AMS, Bund sowie Land als Partner für Beschäftigung zur Verfügung!“

Das heute von Mitgliedern der Bundes- und Landesregierung, AK-Präsident Johann Kalliauer sowie dem Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservices Oberösterreich, Gerhard Straßer, präsentierte „Job-Restart-Programm für Langzeitarbeitslose“ wird von Bürgermeister Klaus Luger ausdrücklich begrüßt: „Ich habe bereits Anfang Februar darauf hingewiesen, dass uns aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie eine Massen-Langzeitarbeitslosigkeit droht, wenn wir nicht gegensteuern. Die Stadt Linz hat mit dem Pakt für Linz ein wichtiges Instrument zur Ankurbelung der Wirtschaft mit öffentlichen Investitionen geschaffen. Das heute vorgestellte Programm zur Wiederbeschäftigung von Langzeitarbeitslosen im gemeindenahen Bereich mit Förderung aus Arbeitsmarktmitteln von Bund und Land ist ein weiterer wichtiger Schritt. Die Stadt Linz steht, wie schon bei der Aktion 20.000, als Partner für Beschäftigung mit entsprechenden Jobangeboten gerne zur Verfügung“, erklärt das Linzer Stadtoberhaupt.

Vormerkdauer beim AMS Anfang März um mehr als ein Viertel höher als im Vorjahr

Rund 12.600 Menschen waren in der aktuellen Statistik des Arbeitsmarktservice (AMS) Linz im Februar arbeitslos gemeldet. Das sind um knapp 2.700 oder 27 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. „Besonders betroffen sind die Altersgruppe der 25-39-Jährigen, in der die Arbeitslosenzahlen um fast ein Drittel gestiegen sind, während Arbeitsuchende bis 19 Jahre vergleichsweise moderat um knapp 14 Prozent mehr wurden“, blickt Bürgermeister Klaus Luger auf die Zahlen des AMS.
Besonders besorgniserregend sei für ihn dabei die stark gestiegene Vormerkdauer: „Während die Arbeitssuchenden im Februar 2020 ein halbes Jahr vorgemerkt waren, betrug die durchschnittliche Arbeitslosigkeit im Vergleichsmonat 2021 bereits fast acht Monate“, berichtet Klaus Luger. Diese Entwicklung hatte sich bereits im Jänner abgezeichnet, weshalb der Linzer Bürgermeister am 7. Februar vor einer drohenden Massen-Langzeitarbeitslosigkeit warnte und gezielte Gegenmaßnahmen des Bundes forderte. „Ich bin erfreut, dass mein Hinweis wahrgenommen wurde und Bund, Land, AMS und AK nun ein entsprechendes Programm vorgestellt haben“, so das Linzer Stadtoberhaupt.

170 Menschen fanden durch Aktion 20.000 Beschäftigung und neue Perspektiven

Bei der ähnlich geförderten Aktion 20.000 konnten ab Juli 2017 rund 170 Personen bei der Stadt Linz und ihren Unternehmen über Plan beschäftigt werden. „Diese Menschen fanden jedoch nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern längst verloren geglaubte Perspektiven“, denkt Bürgermeister Klaus Luger heute noch an bewegende Momente mit den Betroffenen zurück.

Die Stadt Linz war damals eine der ersten Pilotregionen und steht auch diesmal wieder als Partner für Beschäftigung zur Verfügung: „Wir sind uns unserer Verantwortung für die Menschen bewusst. Nicht umsonst haben wir in der Linzer Stadtregierung den Pakt für Linz vereinbart, ein 65 Millionen Euro schweres Investitionspaket, das zur Ankurbelung der Wirtschaft einen wesentlichen Beitrag leisten soll. Gerne stellen wir im Rahmen unserer Möglichkeit wieder jene Jobangebote zur Verfügung, die für das Job-Restart-Programm benötigt und entsprechend gefördert werden. Ich habe daher die Personalabteilung bereits ersucht, sich mit dem Arbeitsmarktservice in Verbindung zu setzen. Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren, um der besorgniserregenden Entwicklung Herr zu werden“, schließt Bürgermeister Klaus Luger.

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