Medienservice vom: 31.03.2021

Erste Photovoltaik-Anlage auf städtischem Kindergarten 1992 errichtet – Sonnenenergie seit 2012 fixer Bestandteil jeder Neu- oder Umbauprüfung Stadträtin Regina Fechter: „Linz ist klimapolitisch hellwach!“

Überrascht zeigt sich heute die Linzer Liegenschaftsreferentin, Stadträtin Regina Fechter, über einen offenen Brief von zehn Initiativen, die mit ihrer Forderung nach Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden die Stadt Linz aus dem vermeintlichen „klimapolitischen Tiefschlaf“ wecken möchten: „Linz ist klimapolitisch nicht nur hellwach, wir sind bei der Nutzung von Solarenergie sogar Vorreiter“, so Stadträtin Regina Fechter.

1992 wurde auf dem städtischen Kindergarten in der Solar-City die erste Photovoltaik-Anlage errichtet. Seit 2012 wird bei jeder Neu- oder Umbaumaßnahme geprüft, ob die Errichtung einer Solarenergie-Anlage möglich und sinnvoll ist. „Von der Straßenmeisterei Süd über die Hauptfeuerwache im Zentrum von Linz bis zum erst vor zwei Jahr fertiggestellten Umbau des Kindergartens in der Commendastraße im Norden der Stadt – wo immer es die baulichen Gegebenheiten ermöglichen, investieren wir auch in eine ressourcenschonende Energieversorgung“, klärt Stadträtin Regina Fechter auf.

Aktuell sei etwa auch die Feuerwache Nord in Prüfung, inwieweit sie sich für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage eignet. „Nicht jedes Dach erfüllt die Voraussetzungen, auch die Lage des Gebäudes spielt eine Rolle, und wesentlich sei auch der Eigenenergiebedarf der untergebrachten Einrichtungen“, erläutert Stadträtin Fechter weiter. Würde nämlich mehr Strom erzeugt als verbraucht wird, stellt sich unter anderem die Frage der Netzeinspeisung. „Darum arbeiten die Experten des Liegenschaftsressorts und der städtischen Immobilien Linz GmbH auch eng mit den Profis der Linz AG zusammen“, so Fechter weiter.

Da sich seit 2012, als die mögliche Ausstattung mit Photovoltaik-Anlagen fixer Bestandteil jeder Neu- oder Umbauprüfung wurde, der Stand der Technik maßgeblich weiterentwickelt hat, hat sich die Stadt gemeinsam mit der Linz AG zu einer Evaluierung und Neubewertung der bisherigen Vorgangsweise entschieden. „Ergebnisse liegen sicher vor dem Herbst vor. Da Linz hier aber definitiv nichts verschlafen hat und wir den nachhaltigen, bestmöglichen Nutzen für die Linzerinnen und Linzer im Fokus haben, sollten wir uns auch die nötige Zeit für eine zeitgemäße Adaptierung nehmen“, so Stadträtin Regina Fechter abschließend.