Medienservice vom: 31.03.2021 |Downloads zum Medienservice|Fotos zum Medienservice

Immobilien Linz GmbH als treibende Kraft der Stadtentwicklung Laufende Projekte in Millionenhöhe

  • Infrastruktur für Kultur, Schulen, Sport und Sicherheit

Die Immobilien Linz GmbH (ILG) agiert als Treiber für zahlreiche Bauprojekte in der Landeshauptstadt. Einerseits wickelt die ILG eigene Bauvorhaben ab, andererseits betreut sie Projekte mit externen Bauträgern. Darunter sind aktuelle Leuchtturmprojekte, wie die Volksschule Dorfhalleschule, die NMS Kleinmünchen, die Volksschule Pichling, der Hort Löwenfeldschule oder auch das Donauparkstadion. Aktuell werden von der ILG rund 40 Millionen Euro in laufende Projekte investiert. Dazu kommen 25 Millionen Euro für das in einer eigenen Tochtergesellschaft abgewickelte Donauparkstadion.

Darüber hinaus hat die Stadt Linz in der Dezember-Gemeinderatssitzung 2020 den „Pakt für Linz“ beschlossen. Mit diesem kommunalen Investitionspaket von 65 Millionen Euro sollen die gravierendsten Folgen der Coronapandemie für die Menschen und die Wirtschaft der Lebensstadt abgefedert werden. Der Start des kommunalen Investitionsprogramms im Infrastrukturbereich erfolgt mit einem ersten zusätzlichen Ausgabenpaket der Immobilien Linz GmbH & Co KG von fast 4 Millionen Euro (ohne Umsatzsteuer) für bauliche Maßnahmen. Im Paket enthalten sind Gebäudesanierungen und -verbesserungen im Kultur- und Veranstaltungswesen, die Adaptierung von Sportstätten und Schulen sowie Ausbaumaßnahmen in der Hauptfeuerwache.

Nachdem per Gemeinderatsbeschluss am 21.1. dieses Jahres bereits von der Stadt Linz als Gesellschafter grünes Licht gegeben wurde, erteilte nun der ILG-Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom Donnerstag, 25. März 2021 seine Zustimmung zu diesem Zusatzpaket. Die vereinbarten Maßnahmen können gemäß dem Kommunalen Investitionsgesetz 2020 zur Förderung durch den Bund eingereicht werden, der bis zur Hälfte der Mittel zuschießt.

„Die ILG wickelt schon bisher laufend ein Projektvolumen von mehr als 40 Millionen Euro ab und ist damit sowohl ein Garant für die Entwicklung der Linzer Infrastruktur, als auch ein Motor für arbeitsplatzsichernde Investitionen. Wir haben mit den verstärkten und vorgezogenen Investitionen der ILG ein Mittel in der Hand, mit dem wir effektiv zur Konjunkturankurbelung, die auf Grund der Coronakrise nun besonders wichtig ist, beitragen können. Jeder investierte zusätzliche Euro in der Bauwirtschaft wirkt sich belebend auf den Arbeitsmarkt aus. Gleichzeitig sorgen wir mit vorgezogenen Investitionen für eine moderne und zeitgemäße ,Hardware‘ im Linzer Kultur- ‚ Bildungs- und Sicherheitsbereich“, bringt der Linzer Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein die Intentionen der Stadt auf den Punkt.

„Turbo“ für Modernisierung und bessere räumliche Bedingungen

Die Investitionsschwerpunkte der ILG wurden unter Miteinbeziehung von ExpertInnen aus Wirtschaft und Kunst auf ihre Notwendigkeit und Wirksamkeit überprüft. Vorrangig sind Investitionsmaßnahmen geplant, die nachhaltig die Arbeits- und Lebensbedingungen einerseits für die MitarbeiterInnen verbessern, wie etwa bei der Hauptfeuerwache, oder die räumliche Situation im schulischen und sportlichen Bereich sowie in der Eventkultur optimieren und modernisieren.

„Diese Projekte werden die Infrastruktur dauerhaft verbessern. Sie sorgen für Konjunkturbelebung und sind nachhaltig für das ,Linz von morgen‘ von Nutzen“, unterstreicht Vizebürgermeister Markus Hein.

Konkret sind folgende Projekte „am Start“:

Kultur

Fast die Hälfte der Modernisierungen durch die ILG erfolgen im Kulturbereich. Vorgesehen sind bauliche Maßnahmen zur Modernisierung von Veranstaltungsräumlichkeiten im Brucknerhaus, in der Musikschule, im Ars Electronica Center und im Nordico sowie in Kulturstätten, die von der freien Szene genützt werden können.

Schulen

Eine Million Euro ist für Sanierungen in den Schulen vorgesehen. Diese Ausgaben werden zusätzlich zum laufenden Schul- und Hort-Erweiterungsprogramm getätigt.

Sport

Im Sportpark Lissfeld ist die Sanierung der Außenfelder und der Tennisplätze vorgesehen. Damit werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Linzer Hobbysportler künftig noch bessere Bedingungen zur gesunden Freizeitbetätigung vorfinden.

Sicherheit

Eine weitere bauliche Maßnahme betrifft den Sicherheitsbereich, nämlich durch zusätzliche infrastrukturelle Verbesserungen bei der Hauptfeuerwache an der Wiener Straße. So ist dort der Ausbau der Fahrzeughalle und der Garderoben geplant.

ILG ist treibende Kraft in der Entwicklung der Stadt

Im Übrigen wirkt die Immobilien Linz GmbH & Co KG (ILG) als treibende Kraft für die Entwicklung der Stadt Linz, da sie eine große Vielfalt an verschiedenen Infrastrukturprojekten abwickelt und betreut, wie Krabbelstuben, Kindergärten, Horte, Pflichtschulen, Feuerwehrgebäude, Bürogebäude, Seniorenzentren, Kultureinrichtungen, verschiedene Betriebsgebäude und vieles mehr. Auch die Generalsanierung des denkmalgeschützten Bereichs der Tabakfabrik wird von der ILG abgewickelt.

„So werden derzeit Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt etwa 120 Millionen Euro realisiert bzw. im Projektmanagement begleitet“, sagt Geschäftsführer Mag. Markus Eidenberger. Nachfolgende Aufstellung gibt eine Übersicht über aktuelle Projekte:

Eigene Bauvorhaben, bei denen die ILG Bauherr ist:

Zubau Hort und Nachmittagsbetreuung Löwenfeldschule

Kosten 6,5 Millionen Euro
Wurde im August 2020 übergeben, derzeit erfolgt der Projektabschluss.

Der im August 2020 fertiggestellte Zubau für Hort und Nachmittagsbetreuung an der Löwenfeldschule in Kleinmünchen

Der Zubau zur Löwenfeldschule wurde an den denkmalgeschützten Bestand angebunden, die Nettogeschossfläche umfasst 1.800 Quadratmeter

Geplanter Zubau und Adaptierung der Volksschule und Hort Pichling

Volksschule und Hort Pichling, Zubau und Adaptierung

Kosten 8,9 Millionen Euro
Baubeginn Sommer 2021
Fertigstellung Sommer 2023

Zubau NMS Kleinmünchen, Adaptierung

Kosten 12,2 Millionen Euro
Baubeginn Frühjahr 2021
Fertigstellung in Etappen bis 2023

Volksschule und Hort Dorfhalleschule, Aufstockung

Kosten 4,8 Millionen Euro
Fertigstellung Sommer 2021

Hort Robinsonschule, Aufstockung

Kosten 1,7 Millionen Euro
Wurde im Jänner 2021 fertiggestellt

Hort Stadlerschule, Erweiterung

Kosten 600.000 Euro
Baubeginn April 2021
Fertigstellung August 2021

Volksschule, NMS, Hort Rennerschule

Kosten 3,3 Millionen Euro
Baubeginn Juli 2021 
Fertigstellung Sommer 2022

Kinderbetreuungseinrichtungen Pestalozzistraße 84, Zubau und Adaptierung

Kosten 1,2 Millionen Euro
Baubeginn noch offen
Fertigstellung Sommer 2022

Kinderbetreuungseinrichtung Pestalozzistraße 84

Kosten 1,7 Millionen Euro 
Fertigstellung Juli 2021

Adaptierungsarbeiten LIVA und Design Center bis Herbst 2021

Kosten 0,75 Millionen Euro

Bauträgerprojekte - Projektmanagement ILG

Weiters wirkt die ILG im Projektmanagement beim Ausbau der Tabakfabrik Linz (Bau 1. Magazine, Kraftwerk) bei der Errichtung der Kinderbetreuungseinrichtungen Am Hartmayrgut, Auhirschgasse, Poschacherstraße (GWG) und Schwaigau (GIWOG) sowie bei der etappenweisen Sanierung der Seniorenzentren Linz mit.

Projektabwicklung beim Donauparkstadion Linz

Auch die Projektabwicklung beim Donauparkstadion Linz für den FC Blau-weiß Linz obliegt der ILG. Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt etwa 25 Millionen Euro.

(Pressekonferenz von Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein und Mag. Markus Eidenberger, Geschäftsführer der Immobilien Linz GmbH & Co KG zum Thema „Kommunales Investitionspaket – Start der Maßnahmen im Infrastrukturbereich“)

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