Medienservice vom: 29.03.2021

Sicherheitsausschuss bringt Verordnung zum Schutz der Linzer Parkanlagen, Grünflächen und Spielplätze auf den Weg Raml: „Klare Regeln sind für Sicherheit und Sauberkeit notwendig. Unter anderem soll künftig ein Alkoholverbot auf Kinder- und Jugendspielplätzen gelten.“

Der Ausschuss für Sicherheit, Gesundheit und Städtekontakte hat heute in einer außerordentlichen Sitzung eine von Stadtrat Michael Raml vorgelegte Verordnung zum Schutz von Parkanlagen, Grünanlagen und Spielplätzen diskutiert und mehrheitlich angenommen. Damit wurde eine wichtige Hürde auf dem Weg des Inkrafttretens erfolgreich gemeistert. Nach einer erwarteten Annahme der neuen Verordnung in der kommenden Gemeinderatssitzung, wird diese die bisherige Gartenschutz-Verordnung aus dem Jahr 1979 ersetzen.

Die neue Verordnung regelt verschiedene Verhaltensweisen auf den Linzer Grünflächen. Konkret verboten ist darin etwa das Zelten, Ablagern von Gegenständen aller Art, wie Hausrat, Kleidungs- und Gepäckstücke sowie das Wegwerfen von Abfällen. Dies gilt insbesondere auch für die Uferbereiche der Traun und Donau sowie auf den Liegeflächen von Pichlingersee und Weikerlsee. Auf Kinder- und Jugendspielplätzen soll künftig ein Alkoholverbot gelten. Kontrolliert werden die neuen Regelungen vom Linzer Ordnungsdienst.

„Ich möchte saubere Parks, in denen sich die Linzerinnen und Linzer wohlfühlen. Klare Regeln sind für Sauberkeit und Sicherheit notwendig. Die neue Verordnung zum Schutz von Parkanlagen, Grünanlagen und Spielplätzen soll unsere Erholungsoasen und Freizeiteinrichtungen lebenswert erhalten“, erklärt der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml.

Diskutiert wurde auch, das Rauchen an Kinder- und Jugendspielplätzen zu verbieten. Aus rechtlichen Gründen – es fehlt an einem unmittelbar drohenden Missstand –  konnte dieses jedoch nicht verordnet werden. „Ich halte in diesem Fall Bewusstseinsbildung für sehr sinnvoll, auch wenn ein Verbot nicht möglich ist. Durch eine bessere Beschilderung, mit der Bitte auf das Rauchen im Umfeld von Spielplätzen zu verzichten, sollen die Bürger zum Nachdenken bewegt werden, ob es wirklich unbedingt notwendig ist, neben auf einem Kinderspielplatz zu rauchen“, appelliert Raml an die Linzerinnen und Linzer.