Medienservice vom: 30.03.2021

Neue Impulse für das Lenauviertel Städtebauliche Kommission der Stadt Linz arbeitet intensiv an Grundlagen für die künftige Entwicklung

  • Vizebürgermeister Hein: Ergebnisse nach Ostern erwartet

Im nördlichsten Teil des statistischen Linzer Bezirks Bulgariplatz liegt eingebettet zwischen dem Bogen der Westbahn, der Wiener Straße sowie der Hamerling- bzw. Lastenstraße das „Lenauviertel“, dessen Name sich von der hier durchziehenden Lenaustraße herleitet. Die umliegenden Bereiche des „Lenauviertels“ waren in den letzten Jahren von einer dynamischen Entwicklung begleitet. Hier entstanden etwa die Wohnbauprojekte „grüne Mitte Linz“ und „winkler park“, das Wohn- und Gewerbeprojekt Lenaupark sowie die Neubauten des AMS und BFI am Bulgariplatz.

Nunmehr ist das Lenauviertel selbst durch mehrere, große Projektvorhaben in einer Transformationsphase, für die es nun klar ausformulierter städtebaulicher Vorgaben und Zielsetzungen bedarf.

„Genau aus diesem Grund beschäftigt sich derzeit die städtebauliche Kommission hier mit den Möglichkeiten der künftigen Umnutzung ehemaliger Betriebsareale und Hoffnungsgebiete, die sich überwiegend in privater Hand befinden. Viele Szenarien zur Um- und Nachnutzung stellen dabei interessante Möglichkeiten für Projektentwickler dar. Wir werden darüber hinaus die städtischen Interessen - im Sinne der künftig dort lebenden und arbeitenden Menschen - bei der künftigen Entwicklung klar formulieren und festlegen. Die Ergebnisse der Beratungen für dieses Areal werden nach Ostern veröffentlicht,“ erklärt Vizebürgermeister Markus Hein.

Ziel der städtebaulichen Kommission ist eine nachhaltig attraktive, innovative und lebenswerte Entwicklung der Stadt Linz auf Basis hoher städtebaulicher Qualität zu unterstützen. Als Sachverständigengremium besteht die Aufgabe der städtebaulichen Kommission in der Ausarbeitung und Dokumentation von konkreten städtebaulichen Zielsetzungen zur Verwendung von städtebaulichen Entscheidungen. Dazu zählt die Erarbeitung städtebaulicher Zielsetzungen für komplexe Projekte mit großen Dimensionen, die auch ihre Umgebung beeinflussen.

Die städtebauliche Kommission besteht grundsätzlich aus drei externen und drei internen Fachexperten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Raumplanung, Verkehrsplanung und Freiraumplanung. Je nach Komplexität der Aufgabe werden weitere Mitglieder hinzugezogen.
 

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