Medienservice vom: 02.04.2021 |Fotos zum Medienservice

Linzer Radverleih wird ausgezeichnet angenommen – bereits über tausend Anmeldungen Vizebürgermeister Hein erfreut: „Bereits über tausend Nutzer haben sich beim Linzer Fahrradverleih angemeldet. Kombi-Pakete mit weiteren Verkehrsangeboten werden bereits verhandelt.“

Die ersten vorliegenden Daten dokumentieren eine ausgezeichnete Annahme des Verleihs „City Bikes Linz“. „Innerhalb kürzester Zeit, trotz noch nicht abgeschlossenem Ausbau, sind bereits mehr als 1.000 registrierte Userinnen und User im System angemeldet. Die meisten bisher dokumentierten Fahrtstrecken werden in unter einer halben Stunde absolviert. Innerhalb dieser 30 Minuten ist die Nutzung kostenlos möglich“, berichtet Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Die bereits jetzt erreichte Nutzeranzahl zeigt eindrucksvoll, dass die Zielvorgabe der Stadt Linz, eine hohe Auslastung des Verleihsystems sicherzustellen, erfüllt wird.“

Oberstes Gebot – Radverleih langfristig und nachhaltig zur Verfügung stellen

Das aktuelle Tarifmodell für das Linzer Fahrradverleihsystem liegt in einem österreichweiten Ranking im durchschnittlichen Bereich. Es gibt bei diversen Anbietern verschiedene ausdifferenzierte Preisfestlegungen, die letztlich durch unterschiedliche Geschäftsmodelle, Angebotsgrößen und Finanzierungsquellen bestimmt sind. In diesem Zusammenhang ist darauf zu verweisen, dass der Betrieb des in Linz ausgearbeiteten Fahrradverleihsystems durch einen privaten Betreiber ohne Aufwendungen der Stadt Linz nachhaltig sichergestellt wird. „Auch preisliche Angebotspackages, beispielsweise für die vergünstigte, kombinierte Nutzung gemeinsam mit anderen Verkehrsangeboten sind bereits in Abstimmung und Vorbereitung“, erklärt Hein weiter.

Am Ausbau des Angebots wird intensiv gearbeitet

Auch der weitere Ausbau mit zusätzlichen Fahrradverleihstationen wie Tabakfabrik oder Fachhochschule Linz wird von Infrastrukturreferent Hein als sinnvoll eingestuft und ist bereits in Planung. Bei der Tabakfabrik muss ein passender Standort im Kontext zur aktuellen Baustellentätigkeit gefunden werden. Für die Einbindung eines Standortes bei der Johannes Kepler Universität sind ebenfalls bereits Gespräche in Gang. Hier sei jedoch noch systembedingt die gesamte Netzplanung, ausgehend von den bereits bestehenden Stationen zu konzipieren, da aus Gründen der Handhabbarkeit einzelne Stationen nicht allzu weit voneinander entfernt sein sollen. „Satellitenstationen machen keinen Sinn. Ein dichtes Netz, in dem die Stationen nicht weiter als 300 Meter auseinanderliegen, ist eine Voraussetzung dafür, dass das Angebot auch gerne angenommen wird“, gibt Hein einen Ausblick für die Zukunft.

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